Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Vom Abstiegskandidaten zum Tabellenführer

Inzells Trainer Öttl über den guten Saisonstart: „Es herrscht eine gewisse Aufbruchstimmung“

Matthias Öttl spielt die Saison bei Salzburger AK noch fertig, dann übernimmt er den SC Inzell als Spielertrainer.
+
Matthias Öttl hat mit seinem SC Inzell einen Traumstart hingelegt und ist mit zehn Punkte aktuell Tabellenführer in der Kreisliga 2.

In der vergangenen Spielzeit 2019/21 ging es gegen den Abstieg, in der aktuellen Saison holte der SC Inzell aus vier Spielen zehn Punkte und führt die Tabelle in der Kreisliga 2 an. Matthias Öttl übernahm den SC erst im Sommer als Spielertrainer. „So einen Einstand hätte ich mir nicht vorgestellt“, gibt Öttl im Gespräch mit beinschuss.de zu und lobt neben seiner Mannschaft auch Stürmer Fabian Zeidler, der bereits sieben Saisontore erzielt hat.

Inzell - Der SC Inzell ist in der Kreisliga 2 bislang noch ungeschlagen, am vergangenen Mittwochabend gab es in der englischen Woche einen 2:1-Erfolg gegen TuS Traunreut. Aus vier Ligaspielen holte der Kreisligist bei drei Siegen und einem Unentschieden insgesamt zehn Punkte und führt damit die Tabelle vor dem SV Mehring an.

Öttl: „Wir lassen uns von dem guten Auftakt nicht blenden“

Matthias Öttl übernahm den Kreisligisten im Sommer als Spielertrainer und das mit Erfolg. „So einen Einstand hätte ich mir nicht vorgestellt“, gibt Öttl im Gespräch mit beinschuss.de zu. „Aber ich bin froh, denn jeder Punkt und jeder Sieg am Anfang der Saison ist wichtig.“ Der SC Inzell spielte in der Saison 2019/21, die aufgrund der Corona-Pandemie abgebrochen wurde, lange gegen den Abstieg und wurde am Ende mit einem Quotienten von 1.05 Elfter in der Abschlusstabelle. In der aktuellen Spielzeit läuft es hingegen bei den Inzellern von Beginn an.

Und noch etwas hat der gute Saisonstart ausgelöst: „Es herrscht eine gewisse Aufbruchstimmung“, sagt Öttl und lobt seine Mannschaft: „Es sind viele junge Spieler rausgekommen, die sehr ambitioniert sind. Zudem ist die Trainingsbeteiligung hoch und dadurch auch die Qualität in den Einheiten. Jeder gibt für jeden alles.“

Der SC Inzell hat sich vor der Saison das Ziel gesetzt, nichts mit dem Abstieg zu tun haben zu wollen und einen gesicherten Mittelfeldplatz zu erreichen. „Wir schauen von Spiel zu Spiel“, betont Öttl angesprochen auf den guten Saisonstart. „Auch wir werden im Laufe der Saison mit Ausfällen zu kämpfen haben und dann kann sich das Blatt schnell wenden. Wir lassen uns von dem guten Auftakt nicht blenden. Wir wollen die Liga halten und einen guten Fußball spielen.“

Öttl über Torjäger Zeidler: „Fabian ist für uns unverzichtbar“

Die Rolle als Spielertrainer gefällt Öttl. „Zusammen mit Martin Söll sind wir ein sehr junges Trainerteam und in einem ähnlichem Alter wie einige Spieler. Zudem kennen wir einige Jungs noch von früher. Das kommt uns zugute.“ Vor der Saison hat der neue Coach das Spielsystem seiner Mannschaft verändert: „Wir gehen vorne früh drauf und gehen schnell ins Gegenpressing“, erklärt Öttl. „Die Jungs haben das System super angenommen und setzten das in den Spielen bislang gut um.“

Zehn Tore erzielte der SC bereits in der aktuellen Saison. Allein sieben davon gehen auf das Konto von Stürmer Fabian Zeidler. Öttl erklärt: „Das neue System kommt ihm zugute. Er hat oft eins gegen eins Momente gegen Abwehrspieler und ist in solchen Situationen einfach brandgefährlich. Fabian ist für uns unverzichtbar.“

Bereits am Freitagabend geht es für den Tabellenführer in der Liga weiter gegen den Aufsteiger SC Anger. „Körperlich merkt man bereits die Belastung nach der langen Corona-Pause, aber das geht jedem Team so“, so Öttl. Gegen den SC Anger soll dann der vierte Saisonsieg eingefahren werden.

ma

Kommentare