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Der 29-Jährige übernahm im Sommer den TSV Reischach

Duhnke über seine neue Rolle als Spielertrainer: „Macht mir unglaublich viel Spaß“

Ist seit Sommer diesen Jahres Spielertrainer beim Kreisligisten TSV Reischach: Ex-Fußballprofi Marius Duhnke
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Ist seit Sommer diesen Jahres Spielertrainer beim Kreisligisten TSV Reischach: Ex-Fußballprofi Marius Duhnke.

Der TSV Reischach spielt bislang eine durchwachsene Saison und überwintert mit 20 Punkten auf dem neunten Tabellenplatz in der Kreisliga 2. beinschuss.de sprach mit Spielertrainer Marius Duhnke über den bisherigen Saisonverlauf und die dünne Personaldecke. Zudem verrät der Ex-Profi, wie er mit seiner neuen Rolle als Spielertrainer zurecht kommt.

Reischach - Am letzten Spieltag vor der Winterpause gastierte der TSV Reischach beim Ligaprimus aus Waldkraiburg und wollte sich mit einem positiven Gefühl in die Winterpause verabschieden. Dies misslang jedoch und die Mannen von Spielertrainer Marius Duhnke kassierten eine 0:3-Pleite und damit die dritte aus den vergangenen fünf Spielen. Dadurch überwintert man auf dem neunten Tabellenplatz und hat neun Punkte Vorsprung auf den ersten Relegations-Abstiegsplatz.

Drei Niederlagen aus den letzten fünf Spielen vor der Winterpause

Zu Beginn der Saison sah es für Reischach alles andere als rosig aus. Nachdem es zum Auftakt eine 0:5-Heimpleite gegen den VfL Waldkraiburg und eine Niederlage gegen Prien setzte, konnte man erst am dritten Spieltag einen Dreier gegen den SV Mehring einfahren. Aus den folgenden sieben Spielen holte man dann starke 13 Punkte und befreite sich aus dem Tabellenkeller.

In den letzten fünf Partien vor der Winterpause schwanden dem TSV sichtlich die Kräfte und man holte nur noch vier Punkte und ging dreimal als Verlierer vom Platz.

beinschuss.de sprach mit Spielertrainer Duhnke über den bisherigen Saisonverlauf, die dünne Personaldecke des TSV Reischach und die Ziele für das neue Jahr. Zudem verrät er, wie er mit seiner neuen Rolle als Spielertrainer zurecht kommt.

Wir stehen in der Tabelle da, wo wir leistungstechnisch auch hingehören.

Marius Duhnke

Hallo Marius, ihr überwintert auf dem neunten Tabellenplatz. Wie blickst du auf den bisherigen Saisonverlauf zurück?

Marius Duhnke: In der gesamten Hinserie hatten wir mit enormen Personalsorgen zu kämpfen. Immer wieder sind uns Spieler wegen Verletzungen oder Krankheiten ausgefallen. Deswegen bin ich grundsätzlich mit der Punkteausbeute zufrieden, auch wenn wir sicherlich das ein oder andere Spiel hätten besser bestreiten können. Aber im Endeffekt stehen wir in der Tabelle da, wo wir leistungstechnisch auch hingehören.

Du sprichst die dünne Personaldecke an. Wie schwer war es für dich, mit dieser Situation umzugehen?

Duhnke: Das ist nicht einfach. Insbesondere im taktischen Bereich ist es natürlich schwer, mit wenigen Spielern im Training etwas einzustudieren. Wir hatten ja auch gefühlt jedes Wochenende eine andere Aufstellung. So ein bisschen Kontinuität in einer Mannschaft schadet nicht. Dann lernen sich die Jungs gegenseitig kennen und können sich sowohl auf als auch neben dem Platz besser verstehen. Aber mein Team hat das trotzdem ganz gut gemacht. Jeder hat in jedem Spiel sein Bestes gegeben und sich voll reingehauen. Also am Charakter und an der Leidenschaft gibt es überhaupt nichts auszusetzen.

Aus den letzten fünf Spielen setzte es drei Niederlagen. Kommt die Winterpause daher für euch zum richtigen Zeitpunkt?

Duhnke: Das kann man durchaus so sagen. Wir sind sehr froh, dass die Pause jetzt da ist und sich alle von der langen Herbstsaison erholen können. Die langzeitverletzten Spieler haben auch noch ein bisschen mehr Zeit sich zu regenerieren, um dann wieder fit in Vorbereitung einsteigen zu können.

Ich habe in meiner Anfangszeit als Spielertrainer sicher auch Fehler gemacht.

Marius Duhnke

Seit diesem Sommer bist du auch erstmals Spielertrainer. Wie kommst du mit dieser neuen Rolle zurecht?

Duhnke: Bisher war es eine sehr aufregende Zeit für mich. In die Trainerbranche zu gehen war ja auch ein ganz neues Kapitel, dass ich aufgeschlagen habe. Aber meine Mannschaft hat mir den Einstieg extrem leicht gemacht. Alle Spieler sind sehr zuvorkommend und motiviert, was mir extreme Freude bereitet. In meiner Anfangszeit habe ich sicherlich auch Fehler gemacht, aber das Wichtigste ist, dass man daraus die richtigen Schlüsse zieht, um sich stetig weiter zu verbessern.

Was macht dir am meisten Spaß an deiner Arbeit?

Duhnke: Wenn ich sehe, dass manche Spieler Fortschritte machen. Ich nehme jetzt mal als Beispiel den Michael Gaßlbauer und den Bauer Christian. Die beiden haben davor in der Kreisliga eigentlich nie wirklich Fuß gefasst, sind aber jetzt aus der Startelf nicht mehr wegzudenken und entwickeln sich stetig weiter. Das macht mich als Trainer natürlich sehr glücklich.

Zum Abschluss: Was ist euer Ziel für die restliche Saison?

Duhnke: Den Nichtabstieg frühestmöglich zu besiegeln. Aktuell haben wir zwar auf den ersten Relegationsplatz neun Punkte Vorsprung, da aber in der unteren Tabellenhälfte alles ziemlich eng zusammen ist, wollen wir gleich zu Beginn zwei bis drei Siege einfahren, um den Klassenerhalt abzusichern. Wenn wir dann aber auch wieder mehr Personal zur Verfügung haben, ist es ganz klar unser Ziel, so viele Partien wie möglich zu gewinnen.

Marius Duhnke, vielen Dank für das Interview.

gz

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