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Hitziger Fußballnachmittag

SV Aschau bezwingt den TSV Neumarkt-St. Veit mit 2:1

Neumarkt-St. Veit - Die beiden Mannschaften, die in der abgebrochenen Saison auf Platz eins und zwei standen, begegneten sich am 5. Spieltag der Kreisklasse 3. Auch in dieser Saison stellen beide Vereine Ansprüche auf die vorderen Tabellenplätze. Von einem Spitzenspiel war dennoch nicht die Rede, da der TSV Neumarkt einen klassischen Fehlstart hinlegte und ohne Punkte auf dem 11. Tabellenplatz stand. Darüber hinaus mussten beide Trainer auf wichtige Spieler verzichten.

Die Pressemeldung im Wortlaut:

Vor 150 Zuschauern und bei hohen Temperaturen übernahm der SV Aschau von Beginn an das Kommando. Bereits nach sechs Minuten hatte die Heimelf auch schon eine Hundertprozentige. Jan Vetter wurde von Mathias Berghammer schön freigespielt, stand alleine vor Neumarkts Torwart Stephan Kumpfmüller, doch Kumpfmüller parierte den Schuss von Vetter. Trotz deutlicher Überlegenheit, gelang es Aschau in der Folge nicht klare Torchancen herauszuspielen. Lediglich Ferdinand Hinterleitner kam an der Strafraumgrenze zum Abschluss, doch Martin Zürner blockte den Ball in letzter Sekunde.

Mit der letzten Aktion der ersten Halbzeit gelang dem SVA dann doch die Führung und sorgte damit für viel Aufregung. Einen Eckball von Armin Mayer hätte Muhammed Arslanbas mit dem Kopf nicht erreichen können, somit griff er über den Kopf und klatschte den Ball mit der Hand ins Tor. Das unerlaubte Eingreifen mit der Hand war schwer zu erkennen und blieb auch Schiedsrichter Sebastian Mayerhofer, der bis dahin eine fehlerfreie Leistung zeigte, verborgen. Die Neumarkter Spieler drängten Mayerhofer, Arslanbas zu befragen. Arslanbas gab an, die Hand nicht benutzt zu haben und so behielt das Tor auch seine Gültigkeit. Stark aufgebracht protestierten die Neumarkter Spieler, mussten den Rückstand aber schlucken.

Nach dem Seitenwechsel kam Martin Giftthaler, der wegen Krankheit lange fehlte, für den TSV ins Spiel und damit änderte sich das Spiel auch deutlich. Aschau verlor dadurch seine Überlegenheit.

In der 54. Minute gelang den Gästen der Ausgleich und auch der sorgte für viel Aufregung. Johannes Asanger tauchte alleine vor Neumarkts Keeper Kumpfmüller auf, wurde beim Torabschluss im Strafraum etwas gestört und fiel zu Boden. Der Aschauer Anhang forderte einen Strafstoß, doch Mayerhofer ließ weiterlaufen. Im direkten Gegenzug bediente Florian Sporrer nach einem schönen Doppelpass Georg Reiter, der aus zehn Meter Aschaus Torwart Maximilian Hopf keine Chance ließ.

Auch nach dem Ausgleich ließen beide Abwehrreihen wenig hochkarätige Torchancen zu. Lediglich Johannes Asanger gelang es, in aussichtsreicher Position zum Abschluss zu kommen, doch auch diesen Schuss parierte Kumpfmüller stark. Entschieden wurde das Spiel schließlich durch einen Elfmeter in der 77. Minute. Der Ball befand sich an der linken Strafraumgrenze vor dem Neumarkter Tor, als sich Martin Hofbauer nähe Elfmeterpunkt ein Laufduell mit Jan Vetter lieferte. Als Vetter fiel, zeigte Mayerhofer sofort auf den Punkt und schien sich sicher mit seiner Entscheidung zu sein. Thomas Deißenböck versenkte den Ball sicher flach im linken Eck.

Neumarkt versuchte in der Schlussphase die Niederlage abzuwenden, kam aber nur noch zu einer guten Möglichkeit. Georg Reiter kam in der Nachspielzeit mit dem Rücken zum Tor aus kurzer Distanz an den Ball, seinen Schuss lenkte Hopf aber zur Ecke ab.

Auch wenn die spielentscheidenden Entscheidungen sehr unglücklich für den TSV Neumarkt getroffen wurden, war der Sieg für die Veilchen aufgrund der Überlegenheit in der ersten Halbzeit sehr verdient.

Pressemeldung des TSV Neumarkt-St. Veit

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa/Getty Images Europe/Pool | Sebastian Widmann

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