Pang wahrt Aufstiegschance

Pang gewinnt das erste Spiel in der „Relegation der Verlierer“ gegen den SV Ramerberg mit 2:0 und hält sich das Hintertürchen zum Kreisligaaufstieg weiter offen. Die erste Chance des Spiels nutzten die Panger gleich zur frühen Führung. Johannes Steinacher stand in der 8. Spielminute goldrichtig und netzte per Abstauber ein. Nach einer Freistoßflanke herrschte große Verwirrung im Strafraum, nur Ramerbergs Keeper war auf dem Posten und zeigte zwei tolle Reflexe, aber gegen den Führungstreffer war er letztendlich machtlos. Im Gegenzug fiel fast der postwendende Ausgleichstreffer, aber Johannes Graf kam am langen Pfosten einen Schritt zu spät und verpasste so die fast perfekte Flanke von seinem Kapitän Andreas Niggl. Ramerberg nahm nun das Heft in die Hand. Allerdings fehlte ihnen die letzte Durchschlagskraft. Man merkte beiden Mannschaften in einigen Aktionen an, dass die Saison mittlerweile doch sehr lange dauert und viel Kraft gekostet hat. In der 22. Spielminute hatte Niggl den Ausgleich auf dem Fuß. Nach einer kurz ausgeführten Ecke wurde der Ramerberger Offensivmann im Strafraum sträflich allein gelassen. Die mustergültige Flanke konnte er aber nicht im Kasten unterbringen, stattdessen sprang das Spielgerät gegen die Latte. Das war die dickste Chance für den SVR in Halbzeit eins. Pang, mit Trainer Sepp Heller, zog sich nach der frühen Führung zurück und verlegte sich aufs Kontern. In der 35. Minute hätte es fast geklappt, als sich die flinken Stürmer Torsten Voss und Wolfgang Engl in den gegnerischen Strafraum kombinierten, aber W. Engl aus aussichtsreicher Position knapp am Tor vorbeizielte.Ramerbergs Trainer Jesse Kleiner fand in seiner Halbzeitansprache wohl die richtigen Worte, denn seine Mannen erwischten den besseren Start. Der unermüdlich wirkende Kapitän A. Niggl war fast an jeder guten Aktion des SV Ramerberg beteiligt. So auch in der 57. Minute als er mit seinem Pass Bastian Möll in eine gute Schussposition brachte. Dessen Schuss aus 18 Metern konnte aber der Panger Goalie Dominik Tremmel parieren. Kurz darauf sprang A. Niggl nach einer Freistoßflanke von Johannes Zoßeder am höchsten, allerdings ging sein gut getimeter Kopfball knapp am Kreuzeck vorbei. In der 70. Minute nahm sich A. Niggl ein Herz und probierte es aus 25 Metern mit einem Gewaltschuss. Pangs Keeper konnte die Fäuste noch hochreißen und lenkte so das Geschoss gerade noch gegen den Querbalken. Offensiv war nach der Halbzeit von Pang nichts zu sehen. Ramerberg gab dagegen nicht auf. So auch in der 73. Spielminute. Johannes Zoßeder setzte sich bis zur Grundlinie durch, legte flach zurück in den Strafraum, und wer stand da ganz allein? Richtig! Andreas Niggl! Und wie es nicht anders zu erwarten war, wurde sein Schuss in letzte Sekunde noch abgefälscht und das Leder ging knapp am Tor vorbei. Schließlich die 86. Spielminute. Einen langen Ball der Panger Abwehr erlief Wolfgang Engl, legte sich den Ball scheinbar zu weit vor, konnte ihn aber dann doch an dem herauseilenden Torwart Matthäus Artemiak vorbeispitzeln, wurde dabei aber zu Fall gebracht. Den fälligen Foulelfmeter verwandelte Christian Müller souverän zum entscheidenden 2:0 ins linke untere Eck. Somit kann Pang weiter auf die Kreisliga hoffen.

 

Text: Kaj Huber

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