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Großer Zuschauerandrang im Derby

Chancenwucher vom SV Laufen - Kirchanschöring bestraft Salzachstädter eiskalt

Der SV Laufen bestrafte sich selbst für eine tolle Lesitung gegen den SV Kirchanschöring II
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Der SV Laufen bestrafte sich selbst für eine tolle Lesitung gegen den SV Kirchanschöring II.

Im Kreisklassenspiel am vergangenen Samstag (15. Oktober) legte der SV Laufen gegen die Bayernliga-Reserve des SV Kirchanschöring eine gute Partie hin, musste sich aber an der eigenen Chancenverwertung messen lassen und unterlag am Ende mit 1:3. Ein Spiel, welches der SVL aufgrund der großen Torchancen eigentlich nicht verlieren darf und mit mindestens einem Punkt vom Platz gehen muss.

Kirchanschöring - 300 Zuschauer verblieben nach dem Bayernliga-Spiel zwischen dem SV Kirchanschöring und Augsburg auf dem Sportgelände an der Laufener Straße und sahen sich das Kreisklassenderby zwischen dem SV Kirchanschöring II und dem SV Laufen an. Die Vorzeichen standen klar zugunsten des SVK II.

SV Laufen startete gut in die Partie

Die Partie gab aber über 90 Minuten deutlich mehr her, als einen klaren Favoritensieg. Der nominelle Underdog aus Laufen kam gut ins Spiel und konnte nach gut fünf Minuten die erste kleinere Tormöglichkeit aufweisen. Nach einem Eckball war es David Cienskowski, der aus spitzem Winkel das von Julian Disterer gehütete SVK-Tor verfehlte.

In der 9. Minute passte Michael Hollinger aus dem Mittelfeld auf Simon Maier. Dieser schloss selbst ab, verfehlte aber ebenso den Torerfolg.

Unglücklicher Rückstand für den SVL: Weber lenkte Ball ins eigene Tor

Der erste Angriff der Heimelf des SV Kirchanschöring II nach zwölf Minuten schlug dann auch gleich im SVL-Gehäuse ein. Über links landet das Leder bei Gabriel Mühlbacher, der Laufens Kapitän Maximilian Weber, welcher danach am Gesicht behandelt werden musste, unabsichtlich scharf anschoss. Das Leder sprang von Webers Gesicht unhaltbar für Bastian Schönheim im SVL-Tor in die Maschen – 1:0.

Mehr als unglücklich war der Rückstand für den SV Laufen, der sich aber nicht versteckte und weiter mutig spielte. Zwei Minuten nach dem Kirchanschöringer Führungstreffer hatten die Gäste eine doppelte Riesenchance. Zuerst parierte der bestens aufgelegte Disterer den Schuss von Gabriel Öllerer. Der Nachschuss von Simon Maier wurde zum Eckball abgefälscht.

Torchancen hüben wie drüben

Der Eckball wurde ebenfalls gefährlich. Diesen schlug Gerhard Nafe auf Gabriel Öllerer, der seinen Kopfstoß haarscharf am Tor vorbeilegte.

Auch der SVK spielte gut nach vorne und erspielte sich in der 17. Minute die nächste Torchance für Gelb-Schwarz. Der Angriff lief über Tobias Wiedemann, der mit seinem Pass den auf außen durchlaufenden Horst Hummelberger erblickte. Hummelberger flankte in die Gefahrenzone, wo Lukas Birner den Ball aber am Tor vorbeizimmerte.

Laufener Ausgleich lag in der Luft

Auf der Gegenseite kam der SVL in der 25. Minute zur nächsten Möglichkeit. Ein Eckball von Gerhard Nafe wurde von der SVK-Defensive selbst gefährlich verlängert. Der Ball rollte knapp am Tor vorbei. Zu diesem Zeitpunkt hätte der SV Laufen locker den Ausgleich verdient gehabt, die Hausherren über einen ausgeglichenen Spielstand sich kaum beschweren können.

Auch in der 27. Minute scheiterten die Roten von der Salzach am Torerfolg. Flach bediente Michael Holllinger mit einem Freistoß den einlaufenden Gabriel Öllerer. Seinen Schuss parierte Disterer per Fuß.

Kurzweiliges Kreisklassenspiel

Sehr kurzweilig war das Match über die gesamten 90 Minuten – ein Kreisklassenspiel der absolut besseren Sorte, wo der Gast vor allem im ersten Durchgang ein Chancenplus hatte. Langsam aber sicher ging es zur Halbzeitpause hin, was bei diesem wechselhaften und offensiv ausgerichteten Spiel fast schade war.

Die nächste Tormöglichkeit hatte der SVK in der 38. Minute. Tobias Wiedemann war es, der mit einem klugen und gut getimten Pass durch die Laufener Abwehrkette den durchlaufenden Christopher Weiß in Szene setzte. Weiß scheiterte aber in der Folge am Laufener Torwart Bastian Schönheim.

Schmeichelhafte Pausenführung für den SVK

Nur zwei Minuten später brannte es erneut auf der Gegenseite. Ein Pass aus dem Mittelfeld fand Gerhard Nafe in der Box, der kurz zu Gabriel Öllerer ablegte. Öllerers Schuss wurde abgeblockt.

Ein weiterer Eckball in der 44. Minute hätte erneut den Ausgleichstreffer bedeuten können. Aus dem Rückraum zog Michael Hollinger scharf ab, auf der Torlinie konnte gerade noch geklärt werden. Ein schmeichelhafter Pausenstand für den SV Kirchanschöring II gegen stark aufspielende Gäste aus Laufen.

Weiß erhöhte für die Hausherren

Im zweiten Durchgang übernahm vorerst der SVK mehr die Spielhoheit und machte Druck auf das Laufener Tor. Nachdem Christopher Weiß die Flanke in der 56. Minute über links schlagen durfte, war es Gabriel Mühlbacher, der per Dropkick den Ball hauchdünn über die Latte zimmerte.

Zusehends hatte Laufens Hintermannschaft deutlich mehr zu tun und musste einige Male hinterherrennen. In der 57. Minute schlug es dann das zweite Mal ein. Lukas Birner stach von links kommend in den Strafraum hinein. Seine Hereingabe landete in einer Spielertraube. Die vielfüßigen Laufener Akteure konnten das Leder nicht klären. Nutznießer war Christopher Weiß, der das Runde über die Torlinie stocherte – 2:0.

Mühlbacher mit dem 3:0

Der Mut beim SV Laufen schien nun gebrochen, vorerst machte der SVK das Spiel. Schnell ging es in der 67. Minute in Richtung Laufener Tor. Mühlbacher sah sich im Duell Bastian Schönheim gegenüber. Schönheim war zwar noch dran, konnte aber das Tor zum 0:3 schlussendlich nicht verhindern.

Somit war das Spiel nach starker erster Hälfte für den SV Laufen eigentlich erledigt. Vorwerfen konnte sich der SVL, dass man im ersten Durchgang schlicht die Tore nicht gemacht hat und im zweiten Durchgang dafür knallhart bestraft wurde. Doch die großartigen Chancen auf beiden Seiten waren nicht zu Ende und es ging nach kurzer Verschnaufpause munter weiter.

Laufen drängte auf den Anschlusstreffer

Wiederum erschien in der 68. Minute Gabriel Mühlbacher nach einem Pass von Stefan Judex vor Keeper Schönheim. Diesmal blieb Laufens Torhüter der Sieger.

Mit neuem Mut startete der SV Laufen in der Folge das Unternehmen Anschlusstreffer. Michael Hollinger bediente in der 69. Minute Gabriel Öllerer. Öllerers Schuss wurde abgelenkt auf Gerhard Nafe, der an Keeper Disterer scheiterte. Der Eckball flog auf Gabriel Öllerer. Den satten Kopfstoß klärte Disterer diesmal mit beiden Händen über die eigene Latte.

Öllerer per Strafstoß zum überfälligen Tor für Laufen

Wiederum konnte sich der SVK nicht darüber beschweren, dass man bisher keinen Gegentreffer hinnahm. Dies sollte sich jedoch in der 71. Minute ändern. Nach einem Eckball kam erneut Gabriel Öllerer zum Kopfball. Öllerer köpfte seinen Gegenspieler an, der wohl unfair an das Leder kam. Schiedsrichter Franz Schwaighofer zeigte auf den Punkt. Den Strafstoß verwandelte Öllerer in sicher.

Und nun spielte der SV Laufen darauf, dass die Partie nochmal spannend werden sollte. In der 76. Minute schickte David Cienskowski mit einem Zuckerpass Simon Maier los. Maier bediente in der Folge Gabriel Öllerer, der die nächste Torchance über den Kasten hämmerte.

SVK-Keeper Disterer rettete seinem Team den Vorsprung

Jedoch der SVK versuchte den neu gefassten Mut des SVL im Keim zu ersticken und hatte durchaus auch noch kleinere Chancen, dem Spiel das Ende zu versetzen. Doch Laufen verteidigte den derzeitigen Spielstand. Zwei Minuten vor dem Ende hätte durchaus nochmal Spannung aufkommen und eine heikle Schlussphase für den SV Kirchanschöring II anbrechen können.

Dass dies nicht passierte, dafür konnten sich die Gelb-Schwarzen bei ihrem Keeper Disterer bedanken. Eine Flanke des Laufeners Gabriel Öllerer landete in der 88. Minute bei Gerhard Nafe. In Nafes Schuss stellte sich Niklas Babinger und konnte mit dem Rücken den Ball zum Eckball lenken.

Laufen stand trotz starker Leistung am Ende mit leeren Händen da

Aber auch dieser wurde wieder gefährlich. Michael Hollinger zog in der Folge von der Strafraumlinie erneut scharf ab. Disterer flog sehenswert ins Eck und kratzte Hollingers Linksschuss heraus. Für Laufen blieb das Tor schlicht wie vernagelt. Eigentlich wusste beim Schlusspfiff keiner so recht, wie der SV Laufen den Platz als Verlierer verlassen konnte.

PM SV Laufen

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