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Vorentscheidung nach Zeitstrafe

Klare Niederlage in Chieming: Laufen bleibt weiter ohne Punkt

TSV Chieming - SV Laufen
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Maximilian Ostermayer vom TSV Chieming (Mitte) konnte sich oftmals zu leicht gegen die weißgekleideten Laufener durchsetzen und feierte am Ende einen Heimdreier.

Der SV Laufen bleibt in der aktuellen Kreisklassen-Saison weiterhin ohne Sieg. Beim TSV Chieming verlor die Mannschaft von Trainer Wolfgang Würnstl klar 0:3, damit steht der SVL nach wie vor auf dem letzten Tabellenplatz.

Behäbig war es am Sportplatz in Chieming. Wenig Toraktionen und etwas schläfrig der Auftritt beider Teams am Samstagnachmittag, definitiv hat man schon rassigere Spiele in der Kreisklasse gesehen. Diese Partie vor 80 Zuschauern wird sich definitiv nicht in diese Liste einreihen lassen. Nach 14 Minuten die erste erwähnenswerte Toraktion: Ein langer Diagonalball (ein oft gewähltes Mittel beider Teams) landete im linken Halbfeld bei TSV-Kapitän Elias Lex. Dieser stach in den Strafraum hinein, scheiterte aber am sicher parierenden Luka Feil im Gästetor. Drei Minuten später schlug es dann hinter Feil jedoch ein. Wieder kam der Ball zu Elias Lex nach vorne. Lex lief seinem Gegenspieler davon und passte quer ins Zentrum, wo der völlig unbehelligte Moritz Ostermayer einnetzen durfte – 1:0 (17.).

Fast war schon eine halbe Stunde gespielt, da wagte der Gast erste zarte Torannäherungen über Gabriel Öllerer, die aber schlussendlich wenig Gefahr hervorriefen. Nachdem die 30 Minuten schon fast um waren, kam Laufens Julian Draak erstmals in die Box durch und legte quer auf Felix Meißner, der aber von seinem Gegenspieler noch früh genug geblockt wurde. Ein zäher Kick in Chieming, wo sich zwei Teams zeigten, die am heutigen Tage nicht an Übermaß an Selbstbewusstsein und Spielfreudigkeit strotzten. Kurios erhielt Laufens Oldie Helmuth Putzhammer in der 36. Minute eine Zeitstrafe. Nachdem aufgrund eines Vorteils für sein Team weitergespielt wurde, landete der Ball beim Gegner. Im Anschluss pfiff der Unparteiische Foulspiel gegen die Salzachstädter und ignorierte zuvor getroffene Entscheidung des Vorteils. Putzhammer drückte sein verständliches Unverständnis aus und kassierte von Schiedsrichter Heuschneider die Gelbe Karte. Gleich im darauffolgenden Augenblick zeigte Heuschneider die Zehn-Minuten-Strafe an und das Unverständnis vieler der 80 Zuschauer war ihm damit sicher. Die Überzahl nutzte der Hausherr des TSV Chieming gleich postwendend aus. Ein Eckstoß von Timmi Janazarik landete beim völlig frei postierten Maximilian Ostermayer, der den Spielstand souverän auf 2:0 stellte (38.). Laufen tat sich sowohl mit elf Leuten als auch mit zehn Leuten weiter schwer und kam einfach nicht ins Spiel.

Chieming macht kurz vor Schluss den Deckel drauf

Zehn Minuten zu Beginn der zweiten Hälfte zeigten die Salzachstädter ansatzweise, dass sie sich nicht alles gefallen lassen würde und hielt öfter den Ball. Doch zum Leid der Gästefans hielt dieser Zustand nicht immer lange an. In der 54. Minute hätte es aber durchaus für den SV Laufen scheppern können. Nach Einwurf von Julian Draak kam über rechts Gabriel Öllerer zu einem Flachpass ins Zentrum. Dieser wurde zuerst abgewehrt, doch David Cienskowski sicherte das Spielgerät und hielt mit dem schwächeren linken Fuß drauf. Der Schuss flog gut einen Meter über das Gehäuse. Auch der eingewechselte Thomas Bauer fasste sich mal ein Herz und zog aus der Distanz ab, aber auch sein Schuss flog über das Tor hinweg. Zwei Minuten nach Bauers Schuss segelte ein Eckstoß von Kapitän Maximilian Weber durch den Fünfer an Freund und Feind vorbei. Kein Weißgekleideter kam ans Leder, daher auch diese Aktion ohne Erfolg.

Der Hausherr des TSV Chieming beruhigte dann die Szenerie und spielte das Match mehr oder weniger ohne weitere Probleme eisig zu Ende. Dem Gast aus Laufen fiel nicht mehr allzu viel ein und konnte auch selten etwas Gefährliches fabrizieren. So blieben beide Teams vor dem gegnerischen Tor bis zur Schlussphase harmlos. Dann blitzte kurz der Hausherr nochmal auf und entschied die Partie auf eigenem Platz. Der Angriff kam über rechts, wo Alexander Peschke das Leder reinbrachte. Der Ball konnte nicht abschließend geklärt werden und das Spielgerät landete bei Kapitän Elias Lex, der nach wenigen Schritten im langen Toreck abschloss – 3:0 (79.). Der nächste Tiefschlag für den SV Laufen in diesem Spiel und in dieser noch jungen Saison. Die Partie plätscherte ihrem Ende entgegen. Nur noch David Cienskowski wagte in der Nachspielzeit noch einen Torabschlussversuch. Aus extrem scharfen Winkel wollte er Michael Schön, der im zweiten Durchgang den TSV-Kasten hütete, überwinden, doch Schön bekam die Hände hoch und klärte zur Ecke. So blieb es beim unaufgeregtem 3:0 zugunsten des TSV Chieming.

Die Chieminger schoben sich damit weit nach oben und grüßen als Kreisklassenaufsteiger nun von Platz 5 im Klassement. Der SV Laufen behält die „rote Laterne“. Bei den Salzachstädtern hofft man, dass man sich von diesem weiteren Tiefschlag schnell erholt, denn am kommenden Wochenende gastiert der Aufstiegskandidat der DJK Otting an der Salzach.

Christian Schmidbauer (SV Laufen)

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