Vorschau: TSV Ampfing - SE Freising

Klaus Seidel vor dem Spiel gegen Freising: „Bleibe weiter optimistisch“

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Trainer Klaus Seidel sieht erste Fortschritte.

Ampfing - Der TSV Ampfing erwartet am 14. Spieltag der Fußball-Landesliga Südost den SE Freising und hofft nach dem Rückschlag in Traunstein auf ein Positiv-Erlebnis. „Ich bleibe trotz aller Schwierigkeiten optimistisch“, sagt Trainer Klaus Seidel vor dem Duell am Freitag um 19 Uhr gegen den Tabellensechsten.

Bei der 1:3-Niederlage letzte Woche in Traunstein sei viel zusammengekommen, findet Seidel: „Erst die Gelb-Rote Karte, dann der unberechtigte Strafstoß. Auf der anderen Seite haben wir nach einem klaren Handspiel im Strafraum keinen Elfmeter bekommen.“ Dass seine Mannschaft Probleme hatte ins Spiel zu finden, ist dem Trainer natürlich nicht entgangen, allerdings hat er dann mit zunehmender Spieldauer auch gesehen, dass seine Spieler verstehen, was von ihnen gefordert wird: „Sie haben es in der zweiten Halbzeit trotz Unterzahl geschafft, dass zwischen den beiden Reihen kein Platz mehr war für die Traunsteiner. Das ist für mich eine wichtige Erkenntnis. Es hätte ja auch sein können, dass die Spieler dieses System nicht begreifen, dann wäre es schwierig geworden. So aber haben sie gezeigt, dass sie das umsetzen können, was vorgegeben wird.“

Ampfing will besser gegen den Ball spielen

Gegen eine spielstarke Mannschaft wie den SE Freising, der zu den Topfavoriten zählt, aber zuletzt außer Tritt geraten ist, erwartet Seidel, dass seine Mannschaft jetzt von der ersten Minute an taktisch diszipliniert auftritt. „Wir können uns die weiten Abstände im Mittelfeld gegen Freising und auch gegen keine andere Mannschaft erlauben. Je besser wir gegen den Ball arbeiten, um so eher kommen wir auch in Situation, in denen wir unser Stärken ausspielen können. „Wir haben viele technisch starke Spieler, die sich auch im eins gegen eins durchsetzen können. Aber das nützt uns halt nur im letzten Drittel, an der Mittellinie macht das keinen Sinn, sondern ist sogar extrem gefährlich.“

Aus technisch starken Spieler auch taktisch starke Spieler zu machen, ist eine der großen Aufgaben, die Seidel sieht: „Ich sehe uns da auf einem guten Weg. Insgesamt ist die Truppe schon fitter und auch aggressiver geworden. Was die Spieler aber noch verinnerlichen müssen ist, dass nicht ihre persönlichen Befindlichkeiten im Vordergrund stehen. Erst kommt der Verein, dann kommt die Mannschaft und dann erst die Spieler.“ So ist der Spielplan zulässt, hat Seidel von zwei auf drei Trainingseinheiten in der Woche umgestellt, um sowohl an Physis als auch an Taktik zu arbeiten: „Ich versuche die Spieler besser zu machen, damit wir noch im Herbst die Basis für den Klassenerhalt legen können.“

Allerdings ist die Trainingsgruppe meist von eher übersichtlicher Größe, da Christian Richter, Fehim Dedic und Jonas Frisch weiterhin nicht zur Verfügung stehen. Bei Frisch liegt noch immer keine genaue Diagnose des verletzten Schultergelenks vor, da wegen der Schwellung noch kein MRT möglich war. Auch die Grippewelle ist noch nicht besiegt, zuletzt hat es Waldemar Miller, Erhan Yazici und Simon Kürbs erwischt, der jedoch bereits am Dienstag wieder trainieren konnte. „Ich kann das ja nicht ändern und muss eben schauen, dass ich die Mannschaft aufstelle, von der ich glaube, dass sie die besten Chancen hat.“

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Pressemitteilung TSV Ampfing (MB)

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