Aibling schickt Griesstätt mit fünf Toren nach Hause

Vor den Augen der komplett anwesenden Basketballbundesligamannschaft der Aiblinger „Firegirls“ legten die Kleeblätter gleich los wie die Feuerwehr und erzielten durch Baumann in der 3. Minute gleich die beruhigende Führung. Einen schönen Pass von Daniel Hopf in die Tiefe der rechten gegnerischen Hälfte, versenkte er aus 16 m mit einem Heber unter die Querlatte. Aber der frühe Treffer war in der Folge auch etwas Gift für das TUS-Spiel. Denn es schlichen sich einige Ungenauigkeiten ein und man nahm den Gegner wahrscheinlich auch etwas auf die leichte Schulter. So konnten die Gäste das Spiel in der Folge ziemlich ausgeglichen gestalten, ohne dabei aber das Aiblinger Tor ernsthaft in Gefahr zu bringen. Trotz dem etwas holprigen Spiel der Heimmannschaft hatte man durch Goncalves, Foidl und Katozka in der 18., 25. und 39. Minute 3 hochkarätige Torchancen aus kurzer Distanz, die aber am Pfosten landeten, vom guten Gästekeeper Köll pariert oder leichtfertig vergeben wurden.

Als die Zuschauer sich schon mit dem knappen 1:0-Vorsprung zur Pause abgefunden hatten, gelang Abwehrchef Pedro Goncalves in der 43. Minute doch noch das 2:0. Eine weite Freistoßflanke des stark spielenden Kapitäns „Sebi“ Marx von links köpfte er aus 7 m unter die Querlatte. Nachdem die Basketballerinnen in der Halbzeitpause einzeln dem Aiblinger Publikum vorgestellt wurden, wollten sich die Herren auch nicht „lumpen“ lassen und stellten mit dem 3:0 ion der 50. Minute endgültig die Zeichen auf Sieg. Wieder spielte Daniel Hopf einen Pass mustergültig in den Lauf von Marx, der sich freistehend diese Chance aus 13 m nicht entgehen ließ. Aus halblinker Position traf er mit einem platzierten Flachschuss ins rechte Eck.

Ab jetzt war der TUS eindeutig Chef im eigenen Hause, die Gangart der Gäste wurde etwas ruppiger, sie steckten zu keinem Zeitpunkt auf und wollten sich auch nicht mit einem Debakel nach Hause begeben. Aber Foidl kannte kein Erbarmen und erhöhte, nach sehenswerter Kombination mit seinem kongenialen Sturmpartner „Motte“ Katozka, in der 64. Minute auf 4:0. Da bei spielten die beiden die gesamte Griesstätter Abwehr „schwindelig“ und Foidl schloss aus 12 m eiskalt mit einem gezielten halbhohen Schuss ins rechte Eck ab. Den Schlusspunkt aus Aiblinger Sicht setzte dann in der 69. Minute Marx, der einen Sturmlauf von Christian Zoss auf der rechten Seite und dessen präzise und scharfe Hereingabe gekonnt volley vollendete.

Der Rest war nur noch „Schaulaufen“ bis zum Ende der Partie. Dabei hätte Gästespieler Neumeier wenigstens noch den Ehrentreffer für die tapfer kämpfenden Griesstätter erzielen können. Aber in der 76. Minute scheiterte er mit seinem Schuss aus 14 m am rechten Pfosten und in der 84. Minute war sein Abschluss aus 9 m zu harmlos. Symptomatisch für die gesamte Gästemannschaft an diesem Tag. Unter dem Strich ein hochverdienter Aiblinger Sieg, der die aufsteigende Form unterstreicht und den auch die „Firegirls“ gemeinsam mit den TUS-Spielern im Kleeblatt-Stüberl noch genossen. (weg)

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