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Schweppermänner mit vier Siegen in Folge

Spitzenspiel in Niederbayern: Ampfing zu Gast bei Tabellenführer Landshut

Will mit Ampfing den Lauf fortsetzen: Trainer Rainer Elfinger.
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Will mit Ampfing den Lauf fortsetzen: Trainer Rainer Elfinger.

Es ist ein unerwartetes Spitzenspiel in der Landesliga Südost: Der Tabellenvierte TSV Ampfing gastiert am Samstag um 15 Uhr beim Spitzenreiter SpVgg Landshut im Hammerbach-Stadion. Beide Mannschaften trennen nur drei Punkte, insofern kann man ein Duell auf Augenhöhe erwarten.

Die Schweppermänner reisen mit der Empfehlung von vier Siegen in Folge nach Niederbayern und wollen dort ihre Haut so teuer wie möglich verkaufen. Die Erinnerungen an das Duell vom 16. Spieltag der vergangenen Saison schwingen dabei natürlich noch ein wenig mit.

Im Überblick: Alle Spiele und Ergebnisse der Landesliga Südost

Ampfing mit gemischten Erinnerungen an die Vorsaison

Mitte Oktober letzten Jahres musste die Partie zwischen Landshut und Ampfing beim Stand von 2:2 in der Nachspielzeit abgebrochen werden, weil die Gäste nach drei Mal Gelb-Rot und zwei Mal Rot nur noch sechs Mann auf dem Feld hatten. Schlussendlich wurde die Begegnung vom Sportgericht mit 2:0 für Landshut gewertet.

Ähnliches wird sich am Samstag kaum noch einmal zutragen, davon ist Ampfings Trainer Rainer Elfinger überzeugt: „Das war schon irre damals, aber die Sache ist abgehakt. Das hatte ja auch mit Landshut selber nichts zu tun, das war eine Sache des Schiedsrichters. Wir haben ja deswegen auch keine Rachegelüste, obwohl wir den Punkt letzte Saison gut hätten gebrauchen können.“ Im Mai dieses Jahres haben sich die Ampfinger beim Rückrundentreffen dann mit 3:0 gegen Landshut durchgesetzt.

Simic könnte in Landshut debütieren

Bei den Gästen ist Valentino Gavric zurück im Kader und auch Neuzugang Mario Simic könnte zu seinem Debüt kommen. Atakan Akdemir konnte das Abschlusstraining nach seiner Muskelverletzung ohne Einschränken absolvieren, ist also auch wieder eine Option. Auch der schon lange verletzte Mateo Cacic befindet sich wieder im Aufbau-Training.

Ausfallen wird dagegen Namik Helic, der sich beim 6:0 gegen Geretsried die Hand gebrochen hat und bereits operiert wurde. Urban Halozan ist verhindert. „Unter meinem Trainerkollegen Christian Endler hat sich Landshut sehr gut entwickelt und ist vor allem in der Offensive auch ohne Kenny Sigl, der ja jetzt in Burghausen spielt, brandgefährlich“, sagt Elfinger, der aber auch ein paar Problemsituationen beim Gegner ausgemacht hat.

Landshut erwartet „eine harte Nuss“

„Wir haben einen guten Lauf, bleiben aber auf dem Boden, haben gut trainiert und hoffen, dass wir das wieder auf den Platz bringen. Wir wollen unsere gute Verfassung natürlich unter Beweis stellen und werden auf Sieg spielen.“

Bei den Hausherren wird es gegenüber dem 2:2 in Kirchheim keine Veränderungen im Kader geben. „Mit dem Punktgewinn in Kirchheim können wir zufrieden sein. Wir haben unser Polster in der Tabelle um einen weiteren Zähler ausgebaut. Natürlich hätten wir gerne gewonnen, die Chancen waren da, aber auch Kirchheim hätte den Lucky Punch setzen können. Somit war die Punkteteilung gerecht“, sagt Endler, der weiß: „Jetzt kommt mit dem TSV Ampfing eine Mannschaft zu uns, die einen mega Lauf hat und die letzten vier Spiele allesamt gewinnen konnte. Das wird eine harte Nuss für uns. Um etwas Zählbares in Landshut zu lassen, müssen wir eine hohe Laufleistung und Zweikampfstärke erbringen.“

MB

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