Erlbach punktet beim Tabellenprimus

Überraschung: Erlbach trotzt Spitzenreiter Freising einen Punkt ab!

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Der SV Erlbach um Marc Bruche zeigten gegen den SE Freising eine ansprechende Leistung.
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Freising – Schwerer hätte die Aufgabe für den abstiegsbedrohten SV Erlbach nicht sein können. Zum Start der Frühjahrsrunde musste der SV zum souveränen Spitzenreiter SE Freising.

Die Vorzeichen waren nicht optimal für die Landesligamannschaft des SV Erlbach vor dem Spiel beim souveränen Tabellenführer SE Freising. Kapitän Harald Bonimeier fehlte rot-gesperrt, Neuzugang und Hoffnungsträger Wolfgang Hahn (Knie), sowie Abwehrmann Philipp Karpfhammer (Schulter) konnten aufgrund von Verletzungen in der Savoyer Au nicht antreten. Dennoch fuhr man mit viel Zuversicht und hochmotiviert nach Freising, hatte das Team von Trainer Jens Kern doch erst am Vorabend auf der Generalversammlung des SV Erlbach im Vereinsgasthaus Prostmeier viel Zuspruch, Anerkennung und Applaus erfahren.

Erlbach ohne Kapitän Bonimeier beim Ligaprimus - Freising mit einigen Hochkarätern

Entsprechend motiviert trat man von Beginn an auf, in der zwölften Minute flankte Christoph Riedl von rechts, der Ball wurde von einem Freisinger Spieler abgefälscht, klatschte an die Latte und von dort zurück ins Feld, ehe er zur Ecke geklärt werden konnte. Bei dieser Gelegenheit für die Gäste blieb es dann aber, nun übernahmen die Gastgeber die Initiative und kamen zu guten Chancen. Burak Özdemir bediente über links Sebastian Thalhammer, dessen Abschluss parierte Torhüter Klaus Malec per Fußabwehr (20.). 

Service:

Andreas Hohlenburger war nach einem Flankenwechsel von rechts nach links plötzlich frei, schoss aber aus gut elf Metern über das Tor (40.). In der 43. Minute dann die Riesenchance für James Joseph. Der Nigerianer kam zentral vor das Tor, wurde nach rechts abgedrängt und konnte Malec mit seinem Abschluss dennoch überwinden, Alexander Fischer klärte für seinen geschlagenen Keeper mit einer Großtat auf der Linie. So stand es zum Seitenwechsel 0:0, die Heimelf hatte aber mehr vom Spiel und auch gute Chancen, Erlbach verteidigte mit viel Einsatz und Geschick.

Ähnlich gestaltete sich das Spiel auch im 2. Durchgang, SE Freising dominierte das Spiel, Erlbach stand tief und hatte viel Arbeit in der Defensive zu verrichten. Die nächste Großchance ergab sich für Hohlenburger, dessen Schuss an den linken Innenpfosten klatschte und dann entschärft werden konnte (50.). Der Tabellenführer erspielte sich nun Gelegenheiten im Minutentakt und spielte zeitweise Einbahnstraßenfußball, ein Tor wollte aber nicht gelingen. Der eingewechselte Sebastian Mijhailovic hatte in der 80. Minute die Riesenchance zum 1:0, Malec hielt aber einmal mehr überragend. "Erlbach hat in diesem Spiel alles in die Wagschale geworfen und gekämpft bis zum Umfallen. Auch das nötige Glück in einigen Situationen war dabei! Der Punkt wurde mit enorm viel Willen und Einsatz geholt und ist enorm wichtig für die Moral", so das Fazit eines erkennbar geschafften Abteilungsleiters Ralf Peiss nach der aufreibenden Partie.

„Der Punkt wurde mit enorm viel Willen und Einsatz geholt und ist enorm wichtig für die Moral"

Besonders bemerkenswert war das torlose Unentschieden auch deshalb, da man es schaffte dem besten Sturm der Liga, mit den beiden Torjägern Andreas Hohlenburger (21 Treffer) und James Joseph (14 Treffer) Paroli zu bieten. Beide haben zusammen sieben Tore mehr erzielt haben als das gesamte Erlbacher Team (28 Treffer). Und das ohne Abwehrchef Bonimeier, der aber kommende Woche beim Heimspiel gegen den TuS Geretsried wieder mit dabei sein wird.

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Pressemitteilung SV Erlbach

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