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2:1 Niederlage in Bischofswiesen

Aufopferungsvoller Unterzahlkampf des SV Laufen blieb unbelohnt

Vielfüßig verteidigte der SV Laufen (in weiß) oftmals Aktionen der Hausherren und war dabei in weiten Teilen erfolgreich – Punkte jedoch gab es am Mittwochabend keine.
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Vielfüßig verteidigte der SV Laufen (in weiß) oftmals Aktionen der Hausherren und war dabei in weiten Teilen erfolgreich – Punkte jedoch gab es am Mittwochabend keine.

Der aufopferungsvolle Unterzahlkampf des SV Laufen blieb am Mittwochabend beim FC Bischofswiesen unbelohnt. Die Würnstl-Elf von der Salzach machte dem Wort „Kampf“ einige Ehre und hätte einen Punkt verdient gehabt. Der Hausherr des FC Bischofswiesen behielt aber die Ruhe und konnte durch zwei gleichartige Standardtore die Punkte am Riedherrn behalten.

Die Pressemeldung im Wortlaut:

Bischofswiesen - Der frühe Schock für den SV Laufen vor 70 Zuschauern in der 12. Minute. Keeper Bastian Schönheim sah aufgrund einer Notbremse vor der Strafraumgrenze an FCB-Akteur Hölzl die Rote Karte. Somit blieb den Salzachstädtern nichts anderes übrig als die restliche Zeit mit zehn Mann zu bestreiten. Eine undankbare Aufgabe, die der SV Laufen aber fast mit Bravour bestanden hätte. Laufen hatte in den ersten 20 Minuten mehr vom Spiel und konnte trotz Unterzahl immer wieder Gefährlichkeit hervorrufen. Den ersten gefährlichen Torschuss ließ Michael Hölzl auf Seiten der Hausherren in der 28. Minute los. Peter Seidinger kam über links durch, bediente Hölzl kurz, doch dieser verzog doch um einiges. Vier Minuten später hatte Hölzl die erneut die Führung auf dem Schlappen. Nach einem Eckball des SV Laufen konterte der Hausherr des FCB. Fabian Motz flankte den Ball punktgenau auf den Kopf von Hölzl – knapp daneben. Doch auch der SV Laufen hatte seine Chancen, wie in der 33. Minute als Julian Draak einen Schuss aus halblinks losließ. Torhüter Stefan Schnitzlbaumer konnte Draaks Schuss festhalten. Draak leitete in der 38. Minute auch die nächste Torchance seiner Farben ein. Sein Eckstoß fand Gabriel Öllerer, der das Leder an den Pfosten köpfte. Kurz brannte auf Seiten der Gästefans schon der Torjubel auf, doch den Hausherren gelang es den Ball aus der Gefahrenzone zu schlagen. Kurz vor dem Halbzeitpfiff fuhr der FC Bischofswiesen erneut einen Konter, das probate Mittel, was der Hausherr in diesem Spiel fand. Diesmal war es Christoph Fischer, der auf der Außenbahn David Thalmaier aussteigen ließ und den ziemlich unbehelligten Stefan Sontheimer im Zentrum fand. Sontheimer erwischte das Leder nicht voll und vergab die sicher geglaubte Führung.

In der zweiten Halbzeit wurde es erstmals in der 55. Minute gefährlich. Markus Koller tankte sich durch Laufens Mannen hindurch und zog scharf ab. Laufens Keeper Alexander Kalb war zur Stelle und verhinderte den Einschlag reaktionsschnell. Viel umjubelt war der Führungstreffer des SV Laufen in der 57. Minute. Julian Draak zauberte das Leder mit einem punktgenauen Pass in den Strafraum auf Gabriel Öllerer. Dieser drehte sich um die eigene Achse und hämmerte das Leder mit der Pike unter den Querbalken – 0:1. Der SV Laufen war sehr präsent und kämpfte mit Mann und Maus um Punkte am Riedherrn. In so langer Unterzahl eine durchaus sehenswerte Leistung. Und der Abnutzungskampf begann erst jetzt. Fünf Minuten nach dem Führungstreffer des SVL segelte auf der Gegenseite das Spielgerät in den Strafraum auf Benedikt Graßl, der freistehend aufs Tor knallte. Erneut war Kalb zur Stelle und verhinderte schlimmeres. Auf der anderen Seite versuchte sich in der 67. Minute Gerhard Nafe mit einem Torschuss. Nafe wurde vom frisch eingewechselten Simon Maier in Szene gesetzt. Nafes Abschluss parierte Schnitzlbaumer mit einer Flugparade. Der Abnutzungskampf des SV Laufen bekam in der 69. Minute einen weiteren Dämpfer. Nach einem Eckstoß von Kapitän Fabian Motz zitterte sich das Runde bis zum zweiten Pfosten durch, wo Michael Hölzl sein Glück fand und den Ausgleich erzielte – 1:1. Strittig war eine Situation in der 76. Minute im Bischofswiesener Strafraum. Nach einem Eckball des Laufeners Julian Draak spielte Peter Seidinger unbedrängt das Leder seinem Torwart zurück, der dieses aufnahm. Die Pfeife des Unparteiischen Schönherr blieb jedoch stumm. Eine Kopie des Ausgleichstreffers gelang dem FC Bischofswiesen in der 82. Minute. Der Eckstoß segelte diesmal auf den ersten Pfosten, wo es den Gästen nicht gelang die Situation zu bereinigen. Nutznießer war Benedikt Graßl, der das Leder zur 2:1 Führung einschob. Laufen warf nun so ziemlich alles nach vorne und wollte sich den durchaus verdienten Punkt noch irgendwie holen. In der 85. Minute schlug Maximilian Obermayer einen Freistoß in Richtung Gabriel Öllerer. Dieser stieg hoch und köpfte auf das lange Toreck, doch Schnitzlbaumer war parat und klärte im Flug den Kopfstoß Öllerers. Zum Ende hin kam sogar Torwart Alexander Kalb mit der vorletzten Spielaktion in den gegnerischen Strafraum. Doch diese Aktion endete in einer weiteren Roten Karte wegen Notbremse. Der Eckstoß von Julian Draak wurde von den Hausherren geklärt und Markus Koller lief vor der Mittellinie auf und davon. David Thalmaier folgte ihm und hätte ihn eigentlich laufen lassen können. Doch Thalmaier zupfte zu sehr an Koller herum, der schlussendlich auch zu Boden fiel. Thalmaier sah folgerichtig die Rote Karte, was dann auch der Schlusspunkt der Partie war.

Pressemeldung des SV Laufen

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