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„Mussten seine Entscheidung akzeptieren“

Nach ersten Saisonsieg: Berger ist nicht mehr Trainer des TSV Neumarkt-St. Veit

Trainer Franz Berger an der Seitenlinie.
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Nach drei Niederlagen am Stück zum Saisonauftakt trat Trainer Franz Berger bei Neumarkt-St. Veit zurück.

Nach drei Niederlagen am Stück zum Saisonauftakt feierte der TSV Neumarkt-St. Veit beim 7:1-Erfolg gegen Mühldorf den ersten Saisonsieg. Dennoch trat Franz Berger als Trainer des Kreisklassisten zurück. Wir haben mit Hans Müller, Sportlicher Leiter des TSV, und mit Ex-Trainer Berger über die Hintergründe gesprochen.

Neumarkt-St. Veit - Paukenschlag beim TSV Neumarkt-St. Veit. Franz Berger stand am Sonntag zum letzten Mal als Trainer an der Seitenlinie des Kreisklassisten. Das bestätigte Sportlicher Leiter Hans Müller im Gespräch mit beinschuss.de. „Bereits Dienstag vergangener Woche hat Franz die Mannschaft über seinen Rücktritt informiert“, so Müller.

Zu viele Spieler im Urlaub - „Damit war alles für die Katz“

Franz Berger sagt im Gespräch mit beinschuss.de über die Gründe seines Abgangs: „Bereits nach dem zweiten Spiel und der 2:3-Niederlage gegen Unterneukirchen habe ich meine Entscheidung getroffen und habe am 13. August diese den Verantwortlichen mitgeteilt.“ Der Grund für den Rücktritts Berger war neben den Niederlagen vor allem die vielen Spieler die im Urlaub waren. „Wir hatten eine top Vorbereitung mit guten Einheiten und guten Ergebnissen. Aber am 1. Spieltag waren dann zehn Spieler im Urlaub und damit war alles für die Katz. Auch die nächsten beiden Spiele waren nicht besser“, betont Berger.

Vor der Saison setzte sich der Coach zusammen mit dem Team das Ziel, in diesem Jahr um den Aufstieg mitzuspielen. „Mir wurde versprochen, dass die Jungs alles für dieses Ziel geben werden. Aber wenn so viele dann nicht da sind, dann frägt man sich, wofür man diesen Aufwand betreibt“, zeigt sich Berger von der Mannschaft durchaus enttäuscht.

„Wir haben uns im guten getrennt“

Im Lager des Kreisklassisten hat man noch versucht, Berger von einem Verbleib überzeugen. „Am Ende mussten wir seine Entscheidung aber akzeptieren“, betont Müller. „Er trägt keine Schuld an den Niederlagen. Franz ist halt einfach ein 1.000 prozentiger Fußball-Lehrer, der immer gewinnen und Erfolg haben will.“

Berger gab seine Zusage, dass er solange bleibt bis der Kreisklassist einen Nachfolger für ihn gefunden hat. Neumarkt Sportlicher Leiter hat nur Lob für den Ex-Coach: „Wir haben uns im Guten getrennt. Wir hatten gemeinsam schöne Erlebnisse und waren auch sehr erfolgreich. Er ist ein guter Trainer und auch die Spieler waren von ihm begeistert.“

Robert Heizinger und Markus Windhager übernehmen mindestens bis zur Winterpause

Was in der Mannschaft steckt, bekam Berger am Sonntag gegen den FC Mühldorf zu spüren, die Partie gewann der Kreisklassist mit 7:1. In seinem letzten Spiel hatte Berger aber auch beinahe wieder alle Spieler zur Verfügung. „Wenn alle da sind, sieht man, dass die Mannschaft nicht schlecht ist“, betont Müller.

Bei der Suche nach einem Nachfolger ist der TSV Neumarkt-St. Veit bereits fündig geworden. Dabei übernehmen zwei bekannte Gesichter den Kreisklassisten: Robert Heizinger und Markus Windhager bilden ab sofort das Trainerteam. „Beide haben jahrelang in unserer 1. Mannschaft gespielt und waren dabei Führungsspieler“, so Müller weiter. „Beide bringen eine Menge Stahlgeruch mit.“ Mindestens bis zur Winterpause haben beide ihre Zusage gegeben, danach soll ein Fazit gezogen werden. „Sie sollen jetzt erstmal in Ruhe arbeiten“, betont der Sportlicher Leiter.

Ihren Einstand als Trainer feiern beide am kommenden Wochenende, wenn es gegen den Aufsteiger TuS Engelsberg geht. „Wir wollen jetzt erstmal aus dem unteren Tabellendrittel rauskommen. Dann wird man sehen, ob wir oben, trotz des verpatzen Starts, nochmal angreifen können“, sagt Müller. Und auch Ex-Trainer Berger wünscht dem Verein alles Gute: „Es hat viel Spaß gemacht und es ist eine tolle Mannschaft, die sehr willig ist.“

Seine Ziele muss der TSV Neumarkt-St. Veit aber nun mit einem neuen Trainerteam erreichen.

ma

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