Derbysieg: Bruckmühl jubelt in Aibling

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Der SV Bruckmühl siegt in Bad Aibling

KL1: Fünf Tore und zwei Platzverweise

Bereits am Mittwochabend kam es in Willing zum prestigeträchtigen Derby zwischen dem TuS Bad Aibling und dem SV Bruckmühl. Im  Gegensatz zum Spiel am Sonntag rückte Kapitän Stephan Keller ins defensive Mittelfeld für den fehlenden Festl. Dominik Lüdt lief als zweiter Innenverteidiger neben Hollerauer auf.

Bruckmühl kamen besser in die Partie, ohne sich dabei nennenswerte Torchancen zu erspielen. Die Gastgeber versuchten vor allem mit harten Zweikämpfen immer wieder den Spielfluss zu stören. So ergaben sich erste Annäherungen an das Aiblinger Tor, in erster Linie durch Standardsituation, die weitgehend ungefährlich blieben. Angriffsbemühungen der Aiblinger endeten meist weit vor dem Gehäuse von Brandstätter.

Gürtler stellt die Weichen

Erster Aufreger war ein Pressball zwischen Helldobler und seinem Verteidiger. Der Ball fand aber nicht den Weg ins Tor. Mit der ersten guten Gelegenheit erzielte Gürtler in der 33. Minute dann das 1:0 aus Sicht des SVB. Ein langer Ball konnte von der Aiblinger Abwehr nicht ausreichend geklärt werden. Folger schaltete blitzschnell und bediente im Sechszehner den eingelaufenen Maxi Gürtler, der den  herauseilenden Keeper Helldobler umkurfte und ins leere Tor einschob.

Im Anschluss daran waren die Bruckmühler bemüht, das Ergebnis noch vor der Halbzeit in die Höhe zu schrauben. Alle Versuche blieben allerdings glücklos. Ab der 40. Minute konnten sich die Kleeblätter dann etwas aus der Umklammerung befreien. Die Schussversuche verfehlten ihr Ziel jedoch sehr deutlich. Somit ging es mit dem 0:1 in die Halbzeit.

Die Bruckmühler erwischten nach Wideranpfiff einen Start nach Maß. Maxi Gürtler verwandelte aus knapp 30 Meter direkt einen Freistoß mit einem strammen Rechtsschuss, wobei der TuS-Keeper nicht besonders gut aussah. Unglücklicherweise verletzte er sich in dieser Situation und musste ausgewechselt werden. In der Folge dominierten die Guntow-Schützlinge nach Belieben das Geschehen und konnten immer wieder nur durch Fouls eingebremst werden.

Aibling nimmt sich selbst die Chance

Nicht zu halten war in der 57. Minute Sebastian Marx, der bei der Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte seine ganze Klasse unter Beweis stellte. Er pflückte einen Ball aus der Luft runter, schaute kurz auf und überwand den zu weit vor seinem Gehäuse stehenden Torwart mit einer Bogenlampe aus 40 Metern. Bruckmühl hätte nun das Ergebnis weiter in die Höhe schrauben können. Spätestens mit den beiden Platzverweisen für die Aiblinger für Palm (68. Minute) und Celik (70. Minute) war die Partie entschieden.

Der SVB schaltete mindestens einen Gang zurück. Daraus ergaben sich für Aibling mehr Räume und zwangsläufig der 1:3 Anschlusstreffer. In Unterzahl gelang es ihnen aber nicht den nötigen Druck aufzubauen und hatten durch einen Gürtler Kopfball (85. Minute) Glück, dass die Partie nicht bereits hier endgültig entschieden war. Den Schlusspunkt setzte der eingewechselte Sedlmaier, der nach feiner Kombination von Gürtler und Kunze nur noch ins leere Tor einschieben musste. Nach dem Abpfiff war bei Spielern und Fans die Freude über den Derbysieg und die drei Punkte riesengroß.

Pressemitteilung SV Bruckmühl

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