ESV Freilassing - SpVgg Landshut 1:3

Freilassing verliert den Auftakt gegen Landshut

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Stefan Schönberger im Tor der Freilassinger hatte einiges zu tun, hier gegen Daniel Räde und späteren Torschützen Tobias Rewitzer

Freilassing - Vor 200 Zuschauern im Freilassinger Max-Aicher-Stadion war es für die Eisenbahner nach guten Beginn in beiden Halbzeiten gegen die abgezockten „Spiele“ aus Landshut wieder nichts zu holen und man hat gesehen das auf Sepp Aschauer viel Arbeit zukommt um die Defensive soweit zu bringen das es dem Gegner nicht so einfach fällt gegen den ESV Freilassing Tore zu schießen, den es wurde Landshut zu einfach gemacht.

Der ESV begann wiedermal sehr schwungvoll und drückte in den ersten zehn Minuten den Favoriten aus Landshut in die eigene Spielhälfte, dieser gute Beginn wurde schließlich in der 8 Spielminute belohnt. Daniel Leitz bekam den Ball im 16er vor die Füße serviert, seinen ersten Schuss konnte Johannes Huber im Landshuter-Gehäuse noch stark parieren doch gegen den zweiten Versuch war er dann machtlos und es stand 1:0 für den Gastgeber. 

Schönberger ohne Chance

Service:

In der Folge verpassten es die Eisenbahner mehrfach die Führung auszubauen und die Landshuter bekamen das Spiel und den Gegner immer mehr in den Griff. Nach einigen gefährlich vorgetragenen Angriffen die von der Freilassinger Defensive oder von Stefan Schönberg im Kasten der Eisenbahner noch abgewehrt werden konnten, war es in der 38 Spielminute dann soweit. Der ESV verliert im Aufbauspiel auf der rechten Seite zu einfach den Ball, ohne lange zu überlegen wird das Spielgerät in die Mitte zum freistehenden Fabian Laubner gespielt, der Angreifer kann ganz allein auf das Freilassinger Tor zulaufen, lässt Schönberger keine Abwehrchance und gleicht für die "Spiele" aus. 

Landshut wartet auf Fehler des Gegners

In der zweiten Hälfte dann ein ähnliches Bild, wieder kommen die Eisenbahner besser aus der Kabine und sind in den ersten zehn Minuten die bessere Mannschaft, durch die Chancen von Deiter, Leitz und Fabian musste die Freilassinger sogar wieder in Führung gehen. Die Landshuter ihrerseits brauchen wieder ein wenig Zeit um in das Spiel zukommen, nur diesmal machen sie es anders und lassen den Gegner das Spiel machen und warten auf Fehler, diese bekamen die „Spiele“ auch. 

Rückstand nach Standardsituation

In der 57 Spielminute führt dann ein Freistoß zur Landshuter-Führung, weil der ESV davor den Ball nicht schnell genug aus der eigenen Hälfte rausbringt kommt es auf der rechten Seite zum Foulspiel, der fällige Freistoß wird in den 16er geflankt und Tobias Rewitzer kommt ohne Bedrängnis zum Köpfen und stellt auf 1:2. Die Eisenbahner versuchten zu Antworten doch durch zu hastiges Agieren, einige Fehlpässe oder unnötige Spielunterbrechungen konnte man nicht so richtig das Spielrhythmus wiederfinden, die Eisenbahner bekamen zwar ihre Chancen, aber diese wurden ebenfalls wegen zu überhasteten Agieren leichtfertig Vergeben. 

Brandl entscheidet die Partie

Die Landshuter zogen weiterhin ihr Spiel durch und ließen den Gegner kommen und setzten dann schnelle und gefährliche Konter. In der Freilassinger Drangphase auf den Ausgleich machen die Landshuter dann den Deckel drauf, die Aschauer-Elf verliert in der vorwärts Bewegung den Ball, die Landshuter schalten schnell um und bedienen aus dem Mittelfeld den kurz zuvor eingewechselten Christian Brandl, der Angreifer macht noch paar Schritte und stellt auf 1:3 aus Sicht der Freilassinger. 

"Mund abputzen und weiter machen"

Es wäre mehr drin gewesen für die Eisenbahner an den ersten Spieltag den die Landshuter waren nicht mehr so dominant und überlegen wie in den zwei Spielen in der letzten Saison. Allerdings ist die Saison noch lang und man ist sich im Freilassinger-Lager sicher dass man die nötigen Punkte frühzeitig einfahren wird. Die Devise heißt jetzt "Mund abputzen und weiter machen".

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Pressemitteilung ESV Freilassing

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