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„Insgesamt guter Test für uns“

Bayernligist lange geärgert: Ampfing verliert Testspiel in Dachau

Hofft im vierten Spiel unter seiner Regie auf den ersten Sieg: Ampfings Trainer Rainer Elfinger.
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Ist mit dem Testspiel trotz Niederlage zufrieden: Ampfings Trainer Rainer Elfinger.

Der Landesligist TSV Ampfing hat sich im Testspiel gegen den Bayernligisten TSV 1865 Dachau nach der 5:0 Pleite gegen die Reserve der Münchner Löwen stark verbessert präsentiert. Trotzdem setzte es für das Team von Rainer Elfinger eine 4:2-Niederlage.

Dachau - Bis kurz vor Schluss sah es sogar so aus, als könnten die Schweppermänner nach dem überraschenden 1:0-Sieg in Pullach erneut einen Bayernligisten ärgern. Zwei späte Treffer der Dachauer sorgten am Ende aber dann doch für einen standesgemäßen 4:2-Erfolg des Favoriten.

Ampfing mit starker ersten Halbzeit

Bei starkem Wind entwickelte sich von Beginn an eine temporeiche Begegnung, in der die Schweppermänner in der 19. Minute in Führung gingen. Michael Steppan fasste sich aus 25 Metern ein Herz und versenkte das Leder im Dachauer Kasten. Ampfing konnte die Partie auch in der Folge offen halten und hatte bei seinen schnell vorgetragenen Kontern mehrfach die Gelegenheit auf weitere Treffer. „Wir sind nach wie vor im Abschluss zu unentschlossen und vertändeln dadurch immer wieder leichtfertig gute Tormöglichkeiten“, haderte Ampfings Trainer Elinger nicht zum ersten Mal mit der mangelhaften Chancenverwertung seiner Elf. 

Die Gastgeber zeigten zwar insgesamt die reifere Spielanlage, gefährlich wurde es vor dem Gästetor aber meistens nur bei Standardsituationen. „Die Eckbälle haben wir heute ganz schlecht verteidigt. Die Zuordnung hat überhaupt nicht gepasst. Wir können von Glück reden, dass wir uns da nicht zwei oder drei Dinger gefangen haben“, zeigte sich Elfinger mit dem Abwehrverhalten seiner Mannschaft bei Standards überhaupt nicht zufrieden. Ansonsten sprach Ampfings Trainer von einem ordentlichen Spiel seiner Mannschaft in der ersten Halbzeit. Daran änderte auch der Ausgleichstreffer von Nickoy Ricter kurz vor dem Halbzeitpfiff nichts mehr.

„Insgesamt war es ein guter Test für uns“

Nach dem Seitenwechsel verloren die Schweppermänner etwas den Faden und gerieten in der 54. Minute durch den Treffer von Triumf Gudaci erstmals in Rückstand. Die Elfinger-Elf zeigte jedoch Moral und schlug nur sechs Minuten später zurück. Nach einer Klasseflanke von Nadil Buljubasic, traf Goran Divkovic mit einem spektakulären Kopfball zum verdienten Ausgleich. „Der war ganz schwer zu machen“, lobte Elfinger seinen Mittelstürmer nicht nur wegen dieser Aktion, der Kroate gehörte in Dachau zu den auffälligsten Akteuren im Ampfinger Trikot.

​Dass es am Ende nicht bei diesem Ergebnis blieb, lag zum einen an der läuferischen Überlegenheit der Gastgeber, die mit zunehmender Spieldauer mehr und mehr zur Geltung kam. Zum anderen aber auch an dem „Quäntchen mehr Entschlossenheit und Durchschlagskraft der Dachauer“, wie Rainer Elfinger es formulierte. „Da wo wir noch einen Haken und einen Schlenker mehr machen, suchen Gegner von diesem Kaliber sofort den Abschluss.“ So auch bei den Gegentreffern zum 3:2 durch Nicolas Groß und 4:2 durch Florian Mayer, als die Hausherren die Fehler der Schweppermänner eiskalt bestraften. Beim dritten Gegentor patzte Ampfings Schlussmann Domen Bozjak, bei Gegentor Nummer vier bekam Ampfings Defensive das Leder nicht aus der Gefahrenzone. „Zwei absolut vermeidbare Gegentore. Diese Fehler müssen wir bis zum Punktspielstart noch abstellen. Aber insgesamt war es ein guter Test für uns“, überwogen bei Ampfings Trainer am Ende dann doch die positiven Eindrücke.

Noch drei Testspiele geplant

Für die Schweppermänner gibt es auch nach dem Dachau-Spiel kaum eine Verschnaufpause. Nach einer Trainingseinheit am Donnerstagabend und einem freien Tag am Freitag steht am Samstag bereits das nächste Testspiel beim TSV Neuried auf dem Programm. Die Partie ist das letzte Auswärtsspiel für den TSV Ampfing im Rahmen der Vorbereitung. Die beiden letzten Standortbestimmungen gegen den SV Aschau und gegen den ESV Freilassing werden beide im heimischen Isenstadion ausgetragen.

MB

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