Thomas Berger im Pech

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Wenige Zentimeter entscheiden im Fußball manchmal zwischen Glück und Pech. Diese bittere Erfahrung musste Ramerbergs Thomas Berger im Relegationsspiel gegen Frasdorf machen. Im Elfmeterschießen verlud er den SC-Keeper, zielte aber zu ungenau und sein Schuss ging nur an den Innenpfosten. Da auf gegnerischer Seite alle Schützen trafen, bleibt der diesjährige Kreisliga-Aufstieg für die Ramerberger nur ein Traum. Bevor es zu dem dramatischen Shoot-Out kam, sahen die 800 Zuschauer eine packende und mitreißende Partie. Frasdorf kam besser ins Spiel. Simon Weber setzte sich über links durch, schoss jedoch aus gut 20 Metern knapp über den Kasten (10.). Besser machte es Tobias Stiebler, der nach Stadler-Flanke zur Führung einköpfte (10.). Nur wenige Minuten später durfte Stiebler erneut jubeln. Mit einem gefühlvollen Schuss aus 25 Metern ins linke obere Eck erhöhte er auf 2:0 (26.) Nach nicht einmal einer halben Stunde hatte Marcus Moser das 3:0 auf dem Fuß. Nach Kopfballablage von Öttl stand der SC-Kapitän frei vor Matti Artemiak, brachte jedoch keinen Druck hinter den Ball. Ramerberg versteckte sich keinesfalls und zeigte einige gefällige Spielzüge, die jedoch zunächst nicht zu Chancen führten. Erst in der Schlussphase der ersten Halbzeit wurden sie zwingender. Johannes Graf bekam das Leder in den Lauf gespielt und setzte sich gegen seine Gegenspieler durch. Sein harmloser Abschluss konnte Frasdorfs Goalie Steiner jedoch nicht gefährden. Eine fast identische Aktion dann in der 45. Minute, doch diesmal mit besserem Ende für Ramerberg. Erneut ließ Graf seine Gegner stehen und traf nun zum Anschluss.

Im zweiten Durchgang drängte die Kleiner-Truppe auf den Ausgleich. Doch Struss vergab mit einem strammen Linksschuss sowie einem Lupfer zwei gute Chancen. In der 66. Spielminute war es dann passiert. Graf setzte sich über links durch, flankte aus dem Halbfeld und Thomas Kindlein köpfte aus fünf Metern zum 2:2 ein. Gegen Ende der regulären Spielzeit wurden die Frasdorfer wieder aktiver. Die beste Chance vereitelte Artemiak jedoch mit einer schönen Parade. Florian Irobs 22-Meter-Schuss lenkte der Ramerberg Tormann im letzten Moment noch über den Querbalken. In der Nachspielzeit sah der eingewechselte Philipp Fuihl nach wiederholtem Foulspiel die Ampelkarte, sodass Frasdorf mit einem Mann weniger in die Verlängerung ging. Für Ramerberg hatte Torjäger Graf die Chance auf die Führung, doch sein Heber ging knapp vorbei. Die einzige Frasdorfer Gelegenheit - ein Flachschuss von Weber - wurde zur sicheren Beute für Artemiak. Dann kam das Elfmeterschießen mit dem glücklicheren Ende für den SC.

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