Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

„Spielverlauf fast selbsterklärend“

Früh in Unterzahl: Ampfing kommt in Grünwald unter die Räder

Gründlich bedient: Ampfings Sportlicher Leiter Adrian Malec.
+
Gründlich bedient: Ampfings Sportlicher Leiter Adrian Malec.

Der TSV Ampfing hat am Freitagabend in der Landesliga Südost eine böse Klatsche bekommen. Die Mannschaft, die von Nono Koussou und Michael Divis betreut wurde, unterlag beim TSV Grünwald mit 1:6 und findet sich nach sechs Spieltagen im Tabellenkeller wieder. 

Grünwald - „Es sieht schlimmer aus, als es wirklich war. Auch wenn es doof klingt, wäre für uns unter Umständen sogar ein Punkt drin gewesen“, sagt Koussou, der mit Torwarttrainer Divis den in Urlaub weilenden Rainer Elfinger vertrat.

„War eine 50:50-Situation“

Ohne Valentino Gavric, Teodor Popa und Daniel Toma (alle Urlaub) gerieten die Schweppermänner schon nach fünf Minuten in Rückstand, als Keeper Harry Kovacs einen Schuss von der rechten Seite noch abwehren konnte, Andre Gasteiger den Nachschuss aus 15 Metern aber trocken versenkte. Die Gäste hatten sich von dem Rückstand noch nicht richtig erholt, als es erneut im Kasten von Kovacs klingelte: Wieder hatten sich die Grünwalder über den Flügel durchgesetzt, die an sich etwas verunglückte Flanke landete bei Markus Kreuzeder, der die Kugel aus 16 Metern volley in die Maschen zimmerte (10.).

Und es kam noch schlimmer, denn drei Minuten später vertändelte Timo Pagler im Aufbauspiel den Ball und musste dann zu einer Notbremse greifen: „Das war eine 50:50-Situation, aber der Schiedsrichter hat sich für Rot entschieden, danach ist der Spielverlauf eigentlich fast selbsterklärend, wobei wir nach der 20. Minute eigentlich nicht mehr viel zugelassen haben“, so Koussou, dessen Team in Unterzahl durchaus gute Möglichkeiten hatte, diese aber nicht nutzen konnte.

„Grünwalder haben das clever gemacht“

So hielten die Schweppermänner den Zwei-Tore-Rückstand bis zur Pause relativ sicher und wollten danach noch einmal angreifen. Doch in der 50. Minute zerstörten die Hausherren diese Hoffnungen: Birol Karatepe brachte einen langen Ball der Grünwalder nicht richtig unter Kontrolle, Luca Tschaidse passte nach außen, dort wurde der Ball nur kurz geklatscht und Tschaidse vollendete ins lange Eck. Zehn Minuten später machte die Mannschaft von Florian de Prato endgültig den Deckel drauf, als Harouna Boubacar nach feiner Einzelleistung das 4:0 erzielte.

Zwar gelang den Gästen durch einen schönen 25-Meter-Freistoß von Urban Halozan noch der Ehrentreffer (76.), doch danach ging den Schweppermänner allmählich der Sprit aus. Koussou: „Die Grünwalder haben das clever gemacht, die haben uns laufen lassen und als uns dann die Körner gefehlt haben, die Tore geschossen. Letztlich haben wir fast genauso oft aufs Tor geschossen wie die Grünwalder, die aber aus acht Versuchen sechs Tore gemacht haben, während wir nur ein Mal getroffen haben.“ Beim 5:1 tanzte Boubacar gleich zwei Ampfinger aus, seine Vorlage veredelte Bara Tekeli mit einem Schuss aus relativ spitzem Winkel (82.), ehe Boubacar in der 86. Minute nach einem Grundlinien-Pass nur noch zum 6:1-Endstand einschieben musste.  

MB

Kommentare