BEINSCHUSS.DE SPRICHT MIT SPIELERN ÜBER AKTUELLE SITUATION

Peterskirchens Schauberger über Krafttraining: "Habe momentan mehr Zeit als Muskeln"

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Der Kapitän des Kreisligisten TSV Peterskirchen startet die gefühlt zehnte Serie bei Netflix und versucht seine Fifa-Skills zu verbessern.

Tacherting - Der Spiel- und Trainingsbetrieb im Amateurfußball ruht wegen der Corona-Pandemie in ganz Bayern. Beinschuss.de hat bei Marcus Schauberger vom TSV Peterskirchen nachgefragt, wie er sich die Zeit vertreibt und wie er sich fit hält.

Die Corona-Krise legt den Amateurfußball lahm. Bis mindestens 19. April finden vorerst keine Spiele statt, diese Maßnahme könnte allerdings von Seiten des Bayerischen Fußball-Verbandes verlängert werden.


Beinschuss.de spricht mit den Spielern aus der Region, wie sie mit der derzeitige Situation umgehen, wie sie sich fit halten und was sie am meisten vermissen. Marcus Schauberger, Kapitän des Kreisligisten TSV Peterskirchen, stellte sich nun den Fragen.

Hallo Marcus Schauberger, die wichtigste Frage vorne weg: Wie geht es Ihnen?


Marcus Schauberger: "Hallo, mir geht es gut. Danke der Nachfrage."

Wie gehen Sie mit der aktuellen Lage um?

Schauberger: "Ich bleibe weitestgehend zu Hause, was für mich glücklicherweise kein allzu großes Problem darstellt, da ich Vollzeit auf eine Technikerschule gehe, welche momentan sowieso geschlossen ist. Natürlich ist es langweilig und nervt mittlerweile auch schon etwas den sozialen Kontakt so einzuschränken, aber da müssen wir jetzt durch."

Wie vertreiben Sie sich die Zeit?

Schauberger: "Ich verbringe die Zeit mir der Familie und meiner Freundin, mache die Arbeitsblätter, welche mir von der Schule zugeschickt werden, spiele Online-Poker oder starte die gefühlt zehnte Serie bei Netflix. Vor allem aber arbeite ich daran, auf der Playstation in FIFA endlich besser zu werden, als unser Torwart Markus Mittermaier. Da liegt aber noch ein weiter Weg vor mir."

Fanden Sie die Entscheidung richtig, dass der Spielbetrieb bis zum 19. April eingestellt wurde?

Schauberger: "Ja! Die Entscheidung war absolut richtig. Ich denke man musste frühzeitig solche Entscheidungen treffen, um so eine Entwicklung wie in Italien zu vermeiden."

Auch der Trainingsbetrieb ruht. Wie halten Sie sich derzeit fit?

Schauberger: "Unser Trainer schickt uns jede Woche einen Trainingsplan mit zwei bis drei Einheiten, die sich jeder flexibel einteilen kann. Außerdem habe ich meine Hanteln mal wieder ausgegraben, weil Zeit hab ich momentan genügend, zumindest mehr als Muskeln."

Wie geht der Verein mit der Situation um?

Schauberger: "Der kann aktuell nicht viel tun. Er hält sich an die Vorgaben vom BFV beziehungsweise der Regierung. Somit wurde der Trainingsbetrieb eingestellt und die Sportanlagen gesperrt.

Nach Ostern soll es nach aktuellem Stand wieder weitergehen. Wie geht es Ihrer Meinung nach mit der Punktspielrunde weiter?

Schauberger: "Falls es wirklich nach Ostern wieder weitergehen sollte, stehen uns auf alle Fälle knackige Wochen bevor."

Zum Abschluss: Was vermissen Sie in dieser Zeit am meisten? Und auf was freuen Sie sich, wenn die Krise überstanden ist?

Schauberger: "Ich vermisse einige Sachen, angefangen bei den blöden Sprüchen meiner Teamkollegen oder den Gesprächen bei einem Bierchen nach dem Training. Ich freue mich auf alle Fälle schon darauf, alle wieder zu sehen und endlich wieder kicken zu können. Ich muss sagen, mir ist in der aktuellen Zeit erst klar geworden, was man an einem Verein hat beziehungsweise nicht hat, wenn man darauf verzichten muss."

ma




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