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Nach dem Rücktritt von Rainer Elfinger

„Er kennt das Umfeld“: Jochen Reil wird neuer Trainer beim SBC Traunstein

Jochen Reil übernimmt ab nächster Woche den SB Chiemgau Traunstein als Trainer.
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Jochen Reil übernimmt ab nächster Woche den SB Chiemgau Traunstein als Trainer.

Nach dem Rücktritt von Rainer Elfinger ist der SB Chiemgau Traunstein auf der Trainerposition fündig geworden. Mit Jochen Reil kehrt dabei ein alter Bekannter zum Landesligisten zurück, der 49-Jährige stieg mit dem SBC 2017 in die Bayernliga auf. „Er hält gute Ansprache und ist ein brutaler Motivator. Das brauchen wir, damit die Jungs ihre Köpfe wieder freibekommen“, sagt Traunsteins Abteilungsleiter Uli Habl gegenüber beinschuss.de

Traunstein - Nach der 0:1-Niederlage am vergangenen Freitag gegen den Aufsteiger SSV Eggenfelden wartet der SB Chiemgau Traunstein nach fünf Spielen weiterhin auf den ersten Sieg und hat aktuell die rote Laterne in der Landesliga Südost inne. Aufgrund des misslungen Auftakts mit nur einem Punkt trat Trainer Rainer Elfinger bereits in der vergangene Woche auf eigenen Wünsch zurück. Gegen Eggenfelden übernahm deshalb Abteilungsleiter Uli Habl und der Sportliche Leiter Stefan Hafner interimsweise. Nun haben die Verantwortlichen einen neuen Trainer verpflichtet.

Habl über den neuen Trainer Reil: „Er kann uns sofort helfen“

Dabei kehrt ein alter Bekannter nach Traunstein zurück. Jochen Reil wird künftig auf der Trainerbank des SBC sitzen und die Geschicke leiten. „Er steigt ab nächster Woche ein“, sagt Abteilungsleiter Uli Habl auf Nachfrage von beinschuss.de. Damit wird im Heimspiel am kommenden Freitag gegen den TuS Holzkirchen nochmals die Interimslösung aus Habl und Hafner an der Seitenlinie stehen. „Wir befinden uns aber natürlich bereits im Austausch. Am kommenden Montag wird er übernehmen und gegen Aiglsbach am nächsten Spieltag wird er dann seine Premiere feiern“, so Habl weiter.

Für den Abteilungsleiter fiel die Wahl mit Reil als neuen Trainer einfach: „Er kennt das Umfeld bereits und muss sich nicht erst länger einfinden. Damit er kann er uns sofort helfen und das brauchen wir in der aktuellen Situation. Er hat einen guten Ruf bei uns.“ Der 49-Jährige war bereits von 2015 bis 2018 Trainer bei den Traunsteiner und stieg 2017 in die Bayernliga auf.

„Er hat immer das Maximale aus seinen Mannschaften herausgeholt“

Reil trainierte bereits den TSV 1880 Wasserburg sowie den SV-DJK Kolbermoor und führte im Sommer 2019 den TSV Ampfing in die Landesliga. Anschließend wechselte er nach Bad Endorf, wo man sich schließlich im im Januar 2020 trennte. „Er arbeitet klar strukturiert und hat bei all seine Stationen immer das Maximale aus seinen Mannschaften herausgeholt“, lobt SBC-Abteilungsleiter Habl. „Er hält gute Ansprache und ist ein brutaler Motivator. Das brauchen wir, damit die Jungs ihre Köpfe wieder freibekommen.“

Nun liegt also bei Reil die Trendwende einzuleiten und die Mannschaft wieder auf die Erfolgsspur zu bekommen. „Wir haben eine junge Mannschaft. Natürlich fehlt es aktuell an Erfahrung und Qualität“, ordnet Abteilungsleiter Habl die aktuelle Lage ein. „Aber ich glaube, dass es vor allem ein mentales Problem ist, weil die Jungs den Kopf nicht frei haben.“

Traunstein am Freitag gegen Holzkirchen: „Haben nichts zu verlieren“

Für den Rücktritt von Elfinger hat Habl rückblickend Verständnis: „Ich war natürlich sehr überrascht von Rainers Entscheidung. Er stand eigentlich als Trainer nie zur Debatte und wir hatten ein besonders Verhältnis zu ihm. Er ist ein toller Mensch, aber am Ende haben wir seine Entscheidung verstanden und akzeptiert. Es spricht auch für ihn, dass er mit seinem Entschluss versucht, den Bock umzustoßen und die Wende einzuleiten.“

Am kommenden Freitag wartet auf den SBC Traunstein mit dem TuS Holzkirchen eine schwere Aufgabe, dennoch zeigt sich Habl zuversichtlich: „Wir haben - anders als gegen Eggenfelden - gegen Holzkirchen nichts zu verlieren.“ Anschließend wird Reil bei den Traunsteiner als Cheftrainer einsteigen.

ma

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