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Gespräch mit TSV-Trainer Josef Aschauer

Schlusslicht Waging seit acht Spielen sieglos: „Natürlich sorgt das für Frust“

Wagings Trainer Josef Aschauer im Gespräch mit dem Schiedsrichtergespann.
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Wagings Trainer Josef Aschauer im Gespräch mit dem Schiedsrichtergespann.

Der TSV Waging wartet als einziges Team in der Kreisliga 2. auf den ersten Sieg und ist nach acht Spielen Tabellenletzter. beinschuss.de hat mit Trainer Josef Aschauer über die Gründe für den schlechten Saisonstart und die Stimmung im Team gesprochen. Zudem spricht der Coach über den kommenden Gegner SG Schönau.

Waging am See - Einen Start zum Vergessen erlebte der TSV Waging. Die Mannschaft von Trainer Josef Aschauer (44) ist das einzige Team in der Kreisliga 2. das noch keinen Sieg einfahren konnte. So haben die Waginger nach acht Spielen erst zwei Punkte auf dem Konto und sind damit Tabellenletzter. Vor allem im Angriff hat der TSV Steigerungspotential, nur sechs Tore erzielten sie bislang selbst.

„Wir haben mehr als zehn Verletzte“

“Die lange Zwangspause durch Corona und die anschließende kurze Vorbereitungsphase auf die neue Saison kamen uns nicht zuGute”, betont der Waginger Trainer, der die Schuld aber nicht beim BFV sieht und dies deshalb nicht als Ausrede gelten lassen will: “Damit haben andere Mannschaften auch zu kämpfen und gehen damit besser um.”

Ein gewichtiger Grund für die Sieglos-Serie von acht Spielen dagegen ist das Verletzungspech, mit dem der Kreisligist von Anfang an zu kämpfen hat. “Wir haben mehr als zehn Verletzte” erklärt Aschauer die Lage. “Der Kader besteht oft aus Spielern, die gerade erst wieder richtig fit werden oder aus Spielern, die sich zwischen der 2. und der 1. Mannschaft bewegen. Zudem kamen auch noch viele Urlauber hinzu.” Dadurch fehlten dem TSV erfahrene Spieler, wie beispielsweise Kapitän Andreas Kamml oder Dennis Baumgartner. Zudem befindet sich Andreas Siegel derzeit beruflich in China. “Wann diese Spieler wieder kommen ist unklar”, so der 44-Jährige weiter. “Dadurch musste die jungen Spieler die Verantwortung auf dem Platz übernehmen.”

“Natürlich sorgen die Niederlagen für Frust bei den Jungs“

Nach den beiden Unentschieden zum Auftakt mussten die Waginger drei 0:2-Niederlagen in Folge wegstecken, zuletzt gab es eine unglückliche 0:1-Pleite gegen die SG Tüßling-Teising. “Uns fehlt aktuell auch das Matchglück. Und kassierten wir zuletzt durch einen Sonntagsschuss den entscheidenen Gegentreffer”, hadert Aschauer.

Trotz der derzeitigen Phase sei die Stimmung im Team aber gut. “Natürlich sorgen die Niederlagen für Frust bei den Jungs und auch bei mir. Aber die Mentalität der Mannschaft stimmt”, lobt der Waginger Trainer und zeigt sich optimistisch: “Ich glaube an das Team. Sie setzten die Vorgabe trotz der vielen Verletzten wirklich gut um.”

Nun geht es also gegen den Abstieg, laut dem 44-jährigen Coach braucht man für den Klassenerhalt zwischen 25 und 30 Punkte. “Die verletzten Spieler werden wieder zurückkehren, zudem kommen vielleicht noch ein paar Zugänge. Klar ist aber, dass jedes Spiel, das wir nicht gewinnen, es enger wird.”

Am kommenden Wochenende hat der TSV Waging spielfrei und ist erst am Mittwoch (22. September) auswärts gegen die SG Schönau gefordert. “Wenn alle Spieler der SG auflaufen, dann haben sie das beste Team der Liga”, schätzt Aschauer den Gegner ein. “Es wird ein schweres Spiel für uns. Aber es ist nicht unmöglich, dass wir eine Überraschung schaffen.” Danach folgen für den TSV zwei ganz wichtige Spiele gegen den BSC Surheim und gegen den TSV Reischach. Spätestens dann soll der erste Saisonsieg eingefahren werden.

ma

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