PM: ASCK Simbach - TSV 1880 Wasserburg

Von wegen Katerstimmung: Wasserburg gewinnt auch in Simbach

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Simbach - Der TSV 1880 Wasserburg spielt trotz der schon feststehenden Meisterschaft weiter Fußball und gewinnt auch beim ASCK Simbach. Am Ende stand ein 3:0-Sieg für die Löwen auf dem Papier.

Die Feierlichkeiten nach dem historischen Aufstieg in die Bayernliga waren in Wasserburg lang und intensiv, ein Teil der Mannschaft machte sich sogar spontan zu einem Kurztrip nach Mallorca auf. Obwohl alle Urlauber wohlbehalten zurückkehrten, stand Trainer Leo Haas im vorletzten Saisonspiel gegen Simbach nur ein Rumpfkader zur Verfügung – die Saison hatte ihren Tribut verlangt. So verpasste mit Kapitän Dominik Haas, Hannes Hain, Jean-Philippe Stephan, Maxi Höhensteiger und Albert Schaberl die halbe Stammelf der Löwen das Gastspiel in Simbach wegen diverser Blessuren, zudem hatte sich der junge Christoph Funkenhauser, der erstmalig für die Innstädter auflaufen sollte, unter der Woche die Hand gebrochen.

Hartl und Pointvogel treffen zur Führung

Nichtsdestotrotz unterstrich der TSV 1880 Wasserburg, weshalb er souverän die Landesliga Südost für sich entscheiden konnte. Von Beginn an machten die Löwen Druck, verpassten jedoch durch Christoph Scheitzeneder die ganz frühe Führung (2.), da sein Schuss aus kurzer Distanz knapp über den Querbalken strich. Das 1:0 sollte jedoch nicht lange auf sich warten lassen. Nach einer sehenswerten Kombination über den rechten Flügel bediente Andreas Hundschell den mitgelaufenen Markus Hartl, der das Leder aus 16 Metern aufs Tor schlenzte. Bei strömendem Regen ließ Torhüter Andreas Brenzinger den eigentlich harmlosen Schuss durch die Hosenträger rutschen (10.). Die Gäste blieben nun am Drücker und Altmeister Michael Pointvogel markierte in der 13. Minute das 2:0. Nach Freistoßflanke aus dem Halbfeld köpfte der Routinier platziert neben dem Pfosten ein – dieses Mal war Brenzinger machtlos. Dem ASCK Simbach war deutlich anzumerken, weshalb er mit nur 19 Punkten auf dem vorletzten Tabellenplatz steht. Obwohl mit Spielertrainer Heiko Schwarz und Christoph Behr ehemalige Drittligaspieler auf dem Feld standen, fehlten den Hausherren jegliche Mittel. Simbach wurde lediglich nach Wasserburger Unachtsamkeiten gefährlich. So geschehen in der 37. Minute, als Alexander Fuchshuber nach einem Ballverlust von Möll an den Außenpfosten knallte.

Nach dem Seitenwechsel markierte Möll erneut nach Freistoßvorlage von Matthias Haas per Kopf das 3:0 und sorgte bereits in Minute 49 für klare Verhältnisse. Simbach konnte nicht mehr, Wasserburg wollte nicht mehr. Daher plätscherte das Spiel noch stärker dahin als der Dauerregen im weiten Simbacher Rund. Nach dem Spiel gingen die Wasserburger Feierlichkeiten in die nächsten Runde, die kommenden Samstag bei der offiziellen Meisterfeier beim Heimspiel gegen Grünwald ihren Höhepunkt erfahren werden.

Pressemitteilung TSV 1880 Wasserburg

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