TSV Ampfing - SE Freising

Ampfing schlägt Freising und feiert den dritten Saisonsieg

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Daniel Hofstetter spitzelt Daniel Gaedke die Kugel weg.

Ampfing - Der TSV Ampfing hat am Freitagabend mit dem 1:0 gegen den SE Freising seinen dritten Saisonsieg unter Dach und Fach gebracht: Die Schweppermänner bleiben damit zwar nach dem 14. Spieltag auf einem Relegationsplatz, der Abstand zum rettenden Ufer, das der kommende Auswärtsgegner FC Sturm Hauzenberg einnimmt, konnte jedoch auf vier Punkte verkürzt werden.

Die 200 Zuschauer im Raiffeisen-Sportpark hatten am Freitagabend noch nicht richtig Platz genommen, da fiel bereits das Tor des Abends: Nadil Buljubasic setzte sich mit viel Tempo am rechten Flügel durch und seine präzise Flanke köpfte Daniel Toma gegen die Laufrichtung von Keeper Patrick Negele aus acht Metern unbedrängt in die Maschen (2.) – ein Auftakt nach Maß für den Aufsteiger, der dann aber eine lange Zitterpartie überstehen musste, ehe der Dreier im Sack war. Die Freisinger waren über die gesamte Spieldauer die bessere Mannschaft, die auch mehr Ballbesitz hatte, die aber so gut wie keine Torgefahr entfachen konnte. Unterm Strich hatte der mit zwölf Treffern schwächste Angriff der Liga mehr Möglichkeiten als die Mannschaft von Trainer Alexander Plabst, die immerhin schon 21 Tore erzielt hat, aber in den letzten sechs Spielen ohne Torjäger Andreas Hohlenburger auch nur zwei Mal erfolgreich war.

Ampfing vergibt zahlreiche Chancen

Ampfing stand hinten weitgehend sicher, wobei Trainer Klaus Seidel fast über 90 Minuten lautstark Anweisungen geben musste, um seine Truppe möglichst kompakt zu halten. Immer wieder monierte der Coach Handlungsschnelligkeit, Aggressivität und Stellungsspiel, gegenüber der Anfangsphase der Saison präsentierten sich die Schweppermänner aber insgesamt sowohl physisch als auch spielerisch verbessert, wobei es noch viel Luft nach oben gibt.

Mehr Ruhe wäre wohl ins Spiel der Gastgeber gekommen, wenn zwei gute Möglichkeiten in der 34. und in der 37. Minute zum 2:0 geführt hätten: Nach einem Konter über Toma und Anel Salibasic scheiterte Buljubasic aber aus zwölf Metern an Negele und auch Oliver Weichart fand nach einem abgewehrten Freistoß im Freisinger Keeper seinen Meister. Einzige Halbchance der Gäste war hingegen eine Bogenlampe von Nikolai Davydov, die Dominik Süßmaier entschärfen konnte (19.).

"Man muss abwarten, wie sich die Spieler entwickeln"

Nach dem Seitenwechsel konnte das Ampfinger Mittelfeld mit zunehmender Spieldauer immer weniger für Entlastung sorgen. „Unser Spiel ist mittlerweile sehr laufintensiv, da reicht die Kraft noch nicht für 90 Minuten“, so Ampfings Sportlicher Leiter Adrian Malec, dem Defizite in einigen Situationen nicht entgingen, der jedoch ebenfalls feststellte, dass die Mannschaft Fortschritte macht: „Man darf nicht vergessen, dass viele Spieler vor der Saison nicht höher als Bezirksliga gespielt haben, insofern muss man auch abwarten, wie sich die Spieler entwickeln.“

Von Freising, das bei einem Kopfball von Daniel Zanker in der 48. Minute eine gute Gelegenheit hatte, kam insgesamt zu wenig, um den Rückstand zu egalisieren. Die größten Schrecksekunden gab’s für die Hausherren in der Schlussphase, als Florian Bittner aus fünf Metern über den Kasten zielte (86.) und Hrvoje Rizvanovic ein Abseitstor köpfte (88.).

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Pressemitteilung TSV Ampfing (MB)

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