"Der Fußball in Erlbach lebt von seinen Zuschauern"

Wie geht es mit der Saison weiter? SV Erlbach bezieht Stellung

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Die Gesundheit der Spieler und aller anderen Aktiven im Verein steht für den SV Erlbach an allererster Stelle.

Erlbach - Der Spielbetrieb ruht bis auf Weiteres im bayerischen Amateurfußball. Beinschuss.de hat beim Landesligisten SV Erlbach nachgefragt, ob die Saison zu Ende gespielt oder abgebrochen werden sollte.

Wie geht es weiter mit der Saison im Amateurfußball? Der Deutsche Fußballbund und der Bayerische Fußball-Verband haben mit einer Änderung der Spielordnung den Weg geebnet, dass die Spielzeit über den 30. Juni hinaus verlängert wird. BFV-Präsident Rainer Koch plädiert aktuell dazu, die Saison zu Ende zu spielen. Beinschuss.de hat bei Thorsten Eisenacker, Abteilungsleiter des Landesligisten SV Erlbach, nachgefragt, wie er zur aktuellen Diskussion steht.


Hallo Herr Eisenacker, wie stehen Sie zu der Entscheidung, dass die Saison zu Ende gebracht wird?

Thorsten Eisenacker: "Wir sind mit der Entscheidung, die Saison zu Ende zu spielen, einverstanden. Für uns steht die Gesundheit der Spieler, aber auch aller anderen im Verein Aktiven, an allererster Stelle. Von daher ist es für uns noch völlig unklar, wann die restlichen Spiele durchgeführt werden können. Solange eine Ansteckungsgefahr besteht, ist es aus unserer Sicht unrealistisch und auch nicht wirklich umsetzbar. Es kann erst wieder gespielt werden, wenn die Situation unter Kontrolle ist und es hundertprozentig keine Ansteckungsgefahr mehr gibt." 


Wäre ein Abbruch der Saison für Sie auch eine Lösung?

Eisenacker: "Wir können nachvollziehen, dass ein Abbruch zu rechtlichen Problemen führen würde. Wobei ich nicht nachvollziehen kann, dass Vereine deswegen wirklich klagen würden."

Der Bayerische Fußball-Verband gab am Donnerstag bekannt, dass in Bayern keine Geisterspiele im Amateurfußball stattfinden werden. Begrüßen Sie die Entscheidung?

Eisenacker: "Ja, denn Spiele ohne Zuschauer und ohne Verkaufseinnahmen wären für uns wirtschaftlich eine Katastrophe gewesen, der Fußball in Erlbach lebt von seinen Zuschauern."

Wie beurteilen Sie das Krisenmanagement des BFV?

Eisenacker: "Das Krisenmanagament des BFV finde ich gut, es wird der Dialog gesucht und man bindet die Vereine gut mit ein. Ich hoffe, die Meinungen werden auch entsprechend in die Überlegungen mit einbezogen."

ma



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