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Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte

„Es hätte keinen Sinn gemacht“: Darum tritt Schnaitsee gegen Traunreut nicht an

210 Zuschauer sahen ein spannendes Derby in Schnaitsee.
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Der TSV Schnaitsee hat mit enormen Personalproblemen zu kämpfen.

Eigentlich hätte der TSV Schnaitsee am Freitagabend den TuS Traunreut empfangen. Doch am Donnerstag gab der Verein bekannt, dass man erstmals in der Klubhistorie zu einem Spiel nicht antreten kann. beinschuss.de sprach mit Trainer Markus Sonnenhuber über die Hintergründe für diese Entscheidung.

Schnaitsee - Im Sommer freute sich der TSV Schnaitsee über die Rückkehr in die Kreisklasse nach 19 Jahren Abstinenz. Doch bereits nach sechs Spielen ist Ernüchterung im Lager der Fernsehturmkicker eingetreten. Nicht weil der Verein auf dem letzten Tabellenplatz steht und noch keinen Sieg einfahren konnte, sondern weil Schnaitsee mit enormen Personalproblemen zu kämpfen hat.

Trainer Sonnenhuber: „Wir hätten nicht einmal elf Spieler gehabt“

„Irgendwann geht es einfach nicht mehr“, sagt TSV-Trainer Markus Sonnenhuber im Gespräch mit beinschuss.de. Zu allem Überfluss musste aufgrund des fehlenden Personals die kommende Partie gegen den TuS Traunreut an diesem Donnerstag abgesagt werden.

Damit tritt der Verein zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte nicht zu einem Spiel an. „Wir hätten nicht einmal elf Spieler gehabt“, so Sonnenhuber weiter. „Wir haben alles versucht und probiert, aber am Ende hätte es keinen Sinn gemacht zu spielen.“

Dem TSV Schnaitsee fehlen 35 Tore aus der Vorsaison

Grund für die aktuelle Problematik sind zahlreiche Verletzungen. Was in der Vorbereitung angefangen hat, zog sich in der Liga weiter. Denn gefühlt in jedem Spiel kamen neue verletzte Spieler hinzu, die dem Verein längerfristig fehlen.

Mit beispielsweise Tobias Gmeindl (Kreuzbandriss), Eric Löffelmann und Lukas Lamprecht (Knieverletzung) fehlen den Schnaitseern aktuell 35 Tore aus der Vorsaison. „Dazu kommen noch zwei Corona-Fälle und einige Spieler, die noch im Urlaub sind“, sagt Trainer Sonnenhuber auf Nachfrage von beinschuss.de.

Eine Verlegung der Partie gegen Traunreut war nicht möglich

Bereits in Ramerberg (1:2) am vergangenen Sonntag hatte Schnaitsee nur zwölf Spieler dabei. Und auch Akteure aus der 2. Mannschaft will der Verein nicht mehr hochziehen. „Zum einen haben die Jungs kaum oder wenig trainiert und zum anderen fehlen sie dann aufgrund einer Regelung des BFV dann auch für 2. Mannschaft“, erklärt der Schnaitseer Trainer.

Eine andere Möglichkeit als eine Spielabsage gegen Traunreut war leider aus Sicht der Fernsehturmkicker am Ende nicht möglich. Das lag daran, weil der BFV eine Verlegung in das kommende Jahr nicht zugestimmt hat und der TuS Traunreut unter der Woche im Oktober nicht spielen wollte. „Sie haben viele Spieler, die im Schichtdienst arbeiten. Und dann hätten sie selbst Personalprobleme gehabt“, sagt Sonnenhuber.

„So hat man sich die Rückkehr in die Kreisklasse nicht vorgestellt“

Zwar sei die Stimmung im Verein und der Mannschaft aufgrund der Verletzungen ein wenig gefrustet, aber es herrsche auch Optimismus im Team, wie der TSV-Trainer erklärt. „Wir müssen uns jetzt bis zum Winter durchschlagen und hoffen, dass der Abstand zum rettenden Ufer nicht zu groß wird. Und dann hoffen wir, dass die Langzeitverletzten im Frühjahr wieder zurückkommen und wir nochmal angreifen können.“

Gegen den TV Obing am 8. Spieltag ist Sonnenhuber wieder zuversichtlich, eine Mannschaft stellen zu können. Dann sollen die Urlauber und einige angeschlagene Spieler wieder zur Verfügung stehen. „So hat man sich die Rückkehr in die Kreisklasse nicht vorgestellt“, so Sonnenhuber. „Aber wir müssen das jetzt so annehmen.“

ma

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