Zwei Neuzugänge und zwei Abgänge

Personalrochaden beim TSV Ampfing - Neuer Trainer soll am Montag kommen

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Verstärken den TSV Ampfing: Simon Kürbs (links) und Daniel Hofstetter.
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Ampfing - Vor dem Gastspiel des TSV Ampfing am Freitag um 19 Uhr beim FC Unterföhring hat sich Kader des Landesliga-Aufsteiger noch mal etwas getan: Nachdem letzte Woche Abwehrstratege Daniel Hofstetter verpflichtet werden konnte, legten die Schweppermänner auch im Angriff mit Simon Kürbs nach. Umgekehrt haben aber Marcell Arnold und Michael Aigner den Verein verlassen.

Einen neuen Trainer wollen die Ampfinger am Montag präsentieren, am Freitag wird wieder Robert Unterhuber zusammen mit Sportlichem Leiter Adrian Malec die Mannschaft beim Gastspiel in Unterföhring betreuen. „Wir müssen auf alle Fälle punkten, damit der Abstand zu den anderen Mannschaften nicht größer wird“, weiß Technischer Leiter Günther Sabinsky.

"Das hat uns unvorbereitet getroffen"

Neuzugang Kürbs, der in der vergangenen Saison in 22 Spielen elf Mal für den Bezirksligisten VfB Forstinning getroffen hat, wird am Freitag noch nicht eingreifen. Der 21-Jährige laboriert an einer Schulterverletzung und wird erst in 14 Tagen zur Mannschaft stoßen. „Simon ist ein Stürmertyp, den wir bislang nicht hatten. Er ist sehr groß und kopfballstark, deswegen erhoffen wir uns einiges von ihm“, so Sabinsky. Dass sich Arnold kurzfristig dem SV Erlbach angeschlossen hat, kam für die Ampfinger überraschend. „Das war schon eine Bombe, das hat uns völlig unvorbereitet getroffen“, so Sabinsky, der schon deswegen nicht mit dem Wechsel gerechnet hatte, weil Arnold ja absoluter Stammspieler war: „Es ist nichts vorgefallen, insofern war das für uns so nicht absehbar. Aber wir werden jetzt nicht groß jammern, so ist das heute im Fußball. Wir bedienen uns ja auch bei anderen Vereinen, da muss man nicht groß emotional reagieren.“ Im Fall von Außenverteidiger Aigner, der wie Arnold im Winter aus Kastl gekommen ist und jetzt auch nach Kastl zurückkehrt, stand ein Wechsel eher im Raum, da Aigner über zu geringe Einsatzzeiten geklagt hat und wohl noch seltener zum Zug gekommen wäre, wenn dem neuen Trainer erst einmal der ganz Kader zur Verfügung gestanden wäre.

Ampfing will kein frühes Gegentor bekommen

Das ist allerdings auch am Freitagabend noch längst nicht der Fall, wobei Waldemar Miller und Christian Richter ins Aufgebot zurückkehren. Beide konnten nach ihren Verletzungen die gesamte Trainingswoche mitmachen. Dagegen wird es für Liviu Pantea aufgrund seiner Oberschenkelverletzung nicht reichen. Auch hinter Mateo Cacic, der neben Anel Salibasic auf der Sechs spielen könnte, kommt nach seiner schmerzhaften Nierenverletzung wohl ein Einsatz zu früh, so dass entweder Kapitän Miller oder Oliver Weichart diese Rolle einnehmen werden. Erfreulich: Nach wochenlanger Verletzung konnte Nadil Buljubasic diese Woche schmerfrei trainieren und könnte so zumindest auf der Bank Platz nehmen. „Die Individualisten wie Buljubasic oder Pantea fehlen uns natürlich schon sehr, da sie auch mal mit einer Einzelaktion ein Spiel entscheiden können“, weiß Sabinsky.

Die Partie beim Bayernliga-Absteiger, der am vergangenen Wochenende beim SB Rosenheim mit 3:6 unter die Räder gekommen, werden die Ampfinger wohl ähnlich anlegen wie zuletzt beim 0:0 gegen Landshut. Sabinsky: „Wichtig ist erst einmal, dass wir nicht wie in Kastl gleich ein frühes Gegentor bekommen, aber da sind wir ja mittlerweile auch besser aufgestellt.“ Nicht nur die Verpflichtung von Hofstetter aus Burghausen, der gleich bei seinem Debüt Verantwortung übernommen hat, sondern auch die Rückkehr von Wahid Alemi nach seinem Nasenbeinbruch, hat die Abwehr deutlich stabilisiert.

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dg/MB

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