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Gespräch mit dem neuen Trainer Rainer Elfinger

Ampfing steckt im Tabellenkeller: „Ich erwarte, dass jeder alles reinwirft”

Rainer Elfinger will mit dem TSV Ampfing den Bock umstoßen.
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Rainer Elfinger will mit dem TSV Ampfing den Bock umstoßen.

Der TSV Ampfing steht nach neun Spielen mit nur vier Punkten auf einem direkten Abstiegsplatz. beinschuss.de hat mit Trainer Rainer-Elfinger, der das Team neu übernommen hat, über seinen Einstieg und das vergangene Spiel gesprochen. Zudem verrät der 54-Jährige, was sich in den kommenden Wochen verbessern muss.

Ampfing - Der TSV Ampfing kommt nicht aus dem Tabellenkeller heraus. Nach neun Spielen in der Landesliga Südost konnten die Schweppermänner erst einen Dreier einfahren und belegen mit vier Zählern auf dem Konto einen direkten Abstiegsplatz.

Elfinger über seine ersten beiden Spiele: “Leider konnte ich den Bock noch nicht umstoßen”

Nach dem Rücktritt von Heiko Baumgärtner übernahm Rainer Elfinger, der zuvor beim SBC Traunstein tätig war, das Traineramt beim Landesligisten. “Ich hatte eigentlich nicht vor, so schnell wieder etwas Neues anzufangen”, so Elfinger im Gespräch mit beinschuss.de. “Aber ich hatte gute Gespräche mit den Verantwortlichen und wir haben eine klare Zielsetzung besprochen. Mich reizt die Aufgabe hier sehr.”

Doch auch ihm gelang in den beiden Spielen unter seine Regie noch nicht die Trendwende. Im Derby gegen Erlbach gab es eine 0:3-Niederlage, gegen den direkten Konkurrenten Sportbund Rosenheim am vergangenen Wochenende eine 0:2-Pleite. “Leider konnte ich den Bock noch nicht umstoßen”, betont Elfinger im Gespräch mit beinschuss.de. “Es ist keine einfache Aufgabe, dennoch stell ich mich natürlich der Situation. Aber man braucht in solch einer Phase auch Spielglück.”

Wir müssen zeigen, dass wir alles geben. 

Rainer Elfinger fordert mehr Einsatz von seiner Mannschaft.

Der neue Coach betont zwar, dass seine Mannschaft individuell gut besetzt sei, macht aber auch deutlich: “Wir haben vor allem im körperlichen Bereich Probleme. Zudem fehlt uns die Willensstärke, sowie die Basics wie Zweikampfverhalten und Laufbereitschaft. Es fehlt einfach die Galligkeit.”

Als Indiz dafür sieht Elfinger, dass es im Spiel gegen Rosenheim für sein Team nur zwei gelbe Karte gab. “Ich will nicht, dass meine Mannschaft unfair spielt”, betont der 54-Jährige, “aber es fehlt einfach die gesunde Härte im Spiel. Wir müssen zeigen, dass wir alles geben. Nur so bringen wir auch die Zuschauer hinter uns.” 

Gegen Rosenheim hatten die Schweppermänner durchaus ihre Chancen, um selber in Führung zu gehen. Doch sie ließen einfache Tore liegen, wohingegen der Sportbund seine Tormöglichkeiten eiskalt nutzte. “Dass die Jungs nicht vor Selbstvertrauen strotzen in der aktuellen Phase ist normal”, betont Elfinger. “Trotzdem waren wir 30 Minuten in Überzahl und haben diese nicht gut ausgespielt.”

Elfinger: „Ich bin davon überzeugt, dass wir die Trendwende einleiten können“

Mit Blick auf die nächsten Spiele ist der 54-Jährige froh, dass die englischen Wochen bald vorbei sind. “Dann haben wir die Möglichkeit wieder mehr zu trainieren, vor allem im taktischen und körperlichen Bereich”, so Elfinger. “Ich bin davon überzeugt, dass wir die Trendwende einleiten können. Es braucht einfach den Moment, wo wir alle mal wieder über einen Sieg jubeln können.”

Ob den Schweppermännern dies im kommende Heimspiel gelingt, bleibt abzuwarten. Denn der TSV Ampfing hat am Freitagabend eine schwere Aufgabe vor der Brust, dann gastiert der Tabellenzweite FC Unterföhring im Isenstadion. “Es nie unmöglich, aber sie haben natürlich aktuell einen Lauf”, so Elfinger. “Wir haben nichts zu verlieren, da Unterföhring top besetzt ist und als klarer Aufstiegsfavorit gilt. Aber ich erwarte, dass jeder alles reinwirft.”

Zumindest personell scheint sich die Lage zu verbessern, denn die Verletzten kehren Schritt für Schritt zurück. Elfinger: “Bislang sind die Konkurrenten noch in Reichweite. Aber klar ist, dass wir Punkte brauchen.” Und das am besten bereits am Freitagabend gegen Unterföhring, es wären die ersten Zähler unter dem neuen Coach.

ma

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