TSV Kastl bindet Erfolgstrainer weiteres Jahr

Sven Vetter verlängert in Kastl!

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Er wird dem Überraschungsteam der Landesliga aus Kastl auch in der nächsten Saison den Weg weisen - Trainer Sven Vetter.
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Kastl - Dem TSV Kastl ist es - parallel zum Bekanntwerden der Tatsache dass mit Torhüter Egon Weber ein Leistungsträger den Verein im Sommer in Richtung Regionalliga verlässt - gelungen, eine ganz wichtige Personalie mit Blick auf die Zukunft zu klären. Der Verein und sein Coach Sven Vetter verlängerten ihren bis Saisonende laufenden Vertrag vorzeitig um ein weiteres Jahr. Für Kontinuität an der Linie der Kastler ist also gesorgt.

Der 44-jährige Erfolgstrainer hat damit auch in der kommenden Saison 2017/18 das Sagen beim Aufsteiger und derzeitigen Tabellendritten der Landesliga Südost. Vetter, der zuvor den TSV Ampfing trainiert hatte, war nach einem Jahr Pause vom Cheftrainer-Dasein, welches er mit Weiterbildung und Hospitanzen (u.a. bei Babelsberg 03 und Alemannia Aachen) verbrachte, zum TSV Kastl gestoßen.

Vetter führte Kastl von der Bezirks- in die Landesliga

Nach zwei erfolgreichen Jahren in der Bezirksliga führte er den Dorfklub im vergangenen Sommer über eine mitreißende Relegation in die Landesliga. Dort legten die Kastler eine sensationelle Serie hin, rangieren ganz oben - und verloren erst im siebzehnten und letzten Spiel vor der Winterpause gegen das Spitzenteam aus Holzkirchen ihre erste und bislang einzige Partie knapp mit 0:1.

Vetter hat den TSV Kastl weiterentwickelt.

Als Grund dafür, warum man den Trainer - der, aufgrund des Begehrlichkeiten schaffenden Erfolgs, auch von anderen Vereinen heftig umworben wurde - unbedingt in Kastl halten wollte, nennt Fußball-Abteilungsleiter Thomas Genz vor allem die kontinuierliche Weiterentwicklung. Des Teams - und des Coaches selbst: "Wir sind mit seiner Arbeit mehr als zufrieden. Es war Schritt für Schritt immer ein Fortschritt zu erkennen. Vor allem im taktischen Bereich hat er die Mannschaft enorm weitergebracht!", so Genz. Wer die Entwicklung der Equipe aus dem gallischen Dorf innerhalb der letzten drei Jahre von der Bezirksliga bis jetzt verfolgt hat, weiß dass er Recht hat.

Wichtig für den Verein - das Richtige für Vetter

Vetter selbst, der in Kastl nur wenige hundert Meter vom Vereinsgelände wohnt, musste nicht lange überlegen: "Für mich passt das hier einfach momentan zu hundert Prozent! Ich wohne hier, ich mag das Dorf, den Verein, das gesamte Umfeld - und die Leute mögen mich. Das ist doch das, worauf es ankommt. Warum Fußball Spaß macht. Was wir hier - auch dank unzähliger Helfer - alle zusammen erreicht und geschaffen haben, das ist schon bemerkenswert! Das gibt es in so einer Konstellation nicht so oft. Dazu habe ich hier eine geile Truppe - die mitzieht, enorm lern- und leistungsbereit ist und echten Teamspirit besitzt. Da macht es Spaß als Trainer. Ich hatte einfach das Bauchgefühl, das noch länger machen zu wollen - und dass mein Weg hier noch nicht zu Ende ist!"

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