Nachholspiel: Spielbericht: SE Freising - TSV Kastl

Nachholspiel: Eine Halbzeit reicht Freising zum Sieg gegen Kastl

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Nichts zu holen gab es für Sebastian Spinner und den TSV Kastl beim SE Freising.

Freising - Aufgrund einer starken ersten Halbzeit gewann der SE Freising am Samstag sein Nachholspiel gegen den TSV Kastl verdient mit 3:1 und hat sich damit auf Platz vier in der Tabelle vorgearbeitet. Die Kastler bleiben weiterhin auf dem 14. Tabellenplatz - eine Abstiegsrelegationsplatz. 

Die Freisinger gingen im Sportpark Savoyer Au als Favorit in die Begegnung. Der TSV Kastl machte sich nichtsdestotrotz auf dem Kunstrasen in Freising Hoffnungen auf zumindest einen Punkt, um so mit dem TuS Holzkirchen, der auf dem ersten Nicht-Abstiegsplatz liegt, punktemäßig gleichzuziehen. 


Jedoch dauerte es nur knapp 180 Sekunden, ehe der TSV Kastl den ersten Rückschlag hinnehmen musste. Freisings Bittner schickte den Ex-Buchbacher Andi Manhart in den Sechzehner, dieser legte uneigennützig auf seinen Sturmkollegen Nikolai Davydov quer, der das Leder aus kurzer Distanz ins Tor knallte - die kalte Dusche für den TSV Kastl. 

Auch in der Folgezeit war der Gastgeber die bessere und gefährlichere Mannschaft, weshalb das 2:0 nach gut einer halben Stunde auch nicht unverdient fiel. Diesmal traf Knipser Davydov nach einer schönen Einzelaktion. Erst gewann er das Laufduell gegen seinen Aufpasser und dann schob er von der linken Seite kommend sicher rechts unten ein. 2:0 für den Favoriten, der sechs Minuten drauf auch schon auf 3:0 erhöhte. Andi Manhart scheiterte zwar an TSV-Keeper Jonas Reichl, jedoch traf der fällige Abpraller ganz unglücklich Kastls Andreas Bart, von dem das Rund ins Tor trudelte. 


Doch obwohl die Begegnung bereits nach der ersten Halbzeit entschieden schien, gaben sich die Gäste aus Kastl nicht auf und mit dem ersten Abschluss der zweiten Halbzeit konnte man auf 3:1 verkürzen. Nach einer Flanke von der Grundlinie kam Sebastian Pietsch völlig unbedrängt zum Abschluss und ließ SE-Keeper Negele keine Abwehrchance. 

Die Kastler warfen nochmals alles nach vorne, was dem SE Freising natürlich große Räume zum Kontern ermöglichte. Einer dieser Konter hätte in der 68. Spielminute zur endgültigen Entscheidung führen müssen. Der agile Andi Manhart flankte mustergültig auf den Kopf von Davydov, doch dieser schaffte es aus knapp einem Meter den Ball am Gehäuse vorbeizuköpfen. 

Auch die Kastler vergaben kurze Zeit später einen Hochkaräter, jedoch vergab ein Kastler Angreifer ebenfalls aus knapp einem Meter und hob das Leder über das Gehäuse ins Fangnetz, womit die Partie endete und unter dem Strich auch verdient an die Eintracht ging. 

Für den TSV Kastl geht es am Samstag, 07.03, mit einem packenden Duell weiter. Dann kommt es um 16.00 Uhr zum Derby gegen den SB DJK Rosenheim, der mit einem Erfolgserlebnis in die Restsaison starten will. Ebenfalls will sich der TSV Kastl für die herbe 6:0-Schlappe im Hinspiel revanchieren. 




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