Landesliga die Zweite für die Eisenbahner

Freilassing empfängt zum Auftakt Landshut

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Freilassung - Der ESV Freilassing geht am Samstag um 15 Uhr im Max-Aicher-Stadion in ihre zweite Landesliga-Saison und gleich zum Runden-Auftakt steht ein Kracher ins Haus, denn es kommt der letzjährige Tabellen-Vierte SpVgg Landshut in die Grenzstadt. 

Mit den Spielern aus Landshut haben die Eisenbahner eigentlich noch eine Rechnung offen, in der abgelaufenen Saison verloren die Freilassinger deutlich, im Hinspiel Zuhause mit 0:3 und im Rückspiel ende November in Landshut sogar mit 5:0."Es war einer der stärksten Mannschaften gegen die wir in der Landesliga gespielt haben.“ Sagte der damalige ESV-Coach Uli Habl. 

Positive Bilanz in der Vorbereitung

Die Vorbereitung der Eisenbahner ist laut Neu-Trainer Sepp Aschauer gut verlaufen, er konnte die Mannschaft kennenlernen und sich einen ersten Eindruck verschaffen und schon einiges Ausprobieren. Die neuen bei den Freilassingern haben sich allesamt gut in die Mannschaft integriert und geben der Aschauer-Elf noch mehr Qualität. Die Vorbereitungsspiele sind positiv verlaufen, drei Siegen stehen zwei Niederlagen gegenüber, wobei man die Niederlagen gegen höherklassige Teams wie SV Kirchanschöring und Wacker Burghausen kassieren musste, wo man sich allerdings zum Teil sehr gut verkauft hat. 

Ziel: Freilassing in der Landesliga zu etablieren

"Übergeordnet ist mein Ziel den ESV Freilassing in der Landesliga-Südost zu etablieren. Das ist auch das Ziel der Mannschaft und der Vereinsführung. In Zahlen bedeutet das für mich einen Platz in der vorderen Tabellenhälfte. Etwas konkreter gilt es dabei die Heimbilanz zu verbessern, die Gegentorbilanz und nicht zuletzt gefällt mir die Fairnesstabelle der letzten Saison überhaupt nicht. Da hat die Mannschaft neunmal x Rot und Gelb- Rot kassiert. Das geht nicht. Um dies zu erreichen, glaube ich, hat sich der Verein aber gut aufgestellt und alle haben aus der ersten Landesligasaison ihre Lehren gezogen. 

Qualität gewonnen durch Neuzugänge

Die Mannschaft hatte ja auch letzte Saison Qualität, die Kaderbreite war aber wohl speziell in der Vorrunde zu schmal um erfolgreich zu sein. Da haben wir mit den aktuellen Neuzugängen schon Qualität dazubekommen. Das hat sich bereits in der Vorbereitung gezeigt, wo wir phasenweise sehr stark gespielt haben, auch nach zahlreichen Wechseln. Ärgerlich, wenn auch erklärbar, ist hier immer noch die Anzahl der Gegentore. Aber bis auf eine Woche, wo durch Urlaube und Verletzungen bis zu zehn Spieler gefehlt haben, waren wir vom Trainerteam insgesamt zufrieden mit der Vorbereitung. 

"Ich denke, wir sind bereit"

"Ich freue mich auch, wenn die beiden verletzten Spieler Viktor Vasas und Denis Krojer (wieder) richtig ins Training einsteigen. Dann haben wir einen Kader von über 20 Mann und einen harten Konkurrenzkampf, was sich auch leistungsfördernd auswirkt, da es die Intensität im Training hochhält.“ Sagt Sepp Aschauer im Interview und führt weiter auf. 

"Ich bin natürlich gespannt und auch angespannt, wenn es heute endlich losgeht. Dabei geht es gleich gegen einen echten Gradmesser. Landshut war letztes Jahr ein absolutes Topteam der Liga. Da wissen wir gleich, wo wir stehen. Prinzipiell sehe ich uns nach einigen Topteams wie Türkgücü München, Hallbergmoos, Landshut und Deisenhofen mit vielen Teams auf Augenhöhe, wo viele Spiele sehr eng sind und auch tabellenmäßig fast alles drin ist. Eine Unbekannte sind die vielen Aufsteiger. Heute ist das Ziel ein Auftaktdreier . Dazu werden wir gleich richtig Gas geben müssen und mit viel Leidenschaft, aber auch Mut das Duell gegen Landshut annehmen. Speziell bzgl. Tempo und körperlicher Robustheit wird die Mannschaft gefordert sein.“ So der ESV-Coach. 

Landshuter mit namhaften Abgängen

Die Landshuter Mannschaft wird allerdings sehr schwer einzuschätzen sein, denn die „Spiele“ haben gute Spieler abgeben müssen wie Tobias Steer der die U21 von TSV 1860 München verstärkt und Mariusz Suszko der sich den Regionalligisten FC Pipensried angeschlossen hat, es sind aber auch einige Spieler dazu gekommen. Man wird also am Samstag sehen wie weit beide Mannschaften sind und ob die Eisenbahner den Landshutern die Stirn bieten können. 

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Pressemitteilung ESV Freilassing

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