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Im Nachholspiel am Dienstagabend

Löwen zeigen Reaktion: Wasserburg holt einen Punkt in Unterföhring

Bilder vom Spiel der Wasserburger Löwen gegen SV Wacker Burghausen
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Die Wasserburger Löwen zeigten in Unterföhring eine Leistungssteigerung.

In einem packenden Landesligaspiel trennten sich der TSV 1880 Wasserburg und der FC Unterföhring mit 2:2. Nachdem den Löwen in den letzten Tagen (berechtigte) Kritik entgegenschlug, zeigte die Mannschaft von Trainer Harry Mayer eine Reaktion und eine damit verbundene Leistungssteigerung. Damit ist der erste Schritt in die richtige Richtung getan, weitere müssen nun folgen.

Wasserburg am Inn - Die Löwen stehen zusammen, das sahen die lediglich 60 Zuschauer (offizielle Unterföhringer Angabe: 150) handverlesenen Zuschauer auf dem Nebenplatz ganz deutlich. Denn dieser Nebenplatz war zugleich ein Kunstrasenplatz, was es den Innstädtern gegen die Zockertruppe des FCU nicht einfacher machte.

Brich brachte die Wasserburger Löwen in Führung

Anstatt dem zuletzt üblichen Lamento über die Gegebenheiten (sowie die drei kurzfristig Erkrankten), legte Wasserburg Esprit an den Tag und spielte von Beginn an hohes Pressing. Dass dies der Mannschaft besser liegt, als passiv abzuwarten, zeigte sich schon in Spielen wie gegen Rosenheim oder Burghausen, und spiegelte sich vor allem in Überlegenheit wider.

Um in Führung zu gehen, brauchte es aber eine Ecke – und die hatte es in sich. Dominik Brich zirkelte den Ball sehenswert direkt via zweiten Pfosten in die Maschen (9.). Im Anschluss hatten Lucas Knauer aus der Drehung (14.) und Janik Vieregg (21.) kleinere Chancen, ein zweiter Treffer wollte in der Drangphase allerdings nicht fallen.

Unterföhring kam immer besser ins Spiel

Mitte des ersten Durchgangs ließ der Wasserburger Druck allmählich nach und Unterföhring fand besser in die Begegnung. Fast zwangsläufig erzielte Maximilian Siebald in der 32. Minute nach Gassenpass per Lupfer über Andreas Dumpler den 1:1-Ausgleich.

Unterföhring steht in der Tabelle – wie auch die Löwen – nicht wie gewünscht, wie gut die Mannschaft um Bastian Fischer, Nils Ehret und Co. sein kann, zeigte sie mit zunehmender Spielzeit. Die Kombinationen wurden flüssiger und schneller, es war deutlich zu erkennen, dass Unterföhring der hauseigene Kunstrasen zupass kam.

Wagner mit der erneuten Wasserburger Führung

Nichtsdestotrotz stemmten sich die Löwen gegen den Angriffswirbel der Hausherren und konnten nach einem schnellen Ballgewinn ihrerseits in Führung gehen. Der eingewechselte Luca Wagner blieb allein vor Keeper Sebastian Fritz cool und markierte das 2:1(56.).

Wasserburg verlegte sich nun aufs Kontern, wohingegen Unterföhring unermüdlich anlief. Während auf der einen Seite aussichtsreiche Umschaltsituationen nicht präzise ausgespielt wurden, brauchten die Hausherren trotz zahlreicher Einschussmöglichkeiten einen Foulelfmeter, um auszugleichen.

Neumeier traf kurz vor Schluss nur den Pfosten

Nach Wochen ohne Spielpraxis rauschte Torhüter Dumpler bei einer eigentlich harmlosen Situation aus seinem Tor und legte den gegnerischen Stürmer, der den Kontakt dankend annahm. Bastian Fischer versenkte eiskalt zum 2:2 (77.).

Nun stand das Spiel auf Messers Schneide. Beide Teams hätten den Lucky Punch setzen können. Für die Löwen traf Michael Neumeier nach schöner Einzelaktion nur den Pfosten (83.), auf der Gegenseite war es immer wieder Maximilian Siebald, der aus aussichtsreicher Position das Tor verfehlte.

Wasserburger Löwen empfangen am Freitag den Kirchheimer SC

So blieb es beim 2:2, das trotz zweimaliger Führung im Wasserburger Lager als gewonnener Punkt betrachtet wird. Die Liga ist so eng, dass mit einem Sieg am Freitag der Kontakt nach oben wieder hergestellt werden kann, gleichzeitig droht bei zwei Punkten Vorsprung vor den Abstiegsplätzen der Tabellenkeller.

Bereits am Freitag, 19.30 Uhr, gilt es in der Altstadt gegen Kirchheim nun den nächsten Schritt zu gehen und die auswärts gezeigten Leistungen auch daheim abzuliefern.

Die Daten zum Spiel

Wasserburg: Dumpler, Kollie (ab 46. Wagner), Knauer Lucas, Brich, Kononenko (ab 87. Stillfried), Höhensteiger, Kerschbaum, Ferreira Goncalves (ab 46. Müller), Neumeier, Dukic (ab 76. Knauer Moritz), Vieregg (ab 70. Vorderwestner)

Tore: 0:1 Dominik Brich (9.), 1:1 Maximilian Siebald (32.), 1:2 Luca Wagner (56.), 2:2 Bastian Fischer (77., Foulelfmeter)

Schiedsrichter: Lukas Schwendner

Zuschauer: 60

jah

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