Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Wichtige Punkte im Aufstiegsrennen

Spiel gedreht: Späte Tore bringen Sieg für TSV Neumarkt St. Veit

Rene Kempa und Manuel Mayerhofer bejubeln das 3:0.
+
Der TSV Neumarkt St. Veit holt sich drei wichtige Zähler im Aufstiegsrennen.

Der TSV Neumarkt St. Veit bleibt im Kampf um die Aufstiegsrelegation weiter dran. Das Team von Trainer Harald Fink sicherte sich im ersten Spiel nach der Winterpause einen Auswärtssieg gegen den TV Altötting.

Altötting - Die Gastgeber mussten Verletzungs- und Corona bedingt auf einige Stammkräfte verzichten. Dennoch tat sich der TSV Neumarkt St. Veit sehr schwer zu klaren Torchancen zu kommen.

Altötting mit gutem Start

Die Altöttinger Defensive leistete sich keine Fehler und forderte die Geduld Neumarkts zunehmend heraus. Beide Teams agierten mit hohem Tempo. Dabei kamen die Gastgeber im ersten Abschnitt mit dem Tempo etwas besser zurecht und so nutzte Sascha Seehuber ein Tackling von Matthias Reiter knapp innerhalb der Strafraumgrenze in der 38. Minute, um durch einen Kontakt einen Strafstoß herauszuholen.

Schiedsrichter Raphael Salzberger zeigte auf den Punkt und Altöttings Spielmacher Aysen Raad trat an. Raad setzte den Elfer an den Pfosten und Gerhard Lüdicke traf im Nachschuss. Nur eine Minute hätte Florian Sporrer die Altöttinger Führung ausgleichen können, doch sein 20-Meter-Schuss klatschte an den Pfosten. Sebastian Bauer kam an den zurückspringenden Ball, scheiterte aber an Altöttings Torwart Andreas Schneider mit seinem Nachschuss. Etwas Glück hatten die Gäste in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit. Seehuber schloss aus 14 Meter unter Bedrängnis ab, bekam den Ball aber nicht aufs Neumarkter Tor. Sonst kam die Heimoffensive kaum zu Aktionen. Christian Huber, bester Mann auf dem Platz, hatte seine Gegenspieler jederzeit im Griff.

Sporrer sorgt für Ausgleich

Nach dem Seitenwechsel wurde Altötting immer mehr zum Reagieren gezwungen. Neumarkt erhöhte den Druck, wirkte aber bei manchen Aktionen etwas ungestüm. In der 54. Minute verfehlte der direkte Freistoß von Chris Weber knapp das Tor und in der 60. Minute scheiterten Florian Sporrer, Michael Spirkl und Sebastian Bauer an der vielbeinigen Abwehr bei der Großchance, die die Heimdefensive erst beim vierten Versuch klären konnte.

Als diese Defensive den TSV schon am Rande der Verzweiflung hatte, musste sie zusehen, wie Michael Spirkl den Ausgleichstreffer erzielte. Florian Sporrer brachte eine Flanke von der rechten Seite in den Strafraum, Spirkl kam an den Ball, verlud die Abwehr und traf aus acht Meter halbhoch ins lange Eck. Neumarkt investierte viel, riskierte aber auch einiges. Und so kam Martin Taubeneder in der 77. Minute zu einer sehr guten Möglichkeit. Stephan Kumpfmüller im Neumarkter Tor verkürzte aber den Winkel und parierte stark. Drei Minuten später, beim Distanzschuss von Arton Salihi, war nochmal Kumpfmüllers ganzes Können gefragt und so parierte er auch diesen Ball.

Späte Tore bringen Sieg für Neumarkt St. Veit

In der 86. Minute steckte Florian Sporrer den Ball schön durch auf Sebastian Bauer, der steuerte alleine auf Torwart Schneider zu, umspielte den und traf dann aus 10 Meter zur Führung für Neumarkt. Die größte Gefahr für das Neumarkter Tor in der Schlussphase erzeugte ein Neumarkter selbst. Johannes Müller rutschte der Ball über den Schlappen und so senkte sich der Ball knapp hinter der Querlatte.

Den Deckel auf die Partie machte Andreas Hirschberger bei einem Konter. Dabei brauchte er aber zwei Versuche. In der 89. Minute konnte Schneider noch Hirschbergers Schuss parieren. In der Nachspielzeit erkämpfte sich Matthias Reiter den Ball, spielte auf Hirschberger und diesmal konnte Schneider nicht mehr eingreifen, da er sich zu weit vor seinem Tor aufhielt. Hirschberger traf aus großer Distanz zum 1:3 ins leere Tor. Kurz vor Hirschbergers entscheidendem Tor bekam Neumarkts Martin Hofbauer die gelb-rote Karte wegen wiederholtem Foulspiels. Neumarkt verdiente sich den Sieg dank seiner starken Physis und holte sich drei wichtige Punkte im Kampf um Platz 2.

PM TSV Neumartk St. Veit