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Spannendes Rennen um den Relegationsplatz

Aschau in der Kreisklasse 3 bereits enteilt - kann sich Garching noch retten?

„Die Jungs ziehen voll mit“, lobt Deißenböck seine Mannschaft, mit der er aktuell die Kreisklasse 3 anführt.
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Der SV Aschau/Inn steht souverän an der Tabellenspitze.

Das lange Warten hat ein Ende. Die Fußballteams aus der Region starten nach und nach in die Frühjahresrunde. Auch die Teams der Kreisklasse 3 befinden sich bereits in der Vorbereitung. Zeit für uns, die Ausgangslagen der Mannschaften in dieser Staffel genauer unter die Lupe zu nehmen.

Rosenheim - Langsam erwachen die Amateurligen in der Region wieder aus dem Winterschlaf. Ab Mitte März starten die Vereine der Kreisklasse 3 in die Rückrunde dieser Saison. Die Gelegenheit für uns, die Tabelle der Staffel zu analysieren.

Meisterschaft schon entschieden?

Der Kampf um die Meisterschaft ist in dieser Staffel eigentlich schon entschieden. Der SV Aschau hat eine fabelhafte Hinrunde hingelegt und führt die Tabelle mit 34 Punkten aus 13 Spielen souverän an. Seit dem Abstieg aus der Kreisliga in der Saison 2016/17 hat man sich bei den Aschauern immer weiter gesteigert. Nach Platz Drei im letzten Jahr soll nun der Aufstieg gelingen. Vor allem die Defensive des SV überzeugt in dieser Saison. Erst fünf Gegentreffer musste man in dieser Spielzeit hinnehmen.

Das Rennen um den Relegationsplatz

Der erste Verfolger von Aschau ist der SV Unterneukirchen mit 25 Punkten. Die gute Platzierung der Mannschaft von Trainer Michael Kaiser ist durchaus eine Überraschung, konnte man in der letzten Saison dem Abstieg nur knapp entrinnen. An Aschau wird man jedoch nicht mehr herankommen, bereits neun Punkte trennt die beiden Teams, zusätzlich hat Unterneukirchen bereits ein Spiel mehr absolviert.

Auf dem dritten Platz steht punktgleich mit Unterneukirchen mit dem TuS Engelsberg das nächste Überraschungsteam, war man doch erst zu dieser Saison in die Kreisklasse aufgestiegen. Nun hat man gute Chancen, über die Relegation direkt den Sprung in die Kreisliga zu schaffen, im Vergleich zum SV auf Platz zwei hat man noch ein Nachholspiel zu absolvieren. Wie beim SV Aschau überzeugt beim TuS die Defensive. Mit elf Gegentreffern stellt man die zweitbeste Abwehr der Liga.

Rang Vier hat zum Rückrundenstart der zweite Aufsteiger SV Haiming inne. Wie bei Engelsberg ist also auch hier der Durchmarsch in die Kreisliga durchaus noch möglich. Mit 24 Punkten hat man nur einen Zähler Rückstand auf den Relegationsplatz. Im Gegensatz zum TuS hat man jedoch bereits 14 Spiele absolviert. die Vorbereitung des SV lief auf jeden Fall nicht schlecht. Aus vier Spielen wurde nur eines verloren.

Einer der Aufstiegsfavoriten vor der Saison war der TSV Neumarkt St. Veit. Nach einem schwachen Saisonstart mit drei Spielen ohne Sieg in Folge startete man beim TSV eine Serie von neun Spielen ohne Niederlage, was sie auf den fünften Tabellenplatz brachte. Die Serie wurde jedoch zum Abschluss der Hinrunde vom SV Unterneukirchen gebrochen. Vor allem auf der offensiven Seite läuft es bei Neumarkt St. Veit sehr gut. Mit 35 Treffern stellt man den besten Angriff der Staffel.

Das letzte Team, dass noch realistische Chancen auf die Aufstiegsrelegation hat, ist der FC Kirchweidach. Zum Verhängnis werden könnte dem FC im Aufstiegsrennen vor allem die schwache Offensive. Erst 15 Tore konnte man für sich verbuchen, damit stellt man zusammen mit dem Tabellenletzten Garching den schlechtesten Angriff der Liga. Trotzdem hat man erst drei Punkte Rückstand auf den zweiten Tabellenplatz, was vor allem mit der guten Abwehr des Teams zusammenhängt. Erst 14 Gegentreffer musste man in dieser Saison hinnehmen. Damit belegt der FC Platz Drei in der Defensivrangliste.

Das Mittelfeld der Tabelle

Auf Platz sieben steht mit dem SV DJK Pleiskirchen das einzige Team, das wahrscheinlich sowohl mit dem Aufstieg, als auch mit dem Abstieg nichts mehr zu tun haben wird. Mit 17 Punkten hat man acht Zähler Rückstand auf die Aufstiegsrelegation, sieben sind es zur Abstiegsrelegation. Mittelfeldplätze ist man in Pleiskirchen bereits gewöhnt, in den letzten beiden Saisons hatte man ab Ende der Saison mit Platz acht und zehn in ähnlichen Regionen der Tabelle abgeschlossen.

Etwas außerhalb der Wertung steht der TV Altötting. Mit 14 Punkten ist man zwar näher am Abstiegskampf als Pleiskirchen, doch hat man mit nur zwölf absolvierten Spielen die wenigsten Partien aller Teams in dieser Staffel bestritten, die Tabellensituation kann sich also je nach Ausgang dieser Partien noch deutlich verändern.

Der Abstiegskampf

Ein der negativen Überraschungen ist in dieser Saison der FC Mühldorf. Nach Platz Fünf im letzten Jahr liegt man in dieser Spielzeit mit 13 Punkten nach 14 Spielen nur auf dem neunten Rang. Auf den Relegationsplatz hat man drei Zähler Vorsprung, auf den direkten Abstiegsplatz sind es immerhin sechs Punkte. Bei Spielen des FC gibt es meist nur Top oder Flop. Erst einmal trennte man sich in dieser Saison unentschieden, neun Niederlagen stehen schon zu Buche. Damit hat man nach dem Schlusslicht Garching die meisten Spiele verloren.

Das komplette Gegenteil zum FC ist der TSV Neuötting auf dem ersten Nichtabstiegsplatz. Bereits sechs Mal teilte man mit den Gegnern die Punkte, so oft wie kein anderes Team in dieser Staffel. Mit 12 Punkten hat zwei Zähler Vorsprung auf die Relegation und sechs Punkte auf das Schlusslicht der Liga. Abstiegskampf ist man in Neuötting jedoch bereits gewohnt. Nach dem Kreisliga-Abstieg in der Saison 2017/18 schloss man nie höher als Platz Neun ab.

Auf dem Abstiegsrelegationsplatz steht zurzeit der SV Oberbergkirchen. Mit zehn Zählern hat man noch vier Punkte mehr als Garching auf dem letzten Platz. Doch trotzdem droht dem SV der zweite Abstieg in den letzten drei Jahren. Vor allem im Angriff konnte man keine Argumente für den Klassenerhalt sammeln, erst 16 Tore konnte man in dieser Spielzeit erzielen. Damit steht man zusammen mit Altötting auf dem vorletzten Platz der Offensivrangliste.

Das Schlusslicht der Tabelle bildet der TuS Alztal Garching mit sechs Punkten. Bereits sechs Zähler Rückstand hat man auf das rettende Ufer, doch sammelte man auch zuletzt wenig Argumente für den Klassenerhalt. Keine der letzten acht Partien konnte gewonnen werden, es sprang dabei auch nur ein Unentschieden heraus. Zusätzlich stellt man mit 15 eigenen Treffern und 39 Gegentreffern sowohl die schlechteste Offensive, als auch die schlechteste Defensive. So wird nach einem starken Platz fünf im letzten Jahr der Abstieg nicht zu verhindern sein.

tb

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