Beinschuss.de spricht mit Spielern über die aktuelle Situation

Pangs Mooslechner: "Abends hat man mehr Zeit, da widme ich mich Oli Pocher"

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Thomas Mooslechner vom SV Pang freut sich auf das Freibier nach Heimsiegen, wenn es endlich wieder weitergeht.

Rosenheim - Der Spiel- und Trainingsbetrieb im Amateurfußball ruht wegen der Corona-Pandemie in ganz Bayern. Beinschuss.de hat bei Thomas Mooslechner vom SV Pang nachgefragt, wie er sich die Zeit vertreibt und wie er sich fit hält.

Die Corona-Krise legt den Amateurfußball lahm. Bis mindestens 19. April finden vorerst keine Spiele statt, diese Maßnahme könnte allerdings von Seiten des Bayerischen Fußball-Verbandes verlängert werden.


Beinschuss.de spricht mit den Spielern aus der Region, wie sie mit der derzeitige Situation umgehen, wie sie sich fit halten und was sie am meisten vermissen. Thomas Mooslechner, Kapitän des Kreisligisten SV Pang, stellte sich nun den Fragen.

Hallo Thomas Mooslechner, die wichtigste Frage vorne weg: Wie geht es Ihnen?


Thomas Mooslechner: "Mir und meiner Familie geht es soweit gut, danke. In der Mannschaft und im Verein haben wir die ersten Fälle, deshalb an dieser Stelle: Gute Besserung!"

Wie gehen Sie mit der aktuellen Lage um?

Mooslechner: "Ich versuche, soweit es geht, positiv zu bleiben und nicht allzu viel darüber nachzudenken. Wenn man die Lage in Italien, Spanien sieht oder die Kurswechsel aus den USA und Großbritannien, bin ich ganz froh in Bayern zu leben. Im Moment sollte es nichts anderes geben, als sich an die Regeln der Regierung zu halten, abzuwarten und auf die Meinung der Experten zu vertrauen."

Wie vertreiben Sie sich die Zeit?

Mooslechner: "Da wir in der Lebensmittelbranche selbstständig und nicht von den Öffnungszeiten betroffen sind, läuft der Alltag soweit normal ab. Natürlich bleibt dann abends mehr Zeit, da widme ich mich momentan Oli Pocher, der den ein oder anderen Influencer richtig auseinander nimmt - im Gegensatz zu unseren Stürmern...(lacht)"

Fanden Sie die Entscheidung richtig, dass der Spielbetrieb bis zum 19. April eingestellt wurde?

Mooslechner: "Klar. Das war die einzig richtige Entscheidung, auch wenn es wahrscheinlich nicht beim 19. April bleiben wird."

Auch der Trainingsbetrieb ruht. Wie halten Sie sich derzeit fit?

Mooslechner: "Hier vertraut der Georg unserer Selbstverantwortung. Da es momentan nicht allzu viele Bewegungsmöglichkeiten gibt, bleibt einem nichts anderes, als zu laufen oder eine Runde mit dem Rad zu fahren."

Wie geht der Verein mit der Situation um?

Mooslechner: "Es wurden schnell die Jugendabteilungen herausgenommen und dann kam ja auch der BFV. Da wir im Verein die ersten Fälle haben, ist die Situation nicht ganz einfach, einige haben die Quarantäne schon durch. Zum Beispiel der Wimmer Max, der ähnelt dem Breitner Paul aus früheren Tagen. Ich hoffe es bleibt bei diesen."

Nach Ostern soll es nach aktuellem Stand wieder weitergehen. Wie geht es Ihrer Meinung nach mit der Punktspielrunde weiter?

Mooslechner: "Da will ich mich nicht zu irgendwelchen Szenarien äußern. Hier liegt der Ball klar beim BFV. Fakt ist: Wenn das Risiko für Spieler, Schiedsrichter, Verantwortliche und Zuschauer bei Null ist, dann kann man sich darüber unterhalten, ob nächstes Wochenende ein Kreisligaspiel stattfinden soll."

Zum Abschluss: Was vermissen Sie in dieser Zeit am meisten? Und auf was freuen Sie sich, wenn die Krise überstanden ist?

Mooslechner: "Zuerst mal wieder auf Fußball, egal ob Bundesliga oder C-Klasse, die blöden Sprüche in der Kabine und auf das Freibier nach Heimsiegen, das ist bei uns schon eine Zeit her."

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dg




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