Ein Nachholtermin steht aktuell noch nicht fest

Corona-Verdachtsfälle: Derby zwischen Ampfing und Kastl erneut abgesagt!

Ampfings Technischer Leiter Günther Sabinsky.
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Ohne Wenn und Aber: Technischer Leiter Günther Sabinsky fordert gegen Kastl drei Punkte.

Ampfing - Das Derby zwischen dem TSV Ampfing und dem TSV Kastl am Dienstagabend muss erneut abgesagt werden. Drei Personen aus dem engeren Mannschaftskreis der Ampfinger hatten sich am Montag mit verdächtigen Erkältungssymptomen krank gemeldet.

Update, Dienstag (13. Oktober), 9.30 Uhr:

Das für Dienstagabend um 20 Uhr angesetzte Nachholspiel zwischen dem TSV Ampfing und dem TSV Kastl musste erneut abgesetzt werden. Nachdem bekannt wurde, dass sich am Montag drei Personen aus dem engeren Mannschaftskreis mit verdächtigen Erkältungssymptomen krank gemeldet hatten, haben sich die Ampfinger Verantwortlichen sofort mit dem Corona-Beauftragten des Vereins und dem Spielleiter der Landesliga Südost in Verbindung gesetzt.

Um die Einhaltung des Hygienekonzeptes nicht zu gefährden, hat man daraufhin in entschieden, den Trainings- und Spielbetrieb der Landesligamannschaft bis zum Eintreffen der Testergebnisse auszusetzen. Ein Nachholtermin steht aktuell noch nicht fest.

Pressemitteilung TSV Ampfing

Vorbericht

Alles andere als drei Punkte werden dem TSV Ampfing in der Fußball-Landesliga Südost nicht mehr zum direkten Klassenerhalt verhelfen: Die Schweppermänner stehen vor dem Nachholspiel am Dienstag um 20 Uhr mächtig unter Druck, wenn der TSV Kastl seine Visitenkarten im Raiffeisen-Sportpark abgibt. beinschuss.de tickert live ab 19.30 Uhr von vor Ort!

Zwei Spieler sind rotsperrt - Trainer Baumgartner steht nicht an der Seitenlinie

Auch wenn nach dem irren Spiel am Samstag in Dachau Kapitän Anel Salibasic und Verteidiger Ante Petrovic wegen ihrer Rotsperre fehlen, gibt es für die Elf von Heiko Baumgärtner keine Ausreden. Der Trainer, der ja ebenfalls beim 1:1 in Dachau Rot gesehen hat, darf bis zur Sportgerichtsverhandlung seine Mannschaft nicht coachen, muss nicht nur hinter der Bande bleiben, sondern darf auch 30 Minuten vor und 30 Minuten nach dem Spiel keinen Kontakt zur Mannschaft haben.

Insofern wird Co-Trainer Robert Unterhuber diese Aufgaben übernehmen, wobei natürlich die taktische Marschroute schon im Vorfeld festgelegt werden kann. Unterhuber und Sportlicher Leiter Adrian Malec hatten im Herbst 2019 nach dem Rücktritt des damaligen Trainers Jochen Reil die Verantwortung beim Hinspiel übernommen und mussten aber mit einer 1:5-Niederlage die Heimreise antreten. Überhaupt ist der TSV Kastl seit geraumer Zeit so etwas wie ein Angstgegner für die Schweppermänner, den letzten Sieg gab es vor über sechs Jahren, seither sprang in vier Derby-Begegnungen nur noch ein einziger Punkt heraus. 

„Wenn wir nicht gewinnen, können wir uns den direkten Klassenerhalt abschmischinken“

Wenn Bayernliga-Schiedsrichter Michael Hofbauer vom TSV Bernau um 20 Uhr die Partie freigibt, darf das alles aber keine Rolle spielen: Die Ampfinger stehen mit 26 Punkten auf Rang 16, die SpVgg Landshut, Kastl, der SB Rosenheim und der TuS Holzkirchen, die vor den Schweppermännern rangieren, haben allesamt schon 32 Punkte auf dem Konto. „Wenn wir am Dienstag nicht drei Punkte einfahren, können wir uns den direkten Klassenerhalt wahrscheinlich abschminken“, sagt Technischer Leiter Günther Sabinsky, der davon ausgeht, dass Abwehrchef Daniel Hofstetter ebenso in die Startelf zurückkehrt wie Marius Duhnke.

Möglicherweise übernimmt dann auch Christian Richter den Part von Petrovic. Sabinsky: „Wir haben ja schon im Vorfeld auf mögliche Ausfälle reagiert und haben dementsprechend auch Alternativen.“

„Uns reicht zur Not ein dreckiger 1:0-Sieg“

Bei den Gästen, die seit dem Wiederbeginn aus drei Spielen sechs Punkte einfahren konnten, befindet sich Trainer Jürgen Gal in der komfortablen Situation, dass er aus dem Vollen schöpfen kann. Das Fehlen vieler Stammspieler war ja im vergangenen Herbst das Hauptproblem der Kastler, deswegen sind sie ja überhaupt erst hinten reingerutscht.

Ob der Gegner nun vollzählig ist oder nicht, macht jedoch für die Gastgeber keinen großen Unterschied. „Uns reicht zur Not ein dreckiger 1:0-Sieg, Hauptsache die Punkte bleiben in Ampfing“, so Sabinsky, der natürlich weiß, dass im letzten Punktspiel des Jahres am Freitag gegen Titelaspirant SV Erlbach die Trauben noch höher hängen. beinschuss.de tickert live ab 19.30 Uhr von vor Ort!

MB

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