Aggressiv und ohne Angst gegen die Übermannschaft

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Der TSV 1860 Rosenheim reist am Mittwochabend zum Spitzenreiter der Bayernliga-Süd Rain am Lech. Wie die Innstädter gegen die Übermannschaft aus Schwaben bestehen wollen, verriet Teamchef Thomas Siegmund im Gespräch mit Beinschuss.

Nein, dieses Auswärtsspiel wird alles andere als einfach. Der TSV 1860 Rosenheim gastiert am Mittwoch (18:30 Uhr) beim Ligaprimus TSV 1896 Rain am Lech und steht dort vor einer Herkulesaufgabe.

Denn die Hausherren, die sich vor der Saison mit prominenten Neuzugängen verstärkten, fegten bislang nur so durch die Bayernliga Süd. Am ersten Spieltag zog Schwabmünchen vor eigenem Publikum mit 0:3 den Kürzeren, wenige Tage später bügelte das Team von Herberth Zanker die SpVgg Landsuth mit 6:0 und am vergangenen Wochenende geriet der eigentlich heimstarke Aufsteiger aus Bad Kötzting zuhause mit 1:5 unter die Räder.

Vier Schlüssel zum Erfolg

"Wir sind kraser Außenseiter, das ist uns natürlich bewusst", sagte Teamchef Thomas Siegmund im gespräch mit Beinschuss. Dennoch gab sich der Trainer optimistisch und hat eine klare Idee, wie man im Georg-Weber-Stadion bestehen will.

"Es kommt darauf an, kompakt zu stehen und robust ins Spiel zu gehen. Zudem setzen wir auf unsere Stärke bei Kontern und Standards, dies könnte ein Schlüssel sein", gab sich der 49-Jährige zuversichtlich.

Dazu hat er auch allen Grund, denn die auf vielen Positionen neu-formierte Sechzigerelf spielt sich immer besser ein und ließ zuletzt mit ansprechenden Leistungen gegen den Stadrivalen Sportbund Rosenheim und den Aufstiegsfavoriten Pipinsried aufhorchen.

Temporäres Ziel ist bereits erreicht

Dennoch wäre es vermessen, von einem Sieg in Schwaben auszugehen. "Ein Punkt wäre schon ein toller Erfolg. Aber selbst wenn wir verlieren sollten, wäre das kein Beinbruch. Unser ausgegebenes Ziel lautete, vier Punkte aus den ersten vier Spielen zu holen, das haben wir schon erfüllt".

Teamchef Siegmund und Trainer Patrick Peltram erhielten gestern noch weiteren personellen Zuwachs. Mit Philipp Maier und Florian Radlmaier kehrten zwei ehemalige Jugendspieler nach Rosenheim zurück (alle Infos gibt es hier).

Ob der TSV auch mit Zählbarem von der Herkulesaufgabe zurückkehrt, erfahrt Ihr nach Spielende auf beinschuss.de

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