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Erzielte vier Tore in zwei Relegationsspielen

Reichenhalls Russegger im Interview: „Müssen uns in der Kreisliga nicht verstecken“

Tilmann Russegger (l.) schoss in zwei Relegationsspielen den TSV Bad Reichenhall mit vier Toren in die Kreisliga.
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Tilmann Russegger (l.) schoss in zwei Relegationsspielen den TSV Bad Reichenhall mit vier Toren in die Kreisliga.

Der TSV Bad Reichenhall kehrt nach fünf Jahren wieder in die Kreisliga zurück. Tilman Russegger erzielte dabei in der Relegation vier Toren in zwei Spielen und hatte damit einen großen Anteil an diesem Erfolg. beinschuss.de sprach mit dem 19-Jährigen über seine erste Saison im Herrenbereich, über die Bedeutung des Aufstiegs und die kommende Saison in der Kreisliga.

Bad Reichenhall In der Kreisklasse 4. musste der TSV Bad Reichenhall am Ende nur dem SC Vachendorf den Vortritt lassen und zog als Tabellenzweiter in die Relegation zur Kreisliga ein.

Russegger wurde in beiden Spielen zum Matchwinner

In der ersten Runde schlug der Kreisklassist den TuS Traunreut deutlich mit 3:0. Dabei erzielte der erst 19-jährige Tilman Russegger einen Doppelpack. Und auch im alles entscheidenden Spiel gegen den FC BiH Rosenheim, welches die Reichenhaller ebenfalls mit 3:0 gewannen, war Russegger mit zwei Toren der Matchwinner.

Damit spielt der TSV Bad Reichenhall nach dem Abstieg 2017 nach fünf Jahren wieder in der Kreisliga, die Vorbereitung auf die neue Saison beginnt am Anfang Juli.

Russegger: „Der Umweg über die Relegation machte den Aufstieg umso schöner.“

Im Interview mit beinschuss.de spricht Russegger über seine erste Saison im Herrenbereich, die Relegation und was ihm der Aufstieg bedeutet. Zudem blickt er auf seine vier Tore zurück und verrät die Ziele für die kommende Saison in der Kreisliga.

Hallo Tilman, herzlichen Glückwunsch zum Aufstieg in die Kreisliga. Wie geht es dir einige Wochen danach?

Tilman Russegger: Es ist immer noch ein tolles Gefühl. Viele haben an diesen Erfolg nicht mehr geglaubt, wir als Mannschaft aber schon. Zudem machte der Umweg über die Relegation, in der uns die Fans super unterstützt haben, den Aufstieg umso schöner. Und aktuell ist natürlich die Stimmung in der Mannschaft grandios.

Blicken wir auf die beiden Relegationsspiele gegen die beiden Kreisligisten Traunreut und BiH Rosenheim zurück. Wie hast du diese erlebt?

Russegger: Wir hatten durchaus Respekt vor den beiden Mannschaften, die ja eine Liga höher gespielt haben als wir. Aber wir wollten es am Ende mehr, deshalb konnten wir beide Partien mit 3:0 für uns entscheiden, was dann doch deutlich klingt. Das Spiel gegen Traunreut war aber am schwersten, da war auch ich sehr aufgeregt. Aber ich glaube, dass der Kampfgeist und die mannschaftliche Geschlossenheit uns ausgezeichnet haben.

Russegger: „Wir haben in der Kabine lange gefeiert.“

Gegen Traunreut hast du mit einem Turban weiterspielen müssen und dennoch noch zwei Tore erzielt. Was war passiert?

Russegger: Ich habe mir nach einem Zweikampf eine Platzwunde zugezogen. Die Wunde musste erst einmal gestillt werden und deshalb wurde ich ausgewechselt. Da habe ich mich richtig geärgert, weil ich dachte, dass das Spiel nun für mich vorbei ist. Doch nach 20 Minuten auf der Bank wurde ich eingewechselt und habe dann noch zwei Tore gemacht (lacht). Leider bin ich dann noch wegen Ballwegschießens mit Gelb-Rot vom Platz geflogen.

Das Bild zeigt „Turban-Bomber“ Tilmann Russegger im Zweikampf mit Traunreuts Ersel Aydinalp.

Gegen BiH Rosenheim habt ihr dann in Grassau den Aufstieg perfekt gemacht. Wie waren die Feierlichkeiten im Anschluss?

Russegger: Wir haben zuerst auf dem Platz mit den Fans und dann anschließend in der Kabine lange gefeiert. Danach sind wir zurück nach Bad Reichenhall gefahren, wo uns direkt der Bürgermeister empfangen hat. Dort sind wir dann auf den Balkon hoch, das war wirklich genial. Anschließend sind wir noch zum Essen und dann in unsere Stammkneipe weitergezogen. Es ging dann bis tief in die Nacht (lacht).

Russegger: „Mein eigenes Selbstvertrauen ist gestiegen.“

Du selber hast in den beiden Entscheidungsspielen vier Tore geschossen und hast damit einen großen Anteil an diesem Erfolg gehabt. Hat sich seitdem was geändert?

Russegger: Es ist Wahnsinn, wie ich nach diesen Treffern wahrgenommen werde. Sehr viele Leute haben mich bis heute auf diesen Erfolg angesprochen und viele haben mit gratuliert. Dadurch steigt natürlich auch das eigene Selbstvertrauen. Aber ich will in der kommenden Saison meine Leistungen wiederholen.

Dabei war es deine allererste Saison im Herrenbereich.

Russegger: Ja, das stimmt. Das ist schon wirklich etwas Besonderes und hätte kaum besser laufen können. Ich habe im Saisonverlauf intern die meisten Spiele absolviert und war mit zehn Treffern die zweitbeste Torschütze. Ich wurde von Anfang an sehr gut von meinen Teamkollegen integriert und fühle mich in der Mannschaft wohl. Ansonsten wäre das auch gar nicht möglich gewesen.

„Die Stadt und der Verein gehören mit dieser Mannschaft in die Kreisliga“

Wie groß ist die Vorfreude auf die Kreisliga?

Russegger: Die ist jetzt schon sehr groß. Ich freue mich vor allem auf die Derbys gegen Surheim und Teisendorf. Wir müssen uns definitiv nicht verstecken und ich bin davon überzeugt, dass wir auch spielerisch in dieser Liga mithalten können. Ziel sollte ein Mittelfeldplatz sein. Vor allem gehört die Stadt und der Verein mit dieser Mannschaft meiner Meinung nach in die Kreisliga.

Hast du dir persönlich auch schon Ziele für die neue Saison gesteckt?

Russegger: Ich möchte gerne an die Leistung aus der vergangenen Saison anknüpfen und weiter einen Stammplatz haben. Zudem will ich meinen Teil zu einer hoffentlich erfolgreichen Spielzeit beitragen.

Tilman Russegger, vielen Dank für das Interview.

ma