beinschuss.de hat mit Trainer Georg Wieser gesprochen

Piding seit eineinhalb Jahren ohne Sieg: „Bekommen oft das Nervenflattern“

Fußball mit zwei Spielern.
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Fußball (Symbolbild)

Piding - Nach 19 Spielen in der Kreisliga 2 wartet der ASV Piding weiter auf den ersten Sieg. In diesem Jahr gab es zwei Niederlagen und ein Unentschieden. beinschuss.de hat mit Trainer Georg Wieser über die Negativ-Serie gesprochen.

Der ASV Piding hat eine Horror-Serie vorzuweisen. Der Aufsteiger in die Kreisliga 2 wartet nunmehr seit eineinhalb Jahren auf den ersten Liga-Sieg. In den bislang 19 absolvierten Spielen ging der ASV 14 Mal als Verlierer vom Platz, fünf Mal konnte zumindest ein Punkt eingefahren werden. Somit sind Pidinger abgeschlagen Tabellenletzter und haben 14 Punkte Rückstand auf einen Relegationsplatz.

ASV-Trainer Wieser: „Wir hatten eine sehr gute Vorbereitung“

Im Winter vollzog der Kreisligist noch einen Trainerwechsel. Georg Wieser übernahm den Posten von Viktor Kastner, der sein Traineramt zur Verfügung stellte. Doch ein Sieg gelang auch dem neuen Coach noch nicht. In den drei Spielen 2020 gab es ein Unentschieden und zwei Niederlagen.

Dabei war auch viel Pech dabei, wie Wieser im Gespräch mit beinschuss.de betont. „Wir hatten eine sehr gute Vorbereitung und eine tolle Trainingsbeteiligung“, sagt der Coach. „Gegen Mehring (3:3-Remis) und Peterskirchen(3:4-Niederlage) waren wir ebenbürtig und haben zum Ende hin bittere Gegentore kassiert. Gegen Altenmarkt (2:5-Niederlage) haben wir dagegen keine gute Leistung abgeliefert.“

Wieser: „Alle sind voll dabei und motiviert. Der Zusammenhalt im Team ist groß“

Vor allem der Ausfall des besten Torjägers Hans Freimanner, der bislang acht Saisontore erzielt hat, schmerzte den ASV sehr. „Zum Re-Start musste er für zwei Wochen in Quarantäne“, sagt Wieser. „Aber so ist das, wenn du hinten drin stehst. Dann hast du das Glück oft nicht auf deiner Seite.“ Zudem sei das Team noch sehr jung, wie Wieser betont: „Wir bekommen zum Spielende hin oft das Nervenflattern. Wir haben viele Spiele nur mit einem Tor Unterschied verloren. Da fehlt es uns an Erfahrung.“

Trotz der langen Sieglos-Serie sei die Stimmung im Team aber bestens, versichert der ASV-Coach: „Wir sind im Schnitt 25 Spieler im Training. Alle sind voll dabei und motiviert. Der Zusammenhalt im Team ist groß.“ Dennoch weiß Wieser, dass „wir dringend ein Erfolgserlebnis brauchen.“

Im Frühjahr 2021 soll der erste Sieg für den ASV Piding her

Der erste Sieg soll dann im Frühjahr 2021 eingefahren werden. „Wir wollen in der Rückrunde das beste daraus machen, einen guten Start hinlegen und das ein oder Spiel gewinnen“, sagt Wieser. „Wir haben noch sehr interessante Heimspiel vor der Brust. Wir haben keinen Druck mehr und können befreit aufspielen.“

Der Klassenerhalt wäre ein kleines Wunder, auf den ersten Relegationsplatz, den aktuell der TuS Traunreut belegt, sind es 14 Punkte. Somit sieht alles danach aus, als ob Piding nach dem Aufstieg direkt wieder runter in die Kreisklasse müsste. „Wir hoffen, dass die Truppe auch in der kommenden Saison so zusammenbleibt“, betont der ASV-Coach. Aber zunächst sollen die ersten drei Punkte eingefahren werden.

ma

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