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Mehrere Spieler fallen aus

„Haben trotzdem genug Qualität“: Ampfing empfängt Brunnthal mit Rumpfkader


Will auf keinen Fall nach dem Spiel gegen Brunnthal mit leeren Händen dastehen: Ampfings Trainer Rainer Elfinger.
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Will auf keinen Fall nach dem Spiel gegen Brunnthal mit leeren Händen dastehen: Ampfings Trainer Rainer Elfinger.

Macht der TSV Ampfing am heutigen Samstag um 14 Uhr den entscheidenden Schritt Richtung vorzeitiger Klasseerhalt in der Fußball-Landesliga Südost? Die Mannschaft von Trainer Rainer Elfinger, die ja Dienstag beim 2:2 gegen den SB Rosenheim zwei wichtige Punkte verschenkt hat, erwartet im vorletzten Heimspiel der Saison Aufsteiger TSV Brunnthal.

Ampfing - „Wir treffen da auf eine Mannschaft, die hoch motiviert ist und sich gerade im Aufwind befindet“, weiß Elfinger. Im Winter sah die Mannschaft von Trainer Raphael Schwanthaler noch wie ein sicherer Absteiger aus, doch die Brunnthaler haben sich seither kräftig gemausert.

„Brunnthal ist in der Offensive extrem gut besetzt“

Vier Siege, ein Unentschieden und nur die 0:1-Auftaktniederlage beim SE Freising stehen seither zu Buche. Aktuell reist der Neuling mit einer Serie von drei Siegen in Folge an, Kirchheim, Landshut und zuletzt der Mitaufsteiger SSV Eggenfelden, der gleich mit 1:4 unter die Räder kam, mussten Federn gegen Brunnthal lassen. Trotz der starken Bilanz stehen die Brunnthaler aber immer noch in der Relegationszone, sind jedoch mit dem SB Rosenheim punktgleich, der knapp über dem Strich rangiert.

„Brunnthal ist vor allem in der Offensive extrem gut besetzt“, weiß Elfinger. Bester Torschütze der Gäste ist Jakob Klaß, der es auf 13 Treffer bringt. Der lange verletzte Torjäger Fabian Porr hat bei sieben Einsätzen auch schon vier Mal getroffen und Winterzugang Maxi Brunner konnte in sechs Spielen drei Tore erzielen, trifft also jedes zweite Spiel. Auch Mittelfeldmann Luis Fischer hat schon fünf Mal ins Schwarze getroffen.

„Kader ist dieses Mal deutlich kleiner“

„Brunnthal spielt etwas unorthodox, darauf müssen wir uns einstellen. Das heißt für uns, dass wir sehr viel arbeiten, sehr viel laufen müssen“, betont der Coach der Schweppermänner, der einige Ausfälle zu verkraften hat: „Der Kader ist dieses Mal deutlich kleiner als am Dienstag gegen Rosenheimer. Trotzdem hat die Mannschaft, die am Samstag auf dem Platz stehen wird, immer noch genug Qualität, um die drei Punkte einzufahren.“

Sicher fehlen wird beim Tabellenzehnten, der sechs Runden vor Schluss sieben Punkte vor der Abstiegszone steht, Linksverteidiger Teodor Popa, der sich am Dienstag gegen Rosenheim verletzt hat. Hinter einigen wichtigen Akteuren prangt noch ein dickes Fragzeichen, wer letztlich auflaufen kann, wird sich kurzfristig entscheiden. Elfinger: „Wichtig ist, dass wir nicht wieder so billige Fehler wie gegen Rosenheim machen.“

MB