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Ampfing schwächstes Auswärtsteam

„Müssen uns selber an der Nase packen“: Elfinger ärgert sich über Bruckmühl-Niederlage

Nadil Buljubasic hatte mit einer abgerutschten Flanke, die auf der Querlatte landete, Pech.
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Nadil Buljubasic hatte mit einer abgerutschten Flanke, die auf der Querlatte landete, Pech.

Der TSV Ampfing bleibt die schwächste Auswärtsmannschaft der Landesliga Südost: Das Team von Trainer Rainer Elfinger hat am 19. Spieltag eine ziemlich überflüssige 0:1-Niederlage beim SV Bruckmühl einstecken müssen und hat jetzt nur nach zwei Punkte Vorsprung auf die Relegationszone.

Bruckmühl - „Der Platz war schon schwer bespielbar, Flachpässe waren praktisch unmöglich, da bin ich schon bei den Jungs. Aber wir haben halt an diesem Tag auch nicht die Klasse gehabt, um trotzdem die Punkte mitzunehmen“, ließ Elfinger das schwierige Geläuf nur sehr bedingt gelten, zumal er auch feststellen musste: „Bruckmühl hat so gut wie nichts für das Spiel getan, da muss man halt wenigstens den einen Punkt mitnehmen. Aber wir haben in jeder Halbzeit einen brutalen Fehler gemacht und sind dann eben zehn Minuten vor Schluss bestraft worden.“

„Die Abschlüsse waren nicht präzise genug“

Beide Mannschaften mühten sich über 80 Minuten mehr schlecht als recht, ließen die Präzision vermissen, ehe ein böser Schnitzer der Ampfinger Defensive das Tor des Tages ermöglichte. Einen weiten Ball auf den linken Flügel konnte die Ampfinger Defensive nicht unterbinden, ebenso wenig wie die Flanke durch Sebastian Marx, im Zentrum war es dann Maximilian Gürtler, der einen Tag nach dem 85. Geburtstag von Uwe Seeler per Hinterkopf den Uns-Uwe-Gedächtnistreffer zum Tor des Tages markierte. „Die Situation wäre in der Entstehung wirklich einfach zu verteidigen gewesen“, ärgerte sich Elfinger.

Die Ampfinger versuchten von Beginn an Druck zu machen, hatten mehr Ballbesitz, waren aber in der vordersten Linie nicht entschlossen genug. Elfinger: „Da hat es uns an Galligkeit gefehlt, wir haben es einfach nicht gut genug gemacht, die Abschlüsse waren nicht präzise genug und zwei Mal haben wir uns dann sogar nicht selbst angeschossen – da wäre der Ball drin gewesen.  

„Unterm Strich müssen wir uns selber an der Nase packen“

Nach ersten Halbchancen für die Gäste war es Anian Folger, der in der 23. Minute mit einem Heber am rechten Pfosten scheiterte. „Da haben wir noch Glück gehabt, das hätte Warnung genug sein müssen“, so Elfinger, der in der Folge auch einen Lattentreffer von Nadil Buljubasic sah, dessen Flanke auf der Latte landete. „Das Ding hätte auch reingehen können, da hätte der Torhüter nichts mehr machen können“, haderte Elfinger, der aber klarstellt: „Unterm Strich müssen wir uns selber an der Nase packen. Wir hätten die große Gelegenheit gehabt uns ein wenig von hinten abzusetzen, haben es aber verpasst, weil wir die Vorgaben nur zum Teil umgesetzt haben. Das müssen wir in den kommenden Spielen einfach besser machen. Da gibt es keine Ausreden.“  

Die Daten zum Spiel

TSV Ampfing: Pohl – Selimovic, Halozan (82. Weichhart), Bahadir, Popa (89. Toma) – Steppan, Salibasic – Buljubasic, Pantea, Grahovac (72. Peii) – Divkovic. Trainer: Elfinger.

Tor: 1:0 Gürtler (80.)

Schiedsrichter: Ziegler (TSV Hohenpeißenberg)

Zuschauer: 153

MB

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