Der 20-Jährige spricht über seine Ziele und seine Zeit in Wasserburg

„Das nervt mich“: Krasniqi wird nach Doppelpack von Verletzung ausgebremst

Adrian Kasniqi spielt seit diesem Sommer beim Sportbund Rosenheim und will dort mehr Spielpraxis sammeln.
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Adrian Kasniqi spielt seit diesem Sommer beim Sportbund Rosenheim und will dort mehr Spielpraxis sammeln.

Rosenheim - Adrian Krasniqi wechselte im Sommer von den Wasserburger Löwen zum Sportbund Rosenheim um wieder mehr Spielpraxis zu sammeln. Doch eine Verletzung bremste den 20-Jährigen aus. Im Gespräch mit beinschuss.de spricht Krasniqi über seine Zeit bei den Löwen und den schweren Übergang vom Jugend- in den Herrenbereich.

Es sollte ein Schritt zurück sein, um mehr Spielpraxis zu sammeln: Adrian Krasniqi  wechselte im Sommer von den Wasserburger Löwen zum Sportbund Rosenheim in die Landesliga Südost. Doch nach einem verheißungsvollen Start gegen Unterföhring, der 20-Jährige erzielte bei der 2:3-Niederlage einen Doppelpack, wurde er von einer Verletzung ausgebremst. “Ich hatte bereits Schmerzen vor dem Spiel, wollte aber unbedingt durchspielen. Danach konnte ich mich nicht mehr bewegen und trainieren konnte ich auch nicht mehr”, erzählt der Rosenheimer Stürmer gegenüber beinschuss.de

Krasniqi über seine Verletzung: „Außer Ruhe geben, kann ich nicht viel machen”

.Wie sich jetzt herausstellte, laboriert Krasniqi an einer Schambeinentzündung. “Das nervt mich, weil ich jetzt nichts machen kann”, sagt der 20-Jährige. “Ich muss mich jetzt regenerieren und außer Ruhe geben, kann ich nicht viel machen.” Eine Operation in dem Bereich will der junge Fußballer auf alle Fälle vermeiden.

Im neuen Jahr will Krasniqi dann wieder angreifen und mit dem Sportbund Rosenheim die Trendwende in der Landesliga Südost einleiten. Nach dem Re-Start blieb der SB sieglos und rutschte auf einen Abstiegs-Relegationsplatz ab. “Wir haben ein sehr junges Team mit einem geringen Durchschnittsalter” betont der ebenfalls erst 20-jähriger Krasniqi. “Es fehlen aktuell die erfahrenen Spieler. Aber ich bin mir sicher, dass wir im neuen Jahr wieder angreifen.” Vor allem in Defensive müssen die Rosenheimer sicherer stehen, kassierten sie in vier Spielen 13 Gegentore.

Beim TSV 1860 Rosenheim war für Krasniqi kein Platz

Auf die Frage, wo es für ihn persönlich im Fußball hingehen soll, antwortet der Stürmer selbstbewusst. “So hoch wie es geht. Ich will nicht zu weit in die Zukunft schauen, sondern erst einen Schritt nach dem anderen machen. Jetzt ist es wichtig Spiele zu absolvieren und meinem Team mit Toren helfen.”

In der Jugend spielte Krasniqi beim TSV 1860 Rosenheim und gehörte zur festen Größe der U19 in der Landesliga Süd. “Nachdem mein Lieblingstrainer Ognjen Zaric die U19 verlassen hatte, lief es für mich nicht mehr. Ich war nicht frei und habe mir zu viele Gedanken gemacht.” Bei 1860 Rosenheim war für ihn in der Regionalliga-Mannschaft kein Platz, weshalb er sich im Sommer 2019 für einen Wechsel zu den Wasserburger Löwen entschied. “Natürlich war es schade, dass es in Rosenheim nicht geklappt hat”, so der 20-Jährige. “Der Übergang zu den Herren war schwer für mich.”

Krasniqi: „Ich konnte mich nicht gegen die erfahrenen Spieler durchsetzen“

Bei den Löwen kam er auf sechs Einsätze, oft sammelte er aber nur wenige Einsatzminuten. “Ich konnte mich letztendlich nicht gegen die erfahrenen Spieler durchsetzen. Deshalb habe ich im Sommer lange mit den Trainern geredet und mich dazu entschieden, einen Schritt zurück zu machen, um mehr Spielpraxis zu sammeln”, sagt Krasniqi, dem die Tür bei den Löwen aber weiterhin offen steht.

Und so kam es vor dem Re-Start zu dem Wechsel zum Sportbund Rosenheim, wo sich der 20-Jährige sehr wohl fühlt. “Ich habe gut gespielt, verstehe mich super mit den Teamkollegen und habe viel Spaß”, betont der junge Fußballer. Nun ist Regeneration angesagt, um nach seiner Schambeinentzündung seinem Team wieder mit Toren helfen zu können.

ma

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