Neumarkt meistert die Kreisliga-Heimpremiere

Großes Interesse begleitete das erste Kreisliga-Heimspiel des TSV Neumart-St. Veit seit 1972. 300 Zuschauer waren gekommen und bekamen ein flottes Derby gegen die Regionalliga-reserve des TSV Buchbach zu sehen.

Dabei gab vor allem Neumarkt das Tempo an. Von Beginn an erspielte sich die Deißenböck-Elf Torchancen, die mit fortlaufender Spieldauer auch immer zwingender wurden. Dabei eröffnete Markus Windhager aus dem Mittelfeld viele der vielversprechenden Angriffe, die durch Matthias Reiter, Florian Pühra und Andreas Hausberger in hohem Tempo für Gefahr für das Gästetor sorgten.

Per Volley-Schuss zum Torerfolg

In der 38. Minute konnte der TSV-Anhang zum ersten Mal jubeln. Buchbach klärte einen Eckball zu kurz, und den Nachschuss fälschte Windhager zu Andreas Hausberger ab, der mit einem Volley-Schuss Buchbachs Keeper Thomas Huber keine Chance ließ. Buchbach verstärkte nun die Bemühungen selbst nach vorne zu spielen. Endstation waren hierbei immer wieder Abwehrchef Christian Huber, Tobias Atzenbeck und vor allem Neuzugang Stefan Neudecker.

Kurz vor dem Seitenwechsel kamen Pühra und Hausberger nochmal zu hochkarätigen Torchancen, die aus dem Temporeichen Kombinationsspiel aus dem Mittelfeld entstanden, jedoch knapp ihr Ziel verfehlten.

In der 57. Minute kam wieder Windhager mit viel Tempo aus dem Mittelfeld, bediente Pühra auf der rechten Seite. Der lief mit dem Ball auf Torwart Huber zu, spielte aber uneigennützig auf den mitgelaufenen Hausberger, der aus sieben Metern auf 2:0 erhöhte.

Einzige Buchbacher Möglichkeit nach einer Stunde

In der 61. Minute erspielte sich Buchbach die einzig nennenswerte Möglichkeit, die Hanslmeier jedoch aussichtsreich vergab. Windhager, Friesen und Neudecker vergaben in der Folgezeit Neumarkter Torchancen. Besser machte es Windhager in der 72. Minute. Eine Ecke von der rechten Seite spielte Christian Huber zum Sechzenereck wovon Pühra direkt abzog. Sein Schuss erreichte am langen Pfosten Windhager, der mit der Hacke dem Ball die entscheidende Richtungsänderung gab und zum 3:0 traf.

Landenhammer hatte in der 79. Minute mit einem sehenswerten Flachschuss aus 20 Metern nochmal die Chance zu verkürzen, verfehlte das Tor aber knapp. In der Schlussminute spielte Hausberger noch zweimal auf Windhager, der aber jeweils stark bedrängt nicht kontrolliert abschließen konnte.

Der TSV belohnte sich und seinen Anhang durch sein schnelles Spiel nach Vorne mit drei wichtigen Punkten.

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