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Beinschuss-Nachgehakt beim Wasserburger Cheftrainer

Haben Sie eine Begründung für die schwankenden Leistungen Ihrer Mannschaft, Herr Mayer?

Bilder vom Spiel der Wasserburger Löwen gegen SV Wacker Burghausen
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Kassierte mit seiner Mannschaft eine Heimniederlage gegen den ASV Dachau: Wasserburgs Coach Harry Mayer.

Nur ein Sieg aus sechs Spielen hat der TSV 1880 Wasserburg in der Landesliga Südost zu verzeichnen und verlor zuletzt sein Heimspiel mit 0:2 gegen den Aufsteiger ASV Dachau. Dabei schwanken von Woche zu Woche die Leistungen der Löwen. beinschuss.de hat bei Trainer Harry Mayer nachgefragt, worin die Gründe dafür liegen.

Wasserburg am Inn - Nach dem souveränen 3:0-Heimerfolg gegen den TSV Eintracht Karlsfeld hofften viele Fans des TSV 1880 Wasserburg, dass nun endlich der Knoten geplatzt sei. Doch nur eine Woche später zeigten die Löwen wieder ein anderes Gesicht und verloren zu Hause gegen den ASV Dachau mit 0:2.

Nach Derby-Sieg gegen Rosenheim gab es drei Spiele ohne Sieg

Damit holte die Mannschaft von Cheftrainer Harry Mayer aus den vergangenen sechs Spielen nur einen Sieg. Zudem schwankten die Leistungen zuletzt immer wieder. Nach dem viel umjubelten Derby-Sieg im Toto-Pokal gegen den TSV 1860 Rosenheim folgten in der Liga drei sieglose Spiele mit zwei Unentschieden und einer Niederlage.

Nach dem knappen Toto-Pokal-Aus gegen den Regionalligisten SV Wacker Burghausen, wo die Wasserburger eine starke Leistung zeigten und nah einer Überraschung dran waren, gab es zwar den Heimsieg gegen Karlsfeld, doch der Aufschwung hielt nicht lange an.

Trainer Mayer: „Wir haben in dieser Saison bereits 23 Spieler eingesetzt“

Elf Punkte holte Wasserburg aus acht Spielen und rangiert damit knapp vor der Abstiegszone. beinschuss.de fragte deshalb bei Trainer Mayer nach, woran diese inkonstanten Leistungen liegen und welche Gründe er dafür hat. Zudem erläutert der Cheftrainer, warum er und die Vereinsverantwortlichen jetzt nicht in Panik verfallen.

Hallo Harry, welche Gründe siehst du für die schwankenden Leistungen deiner Mannschaft?

Harry Mayer: Wer sich die Aufstellungen der vergangenen Partien anschaut, der sieht, dass wir nie mit der gleichen Mannschaft spielen können. Uns fehlen immer sechs bis zehn Akteure und wir müssen vor fast jedem Spiel vier bis sechs Wechsel vollziehen. Wir haben bereits 23 Spieler in dieser Saison eingesetzt und nur Bruno Ferreira Goncalves stand in jedem Spiel auf dem Platz. Das ist brutal und zieht sich seit dem 1. Spieltag durch. Dadurch fehlt uns immer wieder die Achse und Spieler wie Michael Barthuber und Michael Neumeier kamen bislang kaum Einsatz. Das liegt aber nicht an der Trainingssteuerung. Denn entweder fehlen die Spieler aufgrund einer roten Karte oder Verletzungen, die sie sich teilweise gar nicht richtig beim Fußball zugezogen haben.

Bringt dich diese Situation als Trainer zum Verzweifeln?

Mayer: Nein auf keinen Fall. Die Jungs ziehen voll mit und nehmen die Inhalte, welche man ihnen vermittelt, gut an. Aber ich muss zugeben, dass ich so eine Situation als Trainer selber noch nie erlebt habe. Aber unser Projekt ist auch so angelegt, dass wir eine Mannschaft für die Zukunft aufbauen wollen, die mittelfristig oben mitspielen kann.

Wasserburgs Trainer Mayer: „Die Offensive ist das Hauptproblem“

Ihr seid punktgleich mit dem TuS Holzkirchen, der auf einem Relegationsplatz steht. Läuten denn langsam aber sicher die Alarmglocken bei euch?

Mayer: Nein, aber wir dürfen die Situation auch nicht unterschätzen. Wir wissen ja, woran es liegt. In der Defensive stehen wir sehr kompakt, wir haben mit nur zehn Gegentoren die zweitbeste Abwehr der Liga. Aber in der Offensive drückt der Schuh. Wir erspielen uns zwar viele Torchancen, aber wir nutzen diese nicht. Das ist das Hauptproblem, deshalb haben wir erst zwölf Treffer erzielt. Wir hoffen jetzt, dass der Knoten bald aufgeht. Ansonsten haben wir insgesamt gesehen spielerisch einen Schritt nach vorne gemacht und auch schon sehr gute Spiele absolviert. Wir bleiben deshalb alle ganz ruhig, denn wir sind auf einem guten Weg.

Harry Mayer, vielen Dank für das Gespräch.

ma

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