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Kreisligist zeigt sich zu abgezockt

Trotz Chancenplus: Laufen verliert Testspiel in Inzell deutlich

Szene aus dem Testspiel SC Inzell - SV Laufen
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Recht wenig wusste auch Laufens Kapitän Maximilian Weber mit der Niederlage in Inzell anzufangen – irgendwie standen den Laufener Spielern trotz ihres Engagements und Chancenplus die Fragezeichen in den Augen.

Inzell - Die Zuschauer im Ludwig Schwabl Stadions in Inzell sahen am Freitagabend ein starkes Testspiel zwischen dem SC Inzell (Kreisliga) und dem SV Laufen (Kreisklasse). Dabei siegte der SCI zu deutlich mit 3:0. Mit mehr Kaltschnäuzigkeit hätte der SV Laufen sogar eine Sensation erzielen können, so ging die Salzachstädter Elf doch ein wenig enttäuscht vom Platz.

Ab der ersten Spielsekunde setzten beide Teams im Schatten der Max-Aicher-Arena in Inzell auf Tempofussball. Rasant ging es von Tor zu Tor und die Zuschauer mussten von Anfang an mit Konzentration bei der Sache sein, um nichts zu versäumen. Schon nach zwei Spielminuten hätte Julian Draak die Laufener Führung erzielen können. Draak, der auffälligste Akteur der Gäste von Salzach, konnte nach einem Zweikampfgewinn von Florian Hollinger auf rechts durchkommen und einen Schuss aufs Gehäuse loslassen – Pfosten. Nach 16 Minuten der nächste Versuch des Laufener Youngsters. Simon Maier setzte Draak mit einem Superpass ein. Draak hätte das Leder nur noch an Torwart Sebastian Schwabl vorbeilegen müssen und schon wäre der SVL in Front gewesen. Draak brachte zwar das Spielgerät an Schwabl vorbei, doch die verfrühten Jubelschreie der Gästefans verstummten schnell. Das Runde strich hauchdünn am Kasten vorbei.

Gleich im Gegenstoß ereilte den SV Laufen die extrem kalte Dusche. Einen Zweikampf auf der Außenposition konnte der SVL nicht gewinnen. Der Ball kam ins Zentrum, wo Emmeran Gehmacher das 1:0 erzielte. Eigentlich hätte der SVL schon 2:0 in Front sein können, lag aber auf einmal 0:1 hinten, und keiner wusste genau warum dies so war. Julian Draak erschien auf Seiten der Gäste in der 34. Minute erneut vor Sebastian Schwabl. Diesmal jedoch hatte Schwabl keine Probleme und parierte Draaks nächsten Versuch sicher. Vom Engagement her ließen beiden Teams bis zum Pausentee nicht nach, jedoch wurden stetig die Torchancen weniger. Kurz vor dem Halbzeitpfiff die nächste SVL-Chance, und diese natürlich durch Julian Draak. Diesmal testete Laufens Youngster die Sprungkraft von Schwabl mit einem Schuss aus gut 20 Metern. Schwabl jedoch meisterte auch diese Situation und lenkte in voller Streckung das Leder über den Querbalken.

Inzell stellt nach einer Stunde das Endergebnis her

Dreizehn Minuten nach Wiederanpfiff (58. Minute) sorgte ein kleiner Lapsus für einen weiteren Treffer des SC Inzell. Ein abgerissener Befreiungsschlag des Laufener Goalies Thomas Kalcher geriet zu kurz, so dass Emmeran Gehmacher nach einer schnellen Kombination den Spielstand auf 2:0 erhöhen konnte. Die nächsten Minuten entschieden die Testpartie zugunsten des SC Inzell, denn in der 60. Minute musste Kalcher ein drittes Mal hinter sich greifen. Wiederum sorgte eine schnelle Passkombination für den Inzeller Treffer. Durchs Zentrum wurde Fabian Zeidler freigespielt, der keine Probleme hatte gegen Kalcher die Entscheidung zu verwirklichen – 3:0. Klar gehörten diese Minuten den Hausherren. Denn wiederum zwei Minuten später trat der SC Inzell wiederum vor dem Laufener Tor in Erscheinung. Ein weiter Ball erreichte Emmeran Gehmacher. Gehmachers Schuss konnte Maximilian Obermayer von der Torlinie für seinen geschlagenen Torhüter wegkratzen und hielt sein Team noch einigermaßen im Spiel.

Laufen vergibt mehrere Chancen in der Schlussphase

Doch der SV Laufen war mit dem Spiel noch keinesfalls am Ende. In der 64. Minute ging Julian Draak ins nächste Duell mit Sebastian Schwabl, doch auch diesmal blieb Schwabl der Sieger und hielt Draaks Flachschuss fest. Trotz weiterer Angriffe des SC Inzell hielt nun die Defensive des SV Laufen stand und ließ kein Tor zu, im Gegenteil dazu versuchten die Gäste weiterhin mutig selbst Tore zu erzielen. Und natürlich war es wieder Julian Draak, der die nächste Chance in der 76. Minute mehr oder weniger kreierte. Draak eroberte auf der rechten Außenbahn das Leder und passte flach in den Inzeller Strafraum. Thomas Egger versuchte zu retten und hatte mächtig Glück, denn sein Rettungsversuch klatschte an den eigenen Pfosten. Für die Galerie hätte das Tor in der 78. Minute sein können. Diesmal flankte Simon Maier in den Strafraum, wo sich im Anschluss Florian Hollinger per Seitfallzieher versuchte, jedoch das Tor verfehlte. In der 82. Minute erstickte ein weiterer verfrühter Jubelschrei der Laufener Fans jäh im Nachthimmel von Inzell. Draak schoss scharf auf das Tor von Sebastian Schwabl, der mit den Fingerspitzen das Leder über die Latte lenken konnte. Nur eine Minute später hätte ein schneller Konter des SC Inzell das Ergebnis noch deutlicher ausfallen lassen und die erneute Drangphase des SV Laufen ersticken lassen können. Aus dem Mittelfeld kommend kam Fabian Zeidler auf der Halbposition durch und scheiterte aus schwierigem Winkel an Thomas Kalcher. Den Nachschuss verzog Wolfgang Brand deutlich.

An diesem Freitagabend siegte eindeutig die effektivere Mannschaft und belohnte sich für den Tempo-als auch Konterfußball und erzielte dabei die Tore zu extrem richtigen Zeitpunkten. Für den SV Laufen blieb die Belohnung im zweiten Spiel in Folge (vorwöchig gegen den FC Hammerau) aus. Die Partie hätte aber sicherlich auch ein anderes Ergebnis finden können.

In der kommenden Woche testet der SVL gleich zweimal. Am Mittwochabend, den 21. Juli ist die Klinger-Elf beim A-Klassisten des ESV Freilassing II im Badylon-Sportpark zu Gast, bevor man zur letzten Testpartie vor Saisonstart den WSC Bayerisch Gmain (ebenfalls A-Klasse) am Sonntag den 25. Juli auf eigenem Rasen begrüßen wird.

Pressemitteilung SV Laufen

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