FC Töging - SE Freising 0:3

Töging ohne Chance gegen Freising

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Nichts zu holen gab es am Samstag für die Töginger.

Töging - Souverän, wie es einem Tabellenführer gebührt, trat der SE Freising beim FC Töging auf und siegte verdient mit 3:0. Dabei ist Töging nicht irgendwer, sondern steht immerhin auf Platz drei der Landesliga Südost.

Die erste Viertelstunde passierte auf dem holprigen Platz nicht viel, beide Mannschaften kamen kaum in Strafraumnähe. Dann aber spielte Burak Özdemir (16.) James Joseph frei und der verfehlte nur knapp. Fünf Minuten später kann der Fresinger Torwart einen Querpass auf Tögings Ighagbon im letzten Moment klären. In der 24. Minute fiel dann bereits das 1:0 für die Freisinger. Mesut Toprak war auf dem rechten Flügel steil geschickt worden, zog aus 20 Metern einfach mal ab und sein strammer Schuss ging am Torwart vorbei ins Netz. Zum Glück kam der mitgelaufene Joseph nicht mehr an den Ball, sonst wäre es wohl Abseits gewesen. Ein paar Minuten später legte Joseph quer auf Toprak, der beinahe seinen zweiten Treffer erzielt hätte. Der SEF hatte in der Folge noch eine Reihe guter Chancen durch Özdemir und Joseph. Kurz vor der Pause fiel dann aber doch noch das 2:0. Burak flankte auf Joseph, der spielte den Torwart aus und schoss ein. Fast im Gegenzug wäre beinahe ein Tor für die Töginger gefallen, nach der bis dahin vielleicht einzigen Chance der Gastgeber.

Freising spielt Führung souverän herunter

Nach der Pause wurde Töging stärker und bestimmte das Spiel. Zwingende Chancen ließ die SEF-Abwehr aber nicht zu. Mitten in die Drangphase der Töginger hinein fiel dann in der 64. Minute das 3:0. Ein gerade eingewechselter Spieler der Gastgeber brachte den Ball nicht unter Kontrolle, Joseph ging dazwischen, spielte den Torwart aus und schob überlegt ein. Das Spiel war nun entschieden, Torhüter Stefan Wachenheim musste zwar noch einmal einen Ball aus der Ecke fischen und war auch bei einer Dreifach-Chance der Töginger auf dem Posten, doch dann spielte der SEF die Begegnung souverän herunter. In der 82. Minute hätte Florian Schmuckermeier beinahe das nächste Tor erzielt. Er hatte gesehen, dass der Töginger Torhüter zu weit vor seinem Gehäuse stand und versuchte aus 25 Metern einen Lupfer, traf aber nur das Außennetz. Kurz vor dem Abpfiff versuchte der eingewechselte Miridon Rexhepi das gleiche Kunststück, doch auch sein Ball ging knapp daneben.

"Nach 20 Minuten war das Selbstvertrauen weg."

Trainer Alex Plabst zeigte sich nach dem Schlusspfiff sehr zufrieden und lobte die geschlossene Mannschaftsleistung. Seine Elf habe gegen einen schweren Gegner in der ersten Halbzeit sehr diszipliniert gespielt und sich viele Chancen erarbeitet, sagte er, und danach die 20-minütige Drangphase der Töginger gut überstanden. „Ein Riesenkomplement“ müsse er seiner Mannschaft für diese Leistung machen. Auch der Töginger Trainer Andreas Bichlmaier lobte den SEF und sprach von einem verdienten Sieg. Nur 20 Minuten habe man gut mitgehalten, „dann war unser Selbstvertrauen weg“. Die Freisinger seien für ihn klarer Favorit auf die Meisterschaft, „die werden das mit ihrer eingespielten Truppe durchziehen“.

Pressemitteilung SE Freising

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