Kirchanschöring schlägt auch Ergolding

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Kirchanschöring (bt). Der Fußball-Landesligist SV Kirchanschöring bleibt weiter auf der Überholspur, so gab es im Heimspiel gegen das Schlusslicht vom FC Ergolding absolut nichts zu holen für die Gäste, die am Ende mit einem 0:3 im Gepäck die Heimreise antreten mussten. Der Sieg bedeutet nicht nur das sechste Spiel ohne Niederlage in Serie, sondern auch den vierten Sieg in Folge und das jeweils ohne Gegentor. Auch gegen Ergolding sahen die 467 Zuschauer im Stadion an der Laufener Straße eine überlegene SVK-Mannschaft, die bereits nach 45 Minuten für eine Entscheidung sorgte.

Die Heimelf startete gewohnt präsent und erspielte sich so bereits nach kurzer Zeit ein Übergewicht, die Kugel lief gut durch die eigenen Reihen und dem Tor kamen die Gelb-Schwarzen auch immer näher. Und das besonders nach einer Viertelstunde, als es den ersten Aufreger der Partie gab. Nach einem unspektakulären Zweikampf sah Referee Thomas Zipp vom 1. FC Passau das Nachtreten von FCE Defensivmann Maximilian Antony. Der Unparteiische wertete dies als Tätlichkeit und schickte Antony bereits nach 15 Minuten zum Duschen – eine sehr harte Entscheidung, für eine verhältnismäßig harmlose Szene. Doch Zippe blieb seiner Linie treu, so hatte SVK-Abwehrmann Yasin Gürcan für das erste Foul unmittelbar die gelbe Karte erhalten (5.).

Platzverweis mit Konsequenzen

Die rote Karte hatte eine überraschende Wirkung, obwohl es 0:0 stand war spürbar, dass die Partie, wenn nicht alles auf den Kopf gestellt wird, jetzt eine klare Richtung nehmen sollte. Und so kam es auch. Der Knacks durch den Ausschluss war den Ergoldingern sichtlich anzumerken, die in der Folge großteils hinter herliefen und, so konnte man es deuten, wenig überzeugt wirkten von der Körpersprache, hier noch etwas zu holen. Den ersten Warnschuss gab dann Christian Heinrich ab, der nach einer tollen Flanke von Gürcan an die Kugel kam und das Leder gegen den Querbalken „schädelte“. Wenig später segelte auch Christian Jung auf einen Eckball durch die Gefahrenzone, doch auch sein wuchtiger Kopfstoß rauschte vorbei. So dauerte es bis zur 37. Minute, ehe die „Anschöringer“ das mehr oder weniger überfällige 1:0 machten und vorweg genommen, der Treffer hatte es in sich: Der erneut starke Alois Strasser zog parallel zur Torline nach innen und an zwei Gegnern vorbei, ehe er sich ein Herz fasste und aus 25 Metern abzog. Sein Hammer bahnte sich schnurgerade den Weg genau ins lange Kreuzeck – ein Traumtor!

Doch es blieb keine Zeit zum Durchatmen, da setzte Strasser zum nächsten Dribbling an, wobei er im Strafraum unsanft gebremst wurde – Strafstoß. Den fälligen Elfmeter verwandelte Christian Heinrich souverän zum 2:0 im Ergoldinger Kasten (42.). Nur weitere drei Minuten durfte sich „Heini“ von gleicher Stelle versuchen, als es den zweiten berechtigten Strafstoß für die Hausherren gab. „Heini“ lief erneut an und setzte die Kugel in ähnlicher Manier eiskalt ins Eck – 3:0 Pausenstand.

 

Der Rest der Partie ist schnell erklärt, die demoralisierten Ergoldinger ergaben sich ihrem Schicksal bereits früh, während der SVK typisch für solche Spielverläufe, zwei Gänge runter schaltete und noch den ein oder anderen Treffer hätte erzielen können, doch die Spannung war raus aus der Partie. So blieb es am Ende bei einem klaren 3:0-Erfolg, der abermals unterstrich, dass es sich im Moment lohnt, die Spiele des SVK zu verfolgen.

 

Kracker, Sturm, Janietz (55. Minute), Jung, Gürcan, Omelanowsky (74. Schild), Mölzl, Jell, Strasser (68. Vogl), Schmidhuber, Heinrich

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