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Kapitän Harald Bonimeier im Beinschuss-Interview

Abschied nach sieben Jahren: „Der SV Erlbach ist mir sehr ans Herz gewachsen“

Verlässt den SV Erlbach nach sieben Jahren: Kapitän Harald Bonimeier.
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Verlässt den SV Erlbach nach sieben Jahren: Kapitän Harald Bonimeier.

Nach sieben Jahren und 171 Spielen verlässt Kapitän Harald Bonimeier den SV Erlbach mit Ende der Saison 2019/21. beinschuss.de hat mit dem Defensivspieler über die Hintergründe des Wechsel, seine Zeit beim SV Erlbach und seine künftige Aufgabe beim SV Haiming gesprochen.

Erlbach - Erlbach - Der Abgang von Kapitän Harald Bonimeier kam zwar für den SV Erlbach nicht überraschend, dennoch wird der Führungsspieler eine große Lücke beim Landesligisten hinterlassen. 2014 kam Bonimeier vom Regionalligisten TSV Buchbach ins Holzland und war seitdem jahrelang einer der besten Defensivspieler der Bayern- und Landesliga.

Interview mit Harald Bonimeier: „Jetzt steht für mich die Familie im Fokus“

Nun kehrt der 30-Jährige, der immer im oberen Amateurbereich kickte und sogar einmal Drittliga-Luft schnuppern durfte, zu seinem Heimatverein SV Haiming in die Kreisklasse zurück.

Hallo Harald Bonimeier, nach sieben Jahren verlässt du den SV Erlbach. Wann hast du dich zu diesem Schritt entschieden?

Harald Bonimeier: Der Abgang war schon länger beschlossen. Eigentlich war ausgemacht, dass ich im Sommer 2020 nach der Saison kürzer treten werde und spätestens zum Winter zum SV Haiming zurückkehre. Doch dann kam die Corona-Pandemie und hat diesen Plänen einen Strich durch die Rechnung gemacht.

Was sind die Gründe für deinen Abgang vom SVE?

Bonimeier: Ich will in Zukunft kürzer treten. Im Sommer erwarte ich mit meiner Frau das zweite Kind und dann verschieben sich natürlich die Prioritäten. Ich will nicht mehr den ganzen Sonntag mit dem Fußball unterwegs sein. Jetzt steht für mich die Familie im Fokus.

Ist dir der Entschluss zum Wechsel schwergefallen?

Bonimeier: Ja natürlich! Aber durch Corona und die lange Aussetzung des Spielbetriebs habe ich jetzt einen gewissen Abstand gewonnen. Wäre der Abgang ganz normal gelaufen und am Ende der Saison passiert, dann wäre es mir bestimmt schwerer gefallen.

Es ist schon sehr schade, dass ich von allen nicht anständig “Servus” sagen kann

Harald Bonimeier

Sieben Jahre bei einem Verein sind eine lange Zeit. Wie bewertest du diese in Erlbach?

Bonimeier: Der Verein ist mir wirklich sehr ans Herz gewachsen. Es hat für mich dort einfach gepasst. Das Umfeld, angefangen bei den ehrenamtlichen Helfern über die Vereinsführung bis hin zu treuen Fans ist einzigartig, weil wirklich alle zusammenhalten. Das macht den SV Erlbach aus.

Und in sportlicher Hinsicht?

Bonimeier: Wir hatten schöne, aber auch schwere Momente. Ganz besonders in Erinnerung ist mir der Aufstieg in die Bayernliga in meiner ersten Saison beim SVE, als wir uns in der Relegation durchgesetzt haben. Leider war der Abstieg eine Spielzeit später abzusehen. Danach war es nicht einfach, sich wieder in der Landesliga zu rehabilitieren. Die letzte Saison war dafür sehr erfolgreich, leider konnten wir sie nicht sportlich zu Ende bringen. Ich bin davon überzeugt, dass wir den Aufstieg geschafft hätten, weil wir eine gute Truppe mit viel Qualität gehabt haben.

Aufgrund der Pandemie wird es keinen Abschied auf dem Rasen nach einem Spiel geben. Wie bitter ist das für dich nach dieser langen Zeit?

Bonimeier: Es ist schon sehr schade, dass ich von allen nicht anständig “Servus” sagen kann. Ich konnte mich von den Jungs und den Verantwortlichen leider nur per Whatsapp oder per Anruf verabschieden. Aber leider ist das jetzt so. Dafür habe ich in meinem letzten Spiel für den Verein noch ein Tor (im Herbst 2020 gegen Sportbund Rosenheim Anm. d. Red) erzielt. Wenn die Maßnahmen es wieder erlauben, dann ist, zusammen mit Johannes Penkner, der ebenfalls den Verein verlässt, eine offizielle Verabschiedung geplant.

Nun kehrst du zu deinem Heimatverein SV Haiming zurück. Was sind deine Ziele mit dem Verein und welche Aufgabe auf dem Platz wirst du übernehmen?

Bonimeier: Sie sind jetzt in der Kreisklasse aufgestiegen und das erste Ziel ist natürlich, diese Liga zu festigen. Anschließend wird man sehen, wohin es geht. Ich werde als Spieler und Co-Trainer fungieren und bin damit der verlängerte Arm auf dem Platz für unseren Cheftrainer Herbert Vorwallner fungieren. Als langjähriger Kapitän ist das aber für mich keine allzu ungewohnte Rolle.

Harald Bonimeier, vielen Dank für das Interview und alles Gute für die Zukunft.


ma

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