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„Irgendwie ist dann alles gegen uns gelaufen“

1:5-Niederlage: TSV Ampfing wird in Aiglsbach böse abgewatscht

Kapitän Anel Salibasic und seiner Schweppermänner kommen noch nicht so recht in die Spur.
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Kapitän Anel Salibasic und seiner Schweppermänner kommen noch nicht so recht in die Spur.

Der TSV Ampfing hat am fünften Spieltag der Fußball-Landesliga Südost eine empfindliche 1:5-Schlappe beim TSV Aiglsbach einstecken müssen, der bislang erst einen einzigen Punkt auf dem Konto hatte. Dabei präsentierten sich die Schweppermänner im ersten Abschnitt gut, verloren aber zehn Minuten nach der Pause völlig den Faden und warten seit dem Landesliga-Aufstieg 2019 weiter auf einen Auswärtserfolg.

Aiglsbach - „So komisch es klingt, aber in der ersten Halbzeit haben wir das beste Spiel dieser Saison abgeliefert“, ärgert sich Ampfings Trainer Heiko Baumgärtner über den schlimmen Misserfolg, denn vor dem ersten Treffer der Aiglsbacher hatten die Gäste schon drei dicke Möglichkeiten durch Alexander Riemann, Irfan Selimovic und Bastian Grahovac, der bester Ampfinger an diesem Tag war.

„Müssen einfach entschlossener werden“

Doch in der 20. Minute war es Stefan Liebler, der die Hausherren in Front brachte. „Wir haben danach echt Moral bewiesen und nur vier Minuten später den Ausgleich geschafft“, hoffte Baumgärtner zu diesem Zeitpunkt noch auf ein Happy-End: Nach einem Konter über Grahovac lief Selimovic perfekt ein und schloss mit einem Schuss ins lange Eck ab (24.). Danach Ampfing am Drücker und weiter mit guten Möglichkeiten. „Da müssen wir einfach entschlossener werden“, so Sportlicher Leiter Adrian Malec.

Einen herben Rückschlag gab es dann kurz vor der Pause, als Matthias Dietenhofer nach zwei Ping-Pong-Bällen die Kugel vor die Füße flipperte und der Aiglsbacher eiskalt versenkte. „Wir haben uns in der Halbzeit eingeschworen und wollten mit Power zurückkommen“, so Baumgärtner, der jedoch danach eine völlig unsortierte Truppe sah, die auch nicht mehr zu coachen war.

„Irgendwie ist dann alles gegen uns gelaufen“

Erst besorgte Frederic Rist in der 54. Minute das 3:1, dann war Stefan Liebler eine Minute später mit dem 4:1 zur Stelle, ehe Birol Karatepe 60 Sekunden später nach einem groben Foulspiel im Mittelfeld mit Rot vom Platz flog. Baumgärtner: „Da kommt er zu spät, keine Frage, aber irgendwie ist dann alles gegen uns gelaufen.“

Positiv stimmte den Coach, dass seine Truppe danach nicht aufgab und immerhin zwei gute Chancen herausarbeiten konnte: Nach einem tollen Querpass von Daniel Toma verpassten gleich drei Ampfinger und Edi Ighagbon konnte in seinem ersten Pflichtspiel für die Schweppermänner ein Solo nicht erfolgreich abschließen. Anders die Hausherren, bei denen Torjäger Manfred Gröber großartig Regie führte: Liebler verwandelte in der 67. Minute noch einen Foulelfmeter mit seinem dritten Treffer zum Endstand (66.).

Die Daten zum Spiel

TSV Ampfing: Bozjak – Block (60. Cacic), Karatepe, Halozan – Grahovac, Steppan, Salibasic – Selimovic (60. Ighagbon), Riemann, Toma – Divkovic. Trainer: Baumgärtner. 

Tore: 1:0 Liebler (20.), 1:1 Selimovic (24.), 2:1 Dietenhofer (44.), 3:1 Rist (54.), 4:1 Liebler (55.), 5:1 Liebler (67. Foulelfmeter)

Schiedsrichter: Röhrer (TuS Rosenberg);

Zuschauer: 280;

Besonderheit: Rot gegen Ampfings Karatepe (57.) wegen groben Foulspiels)

MB

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