Der Mittelfeldspieler des Kreisligisten im Beinschuss-Interview

Elf Fragen - elf Antworten: Heute mit Westerndorfs Kapitän Marinus Jackl

Marinus Jackl vom SV Westerndorf im Portrait
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Marinus Jackl vom SV Westerndorf will mit deiner Mannschaft in die Bezirksliga.

Rosenheim - Elf Fragen - elf Antworten: Heute mit Marinus Jackl vom SV Westerndorf. Der Kapitän des aktuellen Kreisliga-Tabellenführers stand bisher in jedem Spiel auf dem Platz und stellt sich nun den beinschuss-Fragen.

Nach dem Re-Start hat der SV Westerndorf noch immer nicht so ganz in die Spur gefunden, in drei Spielen ist man bisher sieglos. Das Spitzenspiel gegen den TuS Prien ging mit 2:3 verloren, im Topspiel gegen den ASV Au holte man trotz einer 2:0-Führung und einem großen Chancenplus am Ende nur ein Unentschieden. Der Vorsprung auf Prien beträgt mittlerweile nur noch zwei Punkte, wobei man noch zwei Spiele mehr zu spielen hat. Am Samstag hat die Mayr-Elf aber noch eine Chance auf den ersten Sieg, dann gastiert man um 18.30 Uhr bei Danubius Waldkraiburg.

Marinus Jackl ist Kapitän des Kreisliga-Tabellenführers. In allen 18 Spielen stand der 21-Jährige bisher auf dem Platz und konnte dabei vier Tore erzielen. Zehn Treffer bereitete er bereits vor.

Elf Fragen - elf Antworten: Diesen stellt sich nun Marinus Jackl und beantwortet die Fragen von beinschuss.de:

Hallo Marinus, hast du einen Spitznamen und wie bist du dazu gekommen?
Marinus Jackl: In der F-Jugend hatten wir viermal den Namen Marinus, also bekam jeder von uns einen Spitznamen. Meiner war erst „Marini“, daraus wurde dann nur „Rini“.
Was war dein größter sportlicher Erfolg und was war deine größte sportliche Niederlage?
Jackl: Der schönste Moment war, als ich als A-Jugendspieler in der ersten Mannschaft gegen den damaligen Tabellenführer TuS Prien eingewechselt wurde und das Spiel mit einem Doppelpack für uns entscheiden konnte. Gleichzeitig war das aber auch meine größte Niederlage, denn nach dem zweiten Tor brachen alle Dämme und noch auf dem Platz wurde mir klargemacht, dass ich nach dem Spiel gleich einen „Dreifach-Einstand“ bezahlen musste.
Welches Ritual hast du vor einem Spiel?
Jackl: Ich komme immer relativ früh zum Treffpunkt und höre am Spieltag viel Musik. Vielleicht sollte ich aber noch einmal meine Musikauswahl überdenken, denn zurzeit bringt das ja nicht viel (lacht).
Welche Schlagzeile würdest du gerne über dich am Ende der Saison lesen?
Jackl: „Nach vielen Anläufen führt Marinus Jackl den SV Westerndorf in die Bezirksliga“
Wo ist das unangenehmste Auswärtsspiel und warum?
Jackl: Ganz klar Grünthal. Die Atmosphäre ist immer hitzig, dazu ist der Platz schwer bespielbar. Die Gegner verteidigen jedes Mal sehr gut und machen uns das Leben immer schwer.
Wer ist der Kabinen DJ bei euch im Team und wie ist die Musik?
Jackl: Max Danzer, alias „Willi-FM“. Solange er vor dem Spiel „Survivor“ von 2WEI und nach dem Spiel „Pump it“ von den Balck Eyed Peas spielt, ist alles gut.
Welcher Mitspieler lässt den Trainer oft verzweifeln?
Jackl: Eindeutig „da Schwob“ (Anm. d. Red.: Luca Leupolz), unser beratungsresistenter Chancentod (lacht). Wobei ich mich bei letzterem nicht zu weit aus dem Fenster lehnen sollte...
Wer hat an der Bar das größte Durchhaltevermögen?
Jackl: Undefinierbar. Da halten wir als Truppe eigentlich zusammen immer ganz gut durch!
Wer ist der Hauptsponsor eurer Mannschaftskasse?
Jackl: Unser Trainer Stefan Mayr ist mit großem Abstand alleiniger Führender in dieser Wertung. Wir rätseln schon immer, wie er die ganzen Ausgaben zuhause erklärt.
Wer in deinem Team ist der ultimative Womanizer?
Jackl: Unser Betreuer Luki. Was uns da so von manchen Türkeiurlauben der AH zu Ohren gekommen ist, ist schon faszinierend. 
Wenn du Bundestrainer wärst: Welchen Mitspieler würdest du für die Nationalmannschaft nominiert und warum?
Jackl: Ganz klar Dominik Schlosser. Unser Schlossi fackelt nicht lange und wenn es nötig ist, kommt halt mal die „Flex“. Ganz selten auch mal wenn es nicht nötig ist (lacht). Aber so einer fehlt der Nationalmannschaft. Einer, der, wie unser Brandi sagen würde, auch mal ein Zeichen setzt. Seinen berühmten Spruch „Verarschen loss i mi ned“ lebt er nämlich auch auf dem Platz aus.
Vielen Dank für das Interview!

dg/ma

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