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„Unserer Spieler können konditionell nicht mithalten“

Bruckmühl gewinnt deutlich gegen Ampfing und holt die ersten Auswärtspunkte

Zur Pause eingewechselt, musste Atakan Akdemir in der 68. Minute schon wieder wegen einer Verletzung vom Platz.
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Zur Pause eingewechselt, musste Atakan Akdemir in der 68. Minute schon wieder wegen einer Verletzung vom Platz.

Der TSV Ampfing hat am Dienstag in der Landesliga Südost eine weitere Klatsche kassiert: Die Mannschaft von Interimstrainer Robert Unterhuber unterlag Aufsteiger SV Bruckmühl mit 1:4, konnte dabei vor der Pause noch ganz gut mithalten, brach aber nach dem Seitenwechsel ein.

Ampfing - „Die ersten 45 Minuten waren ja noch in Ordnung, da hatten wir auch unsere Chancen“, so Unterhuber, dessen Team bereits in der elften Minute in Rückstand geriet, als Gerhard Stanneck mit einem sehenswerten Dropkick erfolgreich war. Auf der anderen Seite hatte Daniel Toma mit einem Lattenschuss Pech, Bastian Grahovac verzog knapp und auch Alex Riemann hatte den Ausgleich auf dem Schlappen.

„Unserer Spieler können konditionell nicht mithalten“

Bruckmühl war freilich in Sachen Tempo den Hausherren schon in den ersten 45 Minuten überlegen und so zog Unterhuber in der Pause Kapitän Anel Salibasic von der Innenverteidigung auf die Sechs vor, der eingewechselte Akdemir Atakan führte sich dann mit einem Fehlpass gleich unglücklich ein, in dessen Folge die Gäste kontern konnten und Christopher Bott mit dem 2:0 zur Stelle war (49.). Nur zwei Minuten später sah Michele Cosentino, dass Keeper Marinus Pohl, der mit aufgerückt war, zu weit vor dem Tor stand, der Bruckmühler nahm Maß und traf aus 40 Metern.

Auch den nächsten Treffer hat Bruckmühl aus einer ähnlichen Situation heraus erzielt, wieder gab es einen unnötigen Ballverlust, diesmal war Sebastian Marx zur Stelle und traf ins lange Eck. „Im Nachhinein habe ich mich geärgert, dass ich zur Pause umgestellt habe, aber ich wollte, dass wir im Zentrum besser stehen und dachte mir, dass es dann die Abwehr auch leichter haben würde. Leider ein Irrglaube“, so Unterhuber, der jedoch klar machte: „Das Problem ist einfach, dass einige unserer Spieler konditionell nicht mithalten können. Und dann verfallen wir immer wieder in die gleichen Muster und verlieren leichtsinnig die Bälle. Wir haben viele Fehler gemacht, die Bruckmühl nicht einmal bestraft hat.“

„Bei uns wissen viele Spieler immer alles besser“

Immerhin kamen die Schweppermänner in Unterzahl – Rieman verletzte sich nach ausgeschöpften Wechselkontingent - in der Schlussminute noch zum Ehrentreffer: Nadil Buljubasic narrte auf dem Flügel seinen Gegenspieler und dessen scharfe Hereingabe beförderte Lukas Piendl in die eigenen Maschen. „Der hatte gar keine andere Wahl“, so Unterhuber, der sich ärgerte: „Ich predige das ja immer wieder, dass diese Bälle brandgefährlich sind, aber bei uns wissen viele Spieler immer alles besser und spielen dann irgendwelche Chip-Bälle, die jede Abwehr locker verteidigen kann.“     

Die Daten zum Spiel

TSV Ampfing: Pohl – Miller, Halozan, Salibasic, Toma (64. Selimovic) – Steppan, Weichart (46. Akdemir, 68. Buljubasic) – Ighagbon, Grahovac (62. Divkovic), Cacic (46. Block) – Riemann. Trainer: Unterhuber.

Tore: 0:1 Stannek (11.), 0:2 Bott (49.), 0:3 Cosentino (51.), 0:4 Marx (58.), 1:4 Piendl (90., Eigentor);

Schiedsrichter: Fekih (TV Oberndorf)

Zuschauer: 100

MB

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