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Beinschuss-Interview vor dem Landesliga-Auftakt

Kastl Neuzugang und Ex-Profi Duhnke: „Wir wollen das Maximum herausholen“

Marius Duhnke wechselte zu dieser Saison zum TSV Kastl.
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Marius Duhnke wechselte zu dieser Saison zum TSV Kastl.

Am kommenden Wochenende startet die Landesliga Südost in die neue Saison. Dabei muss der TSV Kastl zum Auftakt auswärts bei der SE Freising antreten. beinschuss.de hat vor der Partie mit Neuzugang und Ex-Profi Marius Duhnke über die Vorbereitung, das Saisonziel und seine persönliche Karriere gesprochen. Zudem verrät der Mittelfeldspieler warum sich sein Leben während der Corona-Pandemie verändert hat.

Kastl - Der TSV Kastl startet am Samstag mit einem Auswärtsspiel gegen die SE Freising in die neue Landesliga-Spielzeit. Mit neun Spielen bis Ende August waretet auf die Mannschaft von Trainer Jürgen Gal ein straffes Programm mit vielen englischen Wochen.

Fünf Siege aus sechs Testspiele gab es für den TSV Kastl

Beim Landesligisten hat sich in Sachen Transfers einiges getan. Zehn Spieler haben den Verein verlassen, mit Michael Langenecker (SG Tüßling-Teising), Ivan Pete und Marius Duhnke (beide TSV Ampfing) kamen drei Spieler neu dazu. Die Vorbereitungsspiele leifen aus Sicht der Kastler gut, aus sechs Spielen gab es fünf Siege, wobei diese allesamt gegen klassentiefer Teams eingefahren wurden. Im letzten Testspiel gegen den Bayernligisten VfR Garching gab es eine knappe 0:1-Niederlage.

beinschuss.de hat mit Kastls Neuzugang und Ex-Profi Marius Duhnke über die Vorbereitung, das Saisonziel und die vielen englischen Wochen gesprochen. Zudem verrät der Mittelfeldspieler wie seine Integration beim TSV verlief, welche Ziele er persönlich in dieser Saison hat und wie die Corona-Pandemie sein Leben verändert hat.

Hallo Marius, am kommenden Wochenende startet in die neue Landesliga-Saison. Wie lief die Vorbereitung bei euch?

Marius Duhnke: Wir sind zufrieden. Wir sind gut reingekommen und auch die Testspiele sind gut gelaufen. Leider haben wir den ein oder anderen angeschlagenen Spieler, aber die werden wieder rechtzeitig fit.

Du bist seit diesem Sommer neu in Kastl. Wie lief die Integration?

Duhnke: Ich habe mich gut eingelebt und hatte keine Anlaufschwierigkeiten. Ich kannte bereits zwei bis drei Spieler und die anderen vom Hörensagen. Die Jungs haben mir die Integration leicht gemacht.

Wir wollen gut reinkommen und von Anfang an Punkte holen.

Duhnke über den Auftakt in die neue Saison

Wie lautet euer Saisonziel?

Duhnke: Wir haben kein genaues Ziel vorgegeben. Klar ist, dass wir nichts mit dem Abstieg zu tun haben wollen. Wir haben ein gutes Team und wenn alle verletzungsfrei bleiben, dann bin ich davon überzeugt, dass wir eine gute Rolle spielen können. Wir wollen das Maximum herausholen und wenn es weiter nach vorne geht, dann sagen wir nicht Nein.

Hast du auch für dich persönlich ein Ziel gesetzt in dieser Spielzeit?

Duhnke: Ich würde gerne das ein oder andere Tor schießen, denn dieses Gefühl ist einfach das geilste (lacht). Aber auf eine genaue Zahl möchte ich mich nicht festlegen.

Wie war für dich persönlich der Einstieg nach dieser langen Fußball-Pause?

Duhnke: Ich hab ab und an selber gekickt, von daher war ich nicht ganz raus. Das Ballgefühl war schnell wieder da, das verlernt man nicht. Die Ausdauer allerdings hat gelitten. Die hat gebraucht, bis sie wieder da war (lacht).

Gleich zu Saisonbeginn gibt es viele englische Wochen. Wie wichtig wird der Auftakt sein?

Duhnke: Der ist jedes Jahr wichtig.Aber klar ist, dass man nach den ersten Spielen grob sagen kann, wo die Reise hingehen wird. Wir wollen gut reinkommen und von Anfang an Punkte holen.

Konnte mich nicht mit einem Spiel von den Fans verabschieden

Duhnke über seinen Abschied aus Burghausen

Wie siehst du diese englischen Wochen aus Spielersicht?

Duhnke: Wir haben bereits die Testspiele so gelegt, dass wir diese englische Wochen simulieren und uns an die Belastung gewöhnen konnten. Natürlich ist das aus Spielersicht nicht leicht, aber wir freuen uns auch schon darauf, endlich wieder Fußball spielen zu können.

Bereits am 7. Spieltag kommt es zum Wiedersehen mit deinem Ex-Verein TSV Ampfing. Wie lief der Wechsel zu Kastl in diesem Jahr ab?

Duhnke: Bereits im Sommer des vergangenen Jahres, bevor ich nach Ampfing ging, hatte ich Kontakt mit Kastl. Leider sind es am Ende nur drei Spiele geworden, was für mich wirklich nicht leicht war. Danach war es eine Entscheidungen des Herzens, dass ich nach Kastl gewechselt bin. Ich freue mich bereits auf das Spiel.

Vor deinem Wechsel nach Ampfing warst ein Jahr verletzt und hast den SV Wacker Burghausen verlassen. Wie blickst du auf diese Zeit zurück?

Duhnke: Das war wirklich nicht leicht für mich. Ich habe sechs Jahre lang in Burghausen gespielt und konnte mich nicht mit einem Spiel von den Fans verabschieden. Das ist im Nachhinein schon sehr schade und auch traurig. 

Bin stolz auf das, was ich in meiner Karriere erreicht habe.

Marius Duhke über seine Karriere.

Du hast in der Jugend beim FC Bayern München gespielt und in deiner ersten Saison im Herrenbereich in der U23 in der Regionalliga Bayern 14 Tore erzielt. Danach folgte der Wechsel nach Unterhaching, wo du in der ersten Saison direkt 29 Spiele in der 3. Liga gemacht hast. Warum hat es am Ende für nicht mehr gereicht?

Duhnke: Die Anfangszeit war wirklich vielversprechend. Aber zur Saison 2014/25 folgte ein Trainerwechsel in Haching, es kam Christian Ziege für Manuel Baum. Dies hat mir einen Strich durch die Rechnung gemacht und ich kam nicht mehr zum Einsatz. Es war dennoch eine super Zeit und ich bin stolz auf das, was ich in meiner Karriere erreicht habe.

Wie hast du dann die lange Fußballpause und den Lockdown während der Pandemie erlebt?

Duhnke: Für mich war das eine richtungsweisende Zeit, in der sich mein Leben sehr verändert hat. Ich habe den Einstieg in das Berufsleben vollzogen. Zu Beginn habe ich mir viele Gedanken gemacht und hatte viele Fragezeichen bezüglich der Zukunft. Das hat sich aber gut entwickelt. Aus meiner Sicht war die Pandemie auch hilfreich, weil sich in der Zeit das Leben entschleunigt hat.

Die Corona-Pandemie wird uns auch in der kommenden Saison begleiten. Gehst du von einer normalen Saison aus oder glaubst du, dass es erneut zu einer Unterbrechung kommt?

Duhnke: Das ist sehr schwer zu sagen. Als Verein glaube ich aber, dass man eine Unterbrechung einkalkulieren muss und auch wir Spieler uns leider darauf vorbereiten müssen. Aber natürlich hoffen wir alle, dass es eine normale Spielzeit wird.

Marius Duhnke, vielen Dank für das Interview.

ma

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